Wird Twitter-Perla mit Goldrolex rausgewählt?

Sawsan Chebli-Drama im SPD-Realtity-Format

Das Fernsehen schwächelt mit mauem Sommer-Programm, selbst Pappschild-Greta („Klömmetät mök Schöleströk“) vor dem Brandenburger Tor kann kaum einen Journo vom Freibad weglocken. Nur im neuesten SPD-Reality-Format „Sommerhaus der Berliner Stars“ geht es zur Gaudi des Publikums ordentlich rund...

Was bisher geschah: Bundesministerin Franziska Giffey hat trotz Schummeldoktor schnell begriffen, dass es nach Adam Riese in den nächsten zwanzig Jahre keinen SPD-Bundesminister mehr geben wird und folgte daher gern dem Ruf der heimischen Berliner SPD, neue Regierende Bürgermeisterin zu werden. Den Genossen war dort schon lange klar, dass mit dem amtierenden Resignierenden Michael Murks-Müller kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Aber wohin mit ihm?

Also er, sagte Murks-Müller, der offensichtlich nicht so helle wie Franzi ist, könne sich gut vorstellen, Bundesbauminister zu werden (wohl wegen des genialen Flughafen-Baus). Aber dazu müsste er in den Bundestag. Wozu er wiederum einen Wahlbezirk braucht, der ihn aufstellt. Und selbst wenn er erwartungsgemäß verliert, könnte er über die Landesliste in den Bundestag einrücken. Müller kommt aus Berlin-Tempelhof. Damit hätte er also einen Wahlkreis.

Hätte, hätte, Fahrradkette. Längst hatte Callcenter-Kevin, die Wühlmaus, die Genossen in Tempelhof mit deutlichen Hinweisen auf Müller als Berlins Biggest Loser geschickt intrigiert und sich selber als Kandidat aufs Schild heben lassen. „Asozial“ schimpften Freunde von Müller so sozialdemokratisch wie vergebens.

Also überredete Müller Parteifreunde des Nachbar-Wahlkreises Charlottenburg-Wilmersdorf, ihn als Kandidaten aufzustellen. Und damit beginnt die neueste Folge.

Und jetzt „live“:
Über Charlottenburg-Wilmersdorf will auch Sawsan Mohammed Chebli, die SPD-Twitter-Perla mit der goldenen Rolex, für den Bundestag kandidieren. Und damit tritt die Staatssekretärin für allerlei spezialdemokratischen Unsinn gegen ihren Noch-Chef Müller an.

Nun könnte Chebli Erfolge für sich sprechen lassen, Stallgeruch oder innerparteiliche Netzwerke. Den Stallgeruch (staatenlose Tochter zweier Palästinenser, geboren und aufgewachsen in Moabit mit zwölf Geschwistern in einer Drei-Zimmer-Wohnung), der Spezialdemokraten wohlige Schauer über den Rücken laufen lassen sollte, hat Sawsan mit Designerkleidchen und Goldrolex aber wegparfümiert. Erfolge hat sie keine vorzuweisen. Nur einen Trumpf kann Müller nicht kontern: dass sie ein Määäädchen ist. Deshalb müht sich auch Geschlechtsgenossin Anke Myrrhe im Tagesspiegel, den G-Punkt als Pluspunkt herauszuarbeiten.

Ein alter Männerverein sei die Berliner SPD, schimpft Anke, und sie lässt Sawsan beim Americano on the Rocks mit Sojamilch sagen: „Würde ein Mann das gleiche machen wie ich jetzt, würde man sagen: Wow, hat der Mumm, der zeigt Stärke, Wahnsinn.“

Aber ein anderes Argument für Sawsan hat Anke auch nicht. Im Gegenteil. Zwischen den Zeilen erfahren wir, dass Chebli es sich mit allen (klitzekleine Übertreibung) Genossen versaut hat. Sie habe sich seit Monaten nach Alternativen zu Charlottenburg umgesehen, niemand habe sie gewollt, sagen SPDler. Sie gilt als „anstrengend“ und nervt mit ihren Twitterschlachten, die sie mit Unterstützung von Polizei und Justiz rund um die Uhr schlägt.

Nu mach mal, (Frank) Alter! Vielleicht wird es wieder mal Frank-Walter richten, der Chebli einst im Außenministerium einen Job verschaffte und sie dann bei Müller untergeschoben hat, als er von Sängern, Gauklern, Transvestiten und fahrendem Volk zum Genossen Presidente gewählt wurde. Er hätte sie besser gleich mitnehmen sollen in sein Schloss, dann müsste sie sich jetzt keine neue Aufgabe suchen.

 

Wie sag ich’s jetzt ohne die Pressemeute aufzuwecken?
Der Supermarkt-Chef einer Edeka-Filiale in Moers verhängt „ein temporäres Hausverbot für alle Schüler“. Täglich zwischen 8 und 14 Uhr. Denn vor seinem Geschäft hätten sich ständig „hundert oder noch mehr Schüler in großen Gruppen“ versammelt. Schön formuliert, da kann die Meute weiterschlafen. Rassismus kann man dem guten Mann aus Moers wahrlich nicht vorwerfen.

 

Was machen mit den Unionisten nach der Wahl?
Diese Frage stellt sich das linke Lager, jetzt wo neben Annalena und Robert auch noch Olaf als nächster Kanzler bereit steht und ein Rotes Deutschland geschaffen werden kann. Einige Unionisten gehören vielleicht zu den Reichen im Lande, von denen ein paar gleich mal erschossen werden sollten, so eine Empfehlung der Linkspartei. Jonas Stickelbroeck, Chef der Grünen Jugend in Krefeld, hat schon weitere Vorschläge.

„Ich bin dafür dass der nächste Bundesparteitag der Jungen Union im Gulag stattfindet“, so der grüne Haudrauf. Und „Faschist*innen“ (was das ist, klärt rechtzeitig eine rotrotgrüne Kommission) sollten aufgehängt werden.

 

Der beste Schutz vor Corona ist die Gesinnung!
Manche rätseln, warum bei uns so wenige an Corona sterben. Ein Blick nach Portugal könnte bei der Aufklärung helfen. In Portugal sind Großveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie verboten, aber die Portugiesische Kommunistische Partei darf ihr dreitägiges politisches Fest mit 33.000 Teilnehmern pro Tag abhalten. Warum? Weil Genossen immun sind! Kein Wunder, dass da auch bei uns, wo die Hälfte rotrotgrün wählt und selbst die Schwarzen rote Träume haben, Corona so gut wie keine Chance hat.

 

Danke für ihr Verständnis wegen des gestrigen Weißbierabends. Einige von Ihnen haben sogar eine Runde geschmissen. Darauf ein Extra-„Wohlsein!“

 

12 comments

  1. Nyx 21 August, 2020 at 20:41 Antworten

    Der Mordaufruf von Jonas Stickelbroek Grüne Jugend aus Krefeld,
    “bezeichnete Stickelbroek die AfD-Politiker als Faschisten und forderte, sie aufzuhängen”,
    sowie “Über einem Bild, auf dem ein Bus der Polizei zu sehen ist, forderte Stickelbroek: ,,Tiertransporte stoppen” “,
    hat natürlich in der örtlichen Lückenpresse, Rheinische Post und Westdeutsche Zeitung, erwartungsgemäß keinen Widerhall gefunden.

  2. Michael 21 August, 2020 at 21:09 Antworten

    Dank der ewiggestrigen Grünen Jugend ist mir nun unsere Zukunft klarer. Apropos: 150 Minuten Originalaufnahmen aus dem GULAG-System gab es Anfang 2020 bei ARTE zu bestaunen (nein, nicht zur besten Sendezeit bei ARD und ZDF, wo denken Sie hin!). Die 3-teilige Doku „Gulag – die sowjetische „Hauptverwaltung der Lager“ hielt sich (Überraschung!) gefühlt nur ein paar Telefonate lang in der Mediathek.

  3. Stefan 22 August, 2020 at 10:03 Antworten

    Corona befällt keine Kommunisten in Portugal und auch sonstwo.Das Virus legt eben wert auf Qualität.Der Wirt sollte schon einen gewissen IQ Wert vorweisen können.Ich habe das AM Virus,welches seit Jahren schon Brechreiz,Kopfschmerzen und Übelkeit hervorruft.Werde es einfach nicht los.

  4. Mino Taurus 22 August, 2020 at 11:41 Antworten

    “Staatssekretärin für allerlei spezialdemokratischen Unsinn.”
    Hihi… ich weiß immer noch nicht, wofür diese Frau so viel Staatsknete einsackt. Nur fürs Twittern und Anzeigen schreiben? Oder gar für den umstrittenen G-Punkt als Pluspunkt? Naja… es wird so unendlich viel Geld verschwendet in Schland, da kommt’s auf die paar hunderttausend Euro für eine Twitterkönigin auch nicht mehr an.

    Ob die SPD wirklich die nächsten 20 Jahre keinen Bundesminister mehr stellen wird, bleibt abzuwarten. Ich würde nicht mal darauf wetten, dass sie nach der (voraussichtlichen) BT-Wahl 2021 ohne Ministeramt bleibt. In diesen durchgeknallten Zeiten, wo alle unter Drogen zu stehen scheinen, halte ich nichts, aber auch gar nichts für unmöglich. Nicht einmal, dass die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel 2019 die österreichische Regierung gestürzt und die EU-Wahl massiv beeinflusst haben. 🙂

  5. Britta McLeod 22 August, 2020 at 12:55 Antworten

    Mein lieber Herr Paetow,
    ich bewundere Sie so sehr. Wenn ich nicht schon 58 Lenze zählen würde und unsere Millionen Medizinexperten mir garantieren würden, dass ihr Journo-Gen nicht nur vererbt wird, sondern auch meine Anlagen dominiert, dann, ja dann…
    wollte ich ein Kind von Ihnen!

    Da das leider (noch) nicht gewährleistet ist hoffe ich auf Bill Gates und lasse bis dahin einfach ein kleines Trinkgeld da, gell!❤

  6. Torsten Last 22 August, 2020 at 16:03 Antworten

    „ …und sie dann bei Müller untergeschoben hat, als er von Sängern, Gauklern, Transvestiten und fahrendem Volk zum Genossen Presidente gewählt wurde.“
    Buahaaarr…. Ja, mehr davon!! Köstlichst!

  7. A. Vater 23 August, 2020 at 10:32 Antworten

    Da ich nicht bei Tichys Einblick angemeldet bin, auf diesem Wege ein dickes Lob für Ihre Blackbox KW 34! Ich habe mich mal wieder so richtig beömmelt. 🐕
    Im übrigen möchte ich mich den dortigen Kommentaren anschließen. Tichy-Leser haben es echt drauf. (Achgut-Leser allerdings auch. Ich gehe mal davon aus, dass es da gewissen Schnittmengen gibt.)
    Einen schönen Sonntag noch und Danke!

  8. Heinz Schrullkowski 23 August, 2020 at 11:43 Antworten

    Vorab:
    Ich will natürlich auch ein Kind vom Stephan!

    Dazu erläutert der Artikel einmal mehr, wie die globalen Eliten die Macht in den Nationen übernehmen.
    Sie fördern einfach die Dümmsten und Korruptesten bis in die Regierungsämter.
    Und da ist man in D bei den Beispielen mit der Aufzählung der Ausnahmen wesentlich schneller fertig.

    Noch was:
    Dat Chebli war mal ein richtig leckeres Häschen….wenn sie die Klappe gehalten hat.
    Aber jetzt entfernt sich ihr Outfit immer mehr von ihrem biologischen Alter und auch der bittere Zug um den knallrot geschmickten Mund läßt den paarungswilligen Deutschen zunehmend eher nach Alternativen zum Triebabbau in der virtuellen Welt suchen.
    Dort kann man ja auch den Ton abdrehen und die Mädels sind auch knackiger und halten sich selbst nicht für klug.

    In naher Zukunft wird Chebli dann wohl als ihre eigene Karrikatur durch die Welt laufen müssen.
    Nicht nur beeinträchtigt durch ihre Mitgliedschaft bei der SPD, Ihren Migrationsvordergrundes und das definitive Fehlen eines Penis, sondern auch durch die zunehmende Optik eines sprechenden Faltenrockes.

    Danke für den Beitrag, Herr Paetow

  9. Thomas Wendel 23 August, 2020 at 19:53 Antworten

    Meanwhile: “SEA WATCH 4”, “SEA-WATCH TANGO”, “SEA-WATCH BRAVO” und die “LOUISE MICHEL” und ein unidentifiziertes Segelschiff fischen vor der libyschen Küste nach Goldstücken.
    Es sind 4 Schiffe alle unter deutsche Flagge!

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