Unser Genosse Präsident:
Jurist und auch sonst...

Nürnberger Prozesse • Florida • Bobbele • Münchner Patienten-Selektion

Beim ersten Wahlgang am Sonntag wird’s nicht reichen (Macron 26%, Le Pen 22%), aber bei der Stichwahl am 24. April wird Emmanuel, der Schöne, wohl wieder zum französischen König gewählt. Schließlich werden die Franzosen bis dahin eingesehen haben, dass die Rente mit 65 statt 62 immer noch besser ist als die Regelung in Allemagne, und außerdem hat Emmanuel dem Volk doch großzügig einen Tankrabatt gewährt.

Das Hauptargument für seine Wiederwahl hat Macron übrigens deutschen Politikern bei deren Talkshowauftritten abgeschaut: „Wir“ müssen den Gürtel enger schnallen, „wir“ haben Fehler gemacht, daraus machte Macron kurzerhand den Plakatslogan: „Nous tous“ – „Wir alle“.

 

Da kann Florida froh sein, dass es nicht in der EU ist, sonst gäb’s jetzt direkt Sanktionen. Denn der Gouverneur des US-Bundesstaats Florida, deren Orban heißt übrigens DeSantis, hat ein Gesetz unterzeichnet, das die Themen „sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität“ vom Kindergarten bis zur dritten Klasse untersagt und für ältere Schüler einschränkt.

 

Hören Sie auch das Hassgetrommel (Stefan Zweig) auf den Straßen und bei der medialen Einfaltsfront?

Übrigens: Bei den Patienten des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München findet nun doch keine Patienten-Selektion (Ukrainer rein, Russen nicht!) statt, sondern die Behandlung wird weiterhin unabhängig von der Staatsangehörigkeit vorgenommen. Bei den Russen vielleicht ohne Betäubung...

 

Unser Genosse Präsident Frank-Walter hat im Großen Spezialdemokratischen Gerechtigkeitslexikon (Band 19, Kapitel 45: Die Verantwortung von Politikern für ihre Taten) nachgeschaut, und danach bestand für ihn kein Zweifel: Putin und alle, die für die Schrecklichkeiten in der Ukraine „Verantwortung tragen, werden sich rechtfertigen müssen“.

Russlands Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow müsste vor dem Internationalen Strafgerichtshof der Prozess gemacht werden. Steinmeier stellt sich wohl so was wie die „Nürnberger Prozesse“ vor.

Wir wollen unseren Genossen Präsident nun wahrlich nicht belehren, schließlich ist er examinierter Jurist und auch sonst mit allen Wassern, erlauben uns aber den Hinweis, dass vor dem Prozess Russland erst so plattbombardiert werden müsste wie seinerzeit Deutschland, ebenso gilt zu berücksichtigen, dass die Russen womöglich tatsächlich noch die eine oder andere Wunderwaffe haben. Schließlich besagt die ewig gültige Historikererkenntnis: Nur Kriegsverlierer werden als Kriegsverbrecher verurteilt (schlag nach bei Nixon, Bush Senior, Bush Junior, Obama).

Viel wichtiger wäre es für unseren Präsidenten zu bedenken, dass manche ihn als einstigen Putin-Appeaser missverstehen und selbst gegen ihn eine Gerichtsklage vorbringen könnten. Nicht auszudenken das!

 

Wie erklären die großen Grünen es nur den kleinen Grünen, dass Deutschland „die Kohlekraftwerke intensiver laufen lassen“ muss? Vielleicht so wie der Hofreiter Anton bei Lanz: „Es ist nicht so, dass Gesinnungen sich ändern. Die Realität hat sich auf brutale Art geändert.“

Was natürlich für alle nichtgrünen Erwachsenen bedeutet, dass sich erst nach einem flächendeckenden Blackout die Realität so brutal ändert, dass die „Energiewende“ endgültig gewendet wird.

 

Die Merz-Union im Bundestag hat Verfassungsklage gegen einen Nachtragshaushalt des Bundes zugunsten von Investitionen in den Klimaschutz eingereicht. Das wirft Fragen auf: Ist der Verfassungsgerichtspräsident Harbarth nicht Merkel-Mann? Und findet die den Merz nicht schrecklich? Hat der Merz das vor seiner Klage berücksichtigt?

Unser Bobbele, der trotz Insolvenzverfahren auf großem Fuß lebt, ist von der Londoner Jury in vier von 24 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. In 20 Punkten hat die Strategie seines Anwalts Laidlaw offensichtlich funktioniert, die Boris als „naiv und faul“ dargestellt hat.

Übrigens: Was macht eigentlich die Firma „Hill & Knowlton Strategies“ im Ukraine-Krieg? Ist deren Niederlassung (Shovkovychna St, 42-44В, Kiew, Ukraine) bei der „Öffentlichkeitsarbeit“ involviert? Wäre doch fahrlässig, die bei deren Expertise (Brutkastenlüge) nicht zu beschäftigen, oder?

 

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