Drei Leibwächter für Andrea Nahles.
(Und Frank-Walter macht Wahlkampf)

Unter Linken

Rechtzeitig zu den Wahlen im Osten sind auch Merkel und Steinmeier wieder im Einsatz. Merkel versprach in Stralsund (obwohl da gar nicht gewählt wird), den Dorsch zu retten. Weiter haben wir nicht zugehört, weil Merkel sich wohl erst noch einarbeiten muss. In der regierungsnahen Presse lasen wir nämlich, dass die Banane noch bedrohter sei als der Dorsch – hier wäre Merkels Expertise nun wirklich gefragt.

Frank-Walter, der Spalter, sprach tatsächlich in Berlin zum 58. Jahrestag des Mauerbaus. In Berlin, wo „seine“ Parteigenossen (Frank-Walters SPD-Ausweis „ruht“, weil er ja „neutral“ sein muss (lol)) längst wieder mit den Mauerbauern koalieren. Während führende Genossen auch im Bund mit den Kommunisten zusammengehen wollen und damit eine neue, grüne SED planen.

In seiner Rede fantasierte der Mann „Die friedlichen Revolutionäre von damals hätten einen Weg nach vorn, in ein offenes Europa gesucht und nicht Nationalismus und Abgrenzung“. Wir wissen nicht, was die „friedlichen Revolutionäre“ gesucht haben. Wir erinnern uns allerdings noch sehr genau an „Wir sind das Volk“, mit Deutschland-Fahnen und „Deutschland“-Rufen auf dem Weg zur Wiedervereinigung. Aber Frank-Walter glaubt wohl allen Ernstes, die DDR-Bürger hätten nur im Sinn gehabt, was in der SPD-Fibel steht: Europa ist die Antwort. Wahrscheinlich liegt’s am Umgang, den der Genosse Präsident so pflegt.

Die regierungsnahe Presse übersetzte sodann den eigentlichen Sinn und Zweck von Frank-Walters Rede: Die Warnung vor den Belzebuben von der AfD.

Passend dazu eine neue Hetzschrift aus dem Hause Kahane. Die Antonio-Irgenwas-Stiftung hat die Erfahrung gemacht, dass Verwaltungen durch die Arbeit der AfD zunehmend verunsichert sind, etwa bei der Vergabe von Fördergeld oder dabei, Räume zur Verfügung zu stellen, berichtet mitfühlend die Welt. Wenn das so weiter geht, wird den Linksaktivisten irgendwann noch die steuerliche Begünstigung gestrichen.

 

3 Bodyguards für Nahles?

Wir hätten ja den Mantel des Schweigens über dem neuen Leben der ersten gescheiterten Frau an der Spitze der Spezialdemokraten hängen lassen. De mortuis nihil nisi bene. Was soll man auch groß schreiben über eine Frau, die „die Funktion von Katastrophen im Serien-Liebesroman“ nicht nur in der SPD am eigenen Leibe erfahren musste, sondern mit diesem Thema auch die germanistische Forschung bereicherte? Alles ist gesagt.

Auch der Besuch von der ehemaligen katholischen Messdienerin in einem Kloster wäre uns keine Zeile wert gewesen. Mein Gott, der Trost der Mutter Kirche hat schon ganz anderen geholfen! Aber als wir dann lasen, dass Andrea Maria Nahles bei ihrem Auftritt in Maria Laach von drei Bodyguards bewacht wurde, mussten wir unsere vornehme Zurückhaltung beiseite schieben. Drei erstklassig ausgebildete Personenschützer für die Wacht am Nahles-Leib?

Drei Spezialpolizisten für die Ex-Chefin der Splitterpartei SPD? Wahrscheinlich auf Staatskosten und nicht bezahlt vom SPD-Wirtschaftsimperium. Vor wem hat die Frau Angst? Vor Stegner? Oder wird hier ein Ego-Problem kuriert?

Hier wären die Polizisten wichtiger gewesen: Eine 21 Jahre junge Frau in Leipzig von einem „Südländer“ ins Krankenhaus geprügelt (obwohl es doch angeblich im Osten kaum „Ausländer“ gibt). Auch dem 22 Jahre jungen Mann, der in Magdeburg von Randalierern halbtot geschlagen wurde, hätte solch ein Polizeischutz wohl geholfen. Ach, wir könnten täglich Dutzende Beispiele aufzählen.

 

Was die ZDF-Journos ihrem Claus Kleber bestimmt mal wieder nicht erzählt haben, und er seinen Zuschauern daher auch nicht weitergeben kann: Der Rechtsradikale von Chemnitz, der zur Freude von Klebers Kollegen vom Staatsfunk den Hitlergruß zeigte, war ein Linksradikaler. Oder jedenfalls ein Linksidiot mit Antifa-Tattoo. Schwein gehabt.

Denn deshalb wurde der mittlerweile unter Betreuung stehende Angeklagte (Antifa-Betreuung?) zu sieben Monaten Haft und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Natürlich, trotz langer Strafakte, auf Bewährung, schreibt die Freie Presse Chemnitz.

 

Ach, übrigens, bevor Sie sich jetzt vorschnell freuen, weil Sie mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3440 Euro (Single) zur „Oberschicht“ gehören – wie eine dieser seltsamen Studien behaupten. Das heißt nur, dass Sie zur bevorzugten Zielgruppe von Rot-Rot-Grün für weitere Steuererhöhungen gehören, und den Soli dürfen Sie bestimmt auch behalten.....

 

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