Als Jesus nach Essen kam

Passionsfest • Paus-Fest • Nancy flaggt • und Karl sollte entführt werden

Heute am Anfang: Das Ministerium mit der grünen Paus. Olaf sucht eine neue Gedönsministerin? Da haben die Grünen „genau die richtige Person“ (Ricarda Lang) für ihn: Lisa Paus, rot wie Klatschmohn, ausgiebig studiert (22 Semester), hat sich mit Sätzen wie „Mir war Kinderarmut immer ein Riesen-Dorn im Auge“ im Politplapparat immerhin bis nach halb-oben geschwätzt. Und ja, sie nimmt die Wahl an, weil sie auch mal „anpacken“ (grünes Lebensmotto) will.

Der Herr Karl ist nicht bereit, seinen Teil der Apokalypse so einfach herzugeben, jetzt wo zur Ukraine-Problematik mit den Lösungen von Annalena Baerbock, Anton Hofreiter, Fritze Merz und der medialen Front eigentlich alles gesagt wurde. Denn schließlich steht der Feind nicht nur in der Ukraine, sondern auch mitten unter uns. Hören Sie selbst: „Manchen Covid-Leugnern geht es nicht um den Kampf gegen Impfungen oder Corona-Auflagen. Sie kämpfen gegen unsere demokratische Grundordnung.“

Hier handelt es sich nicht etwa um eine Art Majestätsbeleidigung, nur weil Karl vielleicht bei manchen den Eindruck hinterlässt, der Corona-Staat bin ich, sondern soeben ist ein Umsturzplan aufgedeckt worden, und nur durch beherztes Eingreifen unserer Sicherheitsorgane wurden wir vor einer „schwerwiegenden terroristischen Bedrohung“ (Nancy Faeser) bewahrt. So konnte ein Staatsstreich und die geplante Entführung von Karl Lauterbach verhindert werden.

Gottseidank hat unsere Innenministerin noch nicht den russischen Telegram-Dienst abgeschaltet, sonst hätten ihre Spürhunde die Witterung womöglich gar nicht aufnehmen können. Dort versammelten sich nämlich die Verschwörer um ihren Anführer, einen Elektriker mit dem Künstlernamen „Thor“. Muss man mehr wissen?

Hören wir hier nicht sofort „rechtsextreme und Reichsbürgerideologien“ heraus? Klingt das nicht direkt irgendwie nach einem deutschen Asow-Bataillon? Ach, wenn es so einfach wäre mit diesen Chat-Terroristen, denen ein geheimer Ermittler eine Kalaschnikow verkaufte. Denn bei dem „bunt gemischten Personenfeld“ soll es „auch linksextreme Bezüge“ geben. Das müsste Nancy noch mal richtigstellen, damit die Leute das nicht in den falschen Hals kriegen, wie bei dem Terroristen in der New Yorker U-Bahn mit angeblichem BLM-„Bezug“ (New York Post).

Wo wir schon bei Nancy sind. Das ist ein Missverständnis, dass an allen Gebäuden des Bundes von nun an die Regenbogenfahne wehen soll, um auch den schwulen und lesbischen Bundesbeamten und ihren Besuchern ein gutes Gefühl zu geben. Denn schließlich, so schreibt die sozialdemokratische Juristin erklärend in einem Brief, sei der Bund grundsätzlich zu Neutralität verpflichtet. Außer „an speziellen Tagen“ wie dem Christopher Street Day. Die anderen speziellen Tage werden wahrscheinlich streng spezialdemokratisch nach Bedarf festgelegt.

 

Als Jesus nach Essen kam, hatte er sich zwar im Tag geirrt, denn es war Mittwoch, nicht Palmdonnerstag, aber es war ja auch nur der RTL-Jesus, der dem Sender angeblich „den Sieg in der Primetime“ sicherte (2,91 Millionen Zuseher). Wobei auch das nicht ganz korrekt ist, denn Aktenzeichen XY (im ZDF) und Sugarlove (in der ARD) lagen deutlich darüber bei der Quote, aber auch in der Bibel muss das meiste symbolisch gesehen werden.

Manche Zuschauer haben allerdings den Ernst des Programms nicht verstanden, etwa der Spötter, der den Auftritt eines gewissen Alexander Klaws, der Jesus eher als nah am Wasser gebaut anlegte, moserte: „Schauspielkunst oder Birkenallergie?“

 

Elon Musk spielt wieder einmal sein beliebtes „Alles oder Nichts“. Entweder er kann den ganzen Twitter-Laden kaufen (für schlappe 41 Milliarden), oder sie können ihn mal.

 

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