„Affenpocken“ – der nächste heiße Scheiß

Karl grenzt ein • Sylt versinkt im Meer • Leistungsträgerin Lambrecht

Während Corona gerade Pause macht, meldet sich aus Afrika schon das nächste Virus, das volle mediale Aufmerksamkeit beansprucht. „Affenpocken“. Die finden sich offenbar vor allem bei Einreisenden aus Westafrika, „sowie bei Männern, die Sex mit Männern haben“ (Welt), wie die Welt ganz vorsichtig schreibt.

Vielleicht macht sich Karl ja deswegen vergleichsweise wenig Sorgen. Der Ausbruch könne „eingegrenzt werden“ so der Corona-Minister, „das kann aber nur gelingen, wenn schnell gehandelt wird“.

Wie soll das schnelle Handeln aussehen? Für Milliarden angebliche Impfstoffe kaufen dürfte hier genauso wenig helfen wie bei Aids oder Corona. Vielleicht Doppelseiten und Sondersendungen schalten, die die Zielgruppe sensibel ansprechen?

Apropos. „Affenpocken“ klingt in unseren Ohren irgendwie diskriminierend, finden Sie nicht auch? Hoffentlich kümmern sich unsere Empörungsbeauftragten schnell darum.

 

Und noch ein Zentralrat! Nach Juden, Sinti & Roma, Katholiken, Russlanddeutschen, Fliesentischbesitzern (googeln Sie selbst!) und vielen anderen haben nun auch die Konfessionslosen ihren Zentralrat. Motto: „Gott ist tot.“ (Nietzsche) Antwort von Gott: … Na, Sie wissen schon…

 

Heute Verteidigungsministerin, morgen...

Zuzutrauen wäre es unserer Regierung ja, einen Vollpfosten im Amt durch den nächsten zu ersetzen, beziehungsweise die Unfähigen einfach rotieren zu lassen. Die Medien hätten die Gelegenheit, regelmäßig ihre Vorschusslorbeeren zu verteilen, und dem Volk ist eh alles einerlei, es geht in großen Teil ja nicht mal mehr wählen.

Warum soll nach ein paar Monaten nicht mal Lindner Außenminister spielen dürfen, und Annalena versaut dafür die Finanzen, schlimmer wirds nimmer. Robert macht den Innenminister und Nancy Faeser… ach ne, die wird ja Ministerpräsidentin von Hessen. Marco Buschmann kümmert sich um die Wirtschaft. Oder er übernimmt die Verteidigung.

„Von wegen!“, ruft da frisch aus dem Sylt-Familien-Urlaub Christine Lambrecht dazwischen. Wieso wechseln? Sie mache doch einen prima Job, habe „in sehr kurzer Zeit sehr viel umgesetzt“.  Nehmen Sie nur die Bundeswehr-Drohnen, die können inzwischen fliegen und schießen. Außerdem müssen künftig 20 Prozent aller Aufträge aus der Bundeswehr nicht mehr über ein bürokratisches Vergabeverfahren laufen, sondern können ganz unbürokratisch unter der Hand abgewickelt werden.

 

Eine staatliche Umweltstiftung ließ mal auf Steuerzahlers Kosten nachfragen, womit die Leute lieber heizen würden, mit bösem Russengas oder mit erneuerbaren Energien, und die Antwort war so erwartbar (Forsa weiß, was Kunden wünschen) wie dämlich: 75 Prozent der Befragten setzen auf Solarenergie (gefolgt von Windenergie und Wasserstoff aus erneuerbaren Energien). D­umm nur, dass die Befragten nicht in Saudi-Arabien leben, wo die Sonne ausreichend scheint, sondern zwischen Flensburg und Traunstein.

 

Der Antifant ist ungelernt, ungehobelt und wohnt noch bei Mutti, hieß es einmal, was die Antifanten natürlich bestreiten, außerdem ist ja selbst SPD-Chefin Esken „Anitfa. Selbstverständlich.“ Richtig hingegen ist, dass sich besonders die Antifanten auf das 9-Euro-Lindnerticket freuen, das der Bundestag gerade abgesegnet hat. Wie fahren für 9 Euro nach Sylt, lautet die Losung in linksextremen Netzwerken, und „wenn wir mit Sylt fertig sind, ist da nur noch Nordsee und sonst nichts“.

 

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