Horsti und Herbert räumen auf
(sie versuchen’s zumindest)

Plus: Bei der SPD gehts aufwärts

Merkels Horst ist traurig, weil Sebastian Kurz und viele andere Europäer seine Migrations-Mogelpackung durchschaut und ihm mit den Worten „Nein, danke“ zurückgeschickt haben.

Dabei hatte es der Horst so schön formuliert: Asylverfahren an den Außengrenzen, schnellere Abschiebungen und die Ernennung eines „Rückführungskoordinators“ (am meisten wurde sicherlich über den „Rückführungskoordinator“ in Wien gelacht, die „schnelleren Abschiebungen“ finden sie da inzwischen wohl nicht mehr lustig).

Außerdem in Horstis Super-Plan: Nur wenn ganz viele gleichzeitig zur Grundversorgung einreisen wollen, dann tritt Paragraf X in Kraft, demzufolge alle, die reinwollen, auf die EU-Länder verteilt werden.

Nachdem Horstis diplomatische Attacke rundum gescheitert ist, versucht es Boris (der von Schröders Doris) Pistorius auf die spezialdemokratische Tour. „Wer keine Flüchtlinge aufnehmen will, muss die Folgen spüren“, sagte er drohend. Das Argument ist hingegen längst widerlegt. Denn bisher ist es ja eher so, dass der, der „Flüchtlinge“ in Überzahl aufnimmt, die Folgen spürt.­ Das haben sogar die notorisch spezialdemokratischen Schweden kapiert.

 

Die roten Nullen
Dennoch ist der Einsatz von Boris (der mit Doris) lobenswert. Es muss etwas getan werden, damit hat der Mann eindeutig Recht. Nur noch neun Prozent der Deutschen schätzen die SPD, einer Allensbach-Umfrage zufolge, als kompetent ein, das Land durch eine Krise zu führen.

Außerdem hat noch nie in Allensbach-Umfragen ein so geringer Anteil von Bundesbürgern über die SPD gesagt, sie gefalle ihnen gut – ganze 13 Prozent der Befragten.

Wenigstens durch die Partei scheint ein Ruck zu gehen. Von befragten SPD-Anhängern sagte knapp die Hälfte (47 Prozent), ihnen gefalle die Partei derzeit gut. Wir erinnern uns. Antifa Esken und Nowabo wurden von 53% der Genossen gewählt, bei einer Wahlbeteiligung von 54%. Also von knapp 25% aller Genossen. Da sind die 47% der Zufriedenen doch ein deutlicher Schritt nach vorn.

 

Mehr Meute als Party

Bis jetzt glaubte die FAZ wohl immer daran, dass eine fröhliche Partymeute in Stuttgart geplündert und randaliert hatte, weil die Clubs coronageschlossen waren. Nun bringt die FAZ ihren Lesern so schonend wie möglich bei, dass „knapp drei Viertel der überwiegend jungen Männer (die festgenommen wurden) schon vorher durch Straftaten auffällig geworden waren“. Also mehr Meute als Party.

Vielleicht beruhigt es die FAZ-Leser, dass die Räuber und Randalierer „aus Deutschland ebenso wie aus dem Ausland“ stammen, ja, dass sogar „zwei Drittel der Verdächtigen deutsche Staatsbürger“ sind. Den Zusatz „von diesen stammen drei Viertel aus Einwandererfamilien“ hätte die FAZ auch weglassen können, der verunsichert nur und führt zu Rassismus bei der Polizei.

 

Herbert, der Teufelskerl
Wie man das schöne Zusammenleben richtig rüberbringt, zeigt wieder mal Herbert Reul, der Teufelskerl aus dem Homeland NRW. Zwei Millionen Euro wurden bei Clan-Razzien beschlagnahmt, frohlockt die reulende Presse, und sie zählt auf: „Beweglichen Sachen“ im Wert von 827.000 Euro, 954.000 Euro Bargeld sowie Finanzvermögen in Höhe von 210.000 Euro auf Bankkonten. Zudem wurden zwei Grundstücke mit Pfändungen in Höhe von 40.000 Euro belegt.

Wie immer ist die Kommunikation leider nicht perfekt. So wurde im selben Artikel aufgeführt, dass „im vergangenen Jahr etwas mehr als 6.100 schwere Straftaten mit Clan-Bezug“ verfolgt wurden. Wenn wir die zwei Millionen nun mit 6.000 Straftaten in Verbindung setzen, dann hätten die Clans weniger als 500 Euro pro Straftat eingenommen, da muss selbst Arafat Abou-Chaker lachen, obwohl der ansonsten gerade nicht viel zu lachen hat.

Aber das Hauptproblem im Homeland sind ja nicht die kriminellen Clans oder Bürger, wegen denen extra Spuckhauben angeschafft werden müssen oder messersichere Westen. Das Hauptproblem sind Rassisten und Sexisten bei der Polizei und Beamte, die Hitler-Bildchen teilen.

Deshalb wurde bei Neueinstellungen eine Regelüberprüfung durch den Verfassungsschutz eingeführt, die Ausbildung wurde sensibilisiert. Und, besonders effizient: In allen 50 Polizeibehörden im Homeland werden Extremismus-Beauftragte eingesetzt. Hierdurch wird „endlich eine Fehlerkultur bei der Polizei“ eingeführt. Die sucht nicht nur Hitler-Bildchen, sondern verfolgt auch sittenwidriges Verhalten in anderen Bereichen, zum Beispiel im Zusammenhang mit „der Akzeptanz von Frauen“.

Die Säuberungswelle kommt selbst bei der Polizei super an. Reul: Polizisten schreiben, sie würden jetzt das Fehlverhalten von Kollegen dokumentieren. Natürlich in der Dienstzeit. Sonst kann man den Sumpf doch nie trocken legen.

Warum die junge Richterin den Prozess gegen 6 Bandidos in Hagen platzen ließ und den Staatsdienst verließ, erklärt uns Herbert Reul bestimmt morgen.

Auch Klatsch muss sein

Christine Strobl wird wohl neue ARD-Programmchefin. Aber nicht, weil sie die Tochter vom Schäuble ist. Wo denken Sie hin! Wir sind doch nicht in Belarus. Oder Russland. Ach, übrigens, Putins fleißige Tochter, die ein milliardenschweres Forschungsprojekt an der Lomonossow-Universität in Moskau leitet, ist nach der Verabreichung von zwei Corona-Impfdosen wieder völlig gesund.

 

8 comments

  1. Armin V. 23 September, 2020 at 21:28 Antworten

    Selbst Polizisten raten Ihren Kindern davon ab, zur Polizei zu gehen. In meinem Bekanntenkreis gibt es mehrere davon. Besonders in den letzten zehn Jahren.

    Die haben die Schnauze gestrichen voll.

    • Joerg Frank 24 September, 2020 at 10:20 Antworten

      Schön geschrieben, wenn’s nicht so traurig wäre, hätte ich sogar darüber lachen können….
      Eine Anmerkung hätte ich dennoch….
      Herr Reul, machen Sie doch einfach mal einen Tag als Begleitung bei den Beamten, die jeden Tag mit dem gesellschaftlichen Müll zu tun haben!
      Sie sind so weltfremd da bekommt man Ekel!

  2. P. Pitt 24 September, 2020 at 01:23 Antworten

    Die junge Richterin hat “aus persönlichen Gründen” den Staatsdienst verlassen. Ich denke, mehr wird man darüber vermutlich auch nie erfahren.
    Ich habe zunehmend den Eindruck bzw. die Befürchtung, dass nicht wenige richterliche Entscheidungen und Urteile in den letzten Jahren, die mir als juristischem Laien völlig unverständlich erscheinen und meinem Gerechtigkeitsempfinden (bzw. gesunden Menschenverstand) diametral entgegenstehen, auf “persönlichen Gründen” beruhen. Vielleicht ist es ja ganz gut, dass die persönlichen Gründe der jungen (Ex-)Richterin nun nicht in die Urteilsfindung einfließen.

  3. Max Media 24 September, 2020 at 09:31 Antworten

    “Christine Strobl wird wohl neue ARD-Programmchefin.”

    Das kann ja wohl nicht wahr sein…Schamlos ist ja noch masslos untertrieben.
    Wer da noch eine zu enge Verstrickung von Medien und Politik leugnet, dem kann man
    dann auch nicht mehr helfen.
    Schockierend.

  4. Frank Danton 24 September, 2020 at 13:56 Antworten

    Die Politik in Dt. ist schon pfiffig. Es ist ja ganz offensichtlich, dass die nicht konservativen Kräfte die Bundeswehr und die Polizei (inkl. aller ihr zugeordneten Behörden wie LKA, BKA usw.) abschaffen wollen. Denn in einer Anarchie lässt sich der Kommunismus am besten zum Phönix machen. Man hat aber gemerkt das diese Abschaffung gegen allerlei Gesetze verstößt und in der vorrevolutionären Phase die Machtübernahme eher gefährdet. Im Wissen darum, dass in polizeilichen Behörden, wie auch in der Bundeswehr, in ihrer Mehrzahl Menschen Dienst tun die ihre Heimat und die homogene Gesellschaft mit Disziplin und einer gewissen Opferbereitschaft schützen wollen, dass diese Menschen das genaue Gegenteil darstellen zu dem Volk, was Grün, Rot oder noch Roter wählt. Also der ideologisierte Teil der Bevölkerung, dem man keinerlei Verantwortung zutraut. Nicht für sich, nicht für seine Kinder und schon garnicht für ein Land das in Frieden und Fortschritt leben möchte. Was macht also diese Politik der geistigen Verwahrlosung? Sie diffamiert die Basis, die Überzeugung derer, die diese Opfer bringen. Sie behaupten, dass wer Soldat wird oder Polizist unweigerlich auch Rassist, Mörder oder Nazi sein muß. Wenn man diese Daumenschrauben immer enger zieht werden die Engagierten in diesen Berufen irgendwann selbst zur Überzeugung kommen das sie immer mehr zum Teil des konstruierten Problems werden und aus reinem Selbstschutz den Dienst quittieren, um nicht gelyncht zu werden vom Rot-Rot-Grünen Mob. Da der Rot-Rot-Grüne Mob allsamt aus Antifaschisten besteht braucht man dann aber keine Angst zu haben das diese Leute in diese Berufe nachrücken. Einzig Islamisten der Erdogan Ära haben dann noch den öffentlichen Segen als “Polizisten” das Clanmillieu zu schützen. Man kann es sich, mit ein wenig Phantasie, vorstellen wie dereinst die Migrantenpolizei Ordnung schafft. Da kann der Ami noch soviele Drohnen nach Iran schicken, die Revolutions-Brigarden haben in Deutschland leichtes Spiel.

  5. JG 24 September, 2020 at 15:50 Antworten

    Im letzten Absatz wird unterstellt, Christine Strobl würde Karriere machen, weil sie die Tochter von Wolfgang Schäuble ist. Der Autor offenbart damit ein typisch arabisches Clan-Denken, wo der Patriarch über die Clan-Mitglieder entscheidet. Das gibt es doch nicht in Deutschland! Sie soll Karriere machen, weil ihr Ehemann der stellvertretende Ministerpräsident im grün-schwarzen Baden-Württemberg ist.

  6. Beff Jezzos 24 September, 2020 at 18:23 Antworten

    “….und die Ernennung eines „Rückführungskoordinators“
    Herrje, das wir schwierig. Es müsste schon jemand sein, der sich mit der Materie auskennt.
    Bis der Horsti einen von den hemdsärmeligen blassen Almans aus der mittleren Führungsebene soweit gebrieft hat, haben schon wieder die Hälfte der Fachkräfte Bleiberecht erwirkt.

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