Merkel: Von Einsicht keine Spur!

Als Verrückte Alte in Davos

Kaum hatte Dr. Angela Merkel ihren Auftritt in Davos, schon rauschte der deutsche Aktienindex DAX in die Tiefe. Im TV behaupten sie allerdings, der Corona-Virus verunsichere Anleger. Dabei hatte Merkel überdeutlich gemacht, dass sie auch in Zukunft der deutschen Industrie weiterhin kräftig zu schaden gedenke.

Sie merkelte über „Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß“, und trieb mit ihrem Holperdeutsch die Übersetzer zur Verzweiflung: „Die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns angewöhnt haben, werden wir in den nächsten 30 Jahren verlassen.“ Hä? We are leaving our way of life?

Grüner Wasserstoff werde dabei eine „riesige Rolle spielen“, fantasierte sie, der sei aber außerhalb Europas deutlich leichter zu produzieren. Äh..wie? Was spricht sie? Dann müsse man Prozesse der Stahlproduktion und des Maschinenbaus „vollkommen umstellen“. Also ohne Feuer. Wahrscheinlich erinnert sie sich an den Löffelverbieger, den sie mal im Westfernsehen gesehen hat. Das müsste man wohl nur ganz groß ausbauen. Wären wir der DAX, wir kämen gar nicht mehr hoch. Aber die bei der Rede anwesende angebliche Elite lauschte der Verrückten Alten ohne Grinsen, geschweige denn Murren. Von den wie bei Kim Jong Un eifrig mitschreibenden Pressbengels hingegen vernahmen wir bis dato nur begeisterte Zustimmung. (Der Spiegel nennt Merkel übrigens „rational, nüchtern, moderat“.)

Vielleicht hatten sie auch nur Schiss. Denn, so drohte Merkel, Deutschland sei „ja eigentlich ein relativ friedliches Land“, aber bei all ihrem Umkrempeln der Republik käme es auch zu gesellschaftlichen Konflikten. „Wir müssen die Ungeduld der Jugend positiv und konstruktiv aufnehmen...“ Die Antifa dürfte das als Freifahrschein verstehen.

Ohne Not beharrte Merkel in Davos störrisch darauf, seit 2015 mit der Aufnahme von Millionen Hartz-4-Suchenden alles richtig gemacht zu haben. Schließlich wurde sie auch noch sentimental. „Für mich war es damals (in der Täteretä) nicht absehbar, dass ich einmal hier stehe.“ Da werden auch einige ehemalige Führungsoffiziere eine Träne der Rührung verdrückt haben.

Dabei erinnert Merkels Denke schon sehr an die ihrer Altvorderen. So wie die Mauer nötig war, um den DDR-Sozialismus zu erhalten, so ist die Grenzöffnung wichtig, um den Kapitalismus zu zerstören. Seid Ihr bereit? Immer bereit!

 

+++ Solange die Firma „correctiv“ aus dem Soros-Netzwerk keinen Einspruch erhebt, müssen wir davon ausgehen, dass die SPD Schleswig-Hohlstein sich dieses Ei selbst ins Nest legte:

Quelle hier.

+++ Moment! Bevor du jetzt gleich überschnappst vor Begeisterung, Stegner-Ralf! Die Berliner Landesschiedskommission mag zwar entschieden haben, dass die Partei Thilo Sarrazin aus der SPD ausschließen darf.

Aber hör erst mal, was der Thilo sagt: „Ich ziehe vor das Bundesschiedsgericht – mein Anwalt hat schon den entsprechenden Auftrag.“

Wir können uns gut vorstellen, dass Sarrazin noch irgendwann als letzter bei der SPD das Licht ausmacht.

 

10 comments

  1. Michael 23 Januar, 2020 at 20:16 Antworten

    “Wir können uns gut vorstellen, dass Sarrazin noch irgendwann als letzter bei der SPD das Licht ausmacht.” – bei diesem Satz fiel es mir wie Schuppen aus den Augen: Jetzt verstehe ich warum er so an der SPD festhält. Nur so ergibt das einen Sinn für mich 😂👍

    • Stephan Paetow 23 Januar, 2020 at 20:25 Antworten

      Da sehen Sie mal, wie leicht man missverstanden wird. Im Text werden doch nicht Merkels Führungsoffiziere angesprochen, sondern die vielen, die sich bestimmt wundern, wie weit man hätte kommen können…

  2. Tobi K. 23 Januar, 2020 at 23:22 Antworten

    Bei Merkel muss ich immer an Margot Honeckers letzte Worte denken. “Ihr werdet euch alle noch wundern.” Ich bin mir fast sicher, die “Lila Hexe” wusste ganz genau, dass man mit Merkel ein goldenes trojanisches Pferd ins Kanzleramt eingeschleust hatte. Und Genossin Merkel ist noch längst nicht fertig …

  3. Emmanuel Precht 23 Januar, 2020 at 23:55 Antworten

    Da sprach die unseeligste aller dem “besten…je gab” Vorstehenden die (sinngemäßen) Worte: “Der Dialog zwischen denen die den Klimawandel leugnen und denen die ihn sehen, die sich einsetzen…” Ahäm, da hat die dialogfordernde “dem besten… je gab” Vorstehende wohl einen wesentlichen Teil des DI! a logs weggelassen, nämlich das Zuhören, sonst wüsste sie ja, dass keiner den Wandel leugnet, sondern den menschgemmachten Teil in Frage stellt. Wir wollen ja keinen Betrug unterstellen, wo Dummheit reicht – nicht wahr? Bei der Frau fällt mit immer der oberste Platz im ersten Zeichen des I Ging ein der da lautet: “Drachen kämpfen auf den Anger, ihr Blut ist rot und schwarz.” [Wenn das Empfangende das Schöpferische von seinem Platz vertreiben will zerbricht das Staatsgebilde]. Wohlan…

  4. Gunter Gans 24 Januar, 2020 at 12:59 Antworten

    “Herr, erlöse uns von Angela Merkel!” Diesen Stoßseufzer sende ich täglich mehrmals gen Himmel. Aber ich befürchte, dass der Herr mich nicht erhören wird, sondern ganz im Gegenteil folgendes vorhat:
    Merkel = UNO
    UvdL = EU
    Lagarde = EZB
    AKK = Schland
    … also ein quasi totales Matriarchat (wahlweise: Feminismus) in der westlichen Welt (im Gegensatz zur männlichen Dreifaltigkeit im Himmel). Fehlt nur noch eine amerikanische Präsidentin. Aber die kommt bestimmt auch noch, vielleicht schon im nächsten Jahr. Wohl bekomm’s!

  5. treu 26 Januar, 2020 at 19:52 Antworten

    Sehr geehrter Herr Paetow, Sie haben schon so viele wunderschöne Texte über das Irrlichtern dieses Landes und dessen selbsternannten politischen “Eliten” geschrieben, aber dieser Artikel ist einer der Schönsten. Auf so wenigen Zeilen den ganzen Wahnwitz und das Unvermögen dieser Person und damit eben leider auch deren Hofstaates und des Landes so sarkastisch und dennoch humorvoll und so mit Schwung und Verve auf den Punkt zu bringen, Chapeu! Man kann sagen, Ihre Tagesform war beeindruckend! 😉

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