Osman Boris auf dem englischen Thron

Funny History

Was hätten sie ihm für Lieder gesungen und Kränze geflochten, unsere Journos, wenn er nicht auf der falschen Seite, der Rebellen-Seite statt der des Imperiums stehen würde!

Nicht nur, dass er einer der ihren war – mit Times, Telegraph, Spectator sind nur einige Stationen seines früheren Lebens aufgezählt – nein, Alexander Boris de Pfeffel Johnson hätte sogar die Minderheitenquotenhürde unseres Staatsfunks locker genommen.

Denn Boris Johnsons Urgroßvater Ali Kemal war 1919 Innenminister des Osmanischen Reiches, sein Großvater Osman Ali floh nach London und nahm dort den Namen Wilfred Johnson an. Und nun ist Osman Boris Johnson Premier in England. (Weiß das Erdolf, der Prächtige? Hören wir aus Istanbul ein dreifach kräftiges Hurryiet?)

Mit dem weiteren Hinweis, dass der wilde Boris über deutsche Umwege (Königshaus Württemberg) mit Queen Elsbeth verwandt ist, wollen wir den Klatsch und Tratsch hier beenden.

Jedenfalls lehnen die regierungsnahen deutschen Journos den Aufstieg von Boris zum englischen Premierminister rundweg ab wie schon zuvor den von Donald Trump zum US-Präsidenten. Und genauso wird nach den USA auch Britannien der Untergang vorausgesagt.

 

Jetzt hat Merkels schreibende Klasse nur noch Emmanuel. Aber da der beim besten Willen kein Napoleon mehr wird (da ist Merkel schon eher Kaiser Wilhelm), biegen die Wortdrechsler halt die Sätze, bis eine Erfolgsmeldung fertig ist.

So lasen wir diesen faszinierenden Vorspann in der Welt: Laut Frankreichs Präsident Macron haben 14 EU-Staaten der Verteilung von aus Seenot geretteten Migranten zugestimmt. Acht, darunter Deutschland, signalisierten ihre aktive Mitarbeit.

14 Staaten von 28 haben also zugestimmt, ohne irgendeine Verpflichtung einzugehen? Toll. Die acht Gurkenstaaten lauten übrigens in nicht alphabetischer Reihenfolge: Deutschland, Frankreich, Portugal, Luxemburg, Finnland, Litauen, Kroatien und Irland. Na denn man tau.

Oder, um es mit Riesenstaatsmaas Heiko auszudrücken: Sie (also die EU-Imperialen) seien mit ihrem Aquaplaning „weiter, als wir bisher jemals waren“.

Uns fällt da spontan Forrest Gump ein: „Are you stupid or something?“ (Bist du dumm?) „Stupid is as stupid does.“ (Dumm ist nur, wer Dummes tut.“)

Jedenfalls deuten die „Erfolge“ unseres Bundes-Forrest darauf hin, dass sich folgende Meldungen (ganz kleiner Ausschnitt aus der Tagesrealität) rasant häufen werden:

5 Einmänner, die in Bocholt ein Pärchen überfielen, hatten angeblich „ein arabisches Aussehen“.

Über den Einmann, der in Dresden eine 11-Jährige vergewaltigen wollte, stand zu lesen: „Im Ganzen wurde er als Europäer beschrieben.“ Was könnte das wieder sein? Im Ganzen ein Europäer? Vielleicht hilft ein anderer Vergewaltigungsfall in Kreuztal weiter:

Bei den Angreifern soll es sich um Männer im Alter von Anfang 20 bis Mitte 30 mit südosteuropäischer Herkunft gehandelt haben.“

 

Tatütata, das BKA stellt klar!

Bevor wir endlich zu Neuigkeiten bei der SPD-Chefsuche kommen, wollen wir eine positive Nachricht des Bundeskriminalamts nicht unterschlagen:

Die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland ist rückläufig, zitiert die Welt. Donnerwetter! Das Vorurteil sagt doch eher, dass sich die islamistischen Gefährder vermehren wie die Karnickel, nun sterben sie womöglich aus? Als Begründung wird dann allerdings nicht die natürliche Auslese genannt, sondern „Abschiebungen und Deradikalisierungsmaßnahmen“. Nur: Bei den Abschiebungen fehlt uns der christsozialistische Glaube. Deradikalisierungsmaßnahmen können hingegen Sinn machen – da müssen ja nur die Akten von einem Ordner („Gefährder“) in einen anderen (mutmaßlicher Gefährder) verschoben werden – fertig ist die Statistiklaube. Same same but different machte es das BKA mit seiner eigentlichen Lieblingszielgruppe: Die Zahl der rechten Gefährder sei gestiegen. (Räusper)

 

Tag 23 der SPD-Chefsuche.

Diverse haben ja bereits „Hier“ gerufen, aber ein Mann, der sich traut, unangenehme Wahrheiten auszusprechen, war bislang bei den Spezialdemokraten nicht zu finden. Vielleicht könnte der SPD-Oberbürgermeister Peter Demmer aus Saarlouis eine Option sein? Der eierte zwar auch herum und ließ sich  Zeit damit, Klartext zu reden, aber, Leute, mehr kann man bei den Spezialdemokraten nicht mehr erwarten. Was trieb den letzten Widerständler der SPD (ein neuer Otto Wels?) zu seinen mutigen Worten?

Auf einem Volksfest Anfang Juni kam es nachts zu Ausschreitungen durch mehrere Jugendbanden, die laut Behörden allesamt einen Migrationshintergrund haben. (Bild)

Der Polizei blieb nur noch „ein geordneter Rückzug“ (die ganz Alten erinnern sich: Frontbegradigung, der Anfang vom Ende). Und Demmer beendete das Schweigen der Lämmer: „Es ist augenfällig, dass das Phänomen unter jungen Migranten zunimmt.“ Natürlich sagte er , das hat es immer schon, auch deutsche Jugendliche, und ähnlichen Tünnes, aber wir schlagen Demmer ja nicht als Kanzler vor, sondern lediglich als Vorsitzenden einer Splitterpartei!

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