Frau Dr. Mauschel
& die Mauschelpresse

Brüssel, wie es singt und lacht

Da stürzt sich die Meute auf das Stöckchen, das Emmanuel Macron ihnen hingeworfen hat, dass es eine Freude ist. Beliebtheitsumfragen werden in Auftrag gegeben, Eignungszeugnisse geschrieben. Aber dass Merkel sich vermauschelt hat, merken sie nicht...

 

Der Doofel aus Hamburg, den wir auch schon mal Hetzel oder Lügel nennen, der aber darauf besteht, Spiegel zu heißen, dieser Doofel aus Hamburg schreibt: „Ursula von der Leyen bringt wohl alles mit, um eine erfolgreiche EU-Kommissionspräsidentin zu werden.“ Schlechter Witz.

Dazu muss man wissen: EU-Kommissionspräsident kann jeder! Da muss man gar nichts mitbringen. Nehmen Sie Schonklod Juncker. Der hat in seiner Amtszeit nichts auf die Reihe gekriegt. Niente. Nada. Nicht mal die Zeitumstellung. Von ihm werden wohl bloß ein paar leere Flaschen übrigbleiben. In das öffentliche Bewusstsein brachte es Juncker ausschließlich durch seine Sinnsprüche (Man muss lügen, wenn es ernst wird) und seine Tanzeinlagen als Euro-Jelzin. Das wars. (Kommen Sie jetzt bloß nicht mit dem „gößten Deal“ mit Südamerika! Siehe hier.) Selbst der Doofel weiß: „Die EU-Kommission ist in erster Linie die Hüterin der EU-Verträge.“ Und die werden in erster Linie eins: gebrochen.

Es gibt in dem Affenzirkus von Brüssel nur einen Posten, der wirklich wichtig ist. Und das ist der Chef der EZB in Frankfurt. Heute mehr denn je. Seit Merkel die Briten vertrieben hat, wäre ein gescheiter EZB-Chef die letzte Hürde für die Räuber deutscher Ersparnisse und Überschüsse. Hier platzierte Macron die dubiose Lagarde, das ganz große Ausräumen kann beginnen.

Dass Chef des EU-Parlaments ein Placebo-Job für Absahner ist, wissen wir nicht erst seit Martin Schulz. Hier wurde für die nächsten zweieinhalb Jahre ein Spezialdemokrat aus Italien gewählt, der als erstes sagte, er freue sich, „die Institution zu vertreten, die direkte Verbindung zu den Bürgern habe“. Die Institution, die direkte Verbindung zu den Bürgern hat? – Es gibt anscheinend auch in Italien diesen ganz speziellen SPD-Humor. Und Mampfred, das Hemd? Der wurde schneller zum Lingeculus von Leyen-Uschi, als man gucken kann.

Frau Dr. Mauschel, die laut Mauschelpresse angeblich so beliebte, verehrte und geschätzte deutsche Bundeskanzlerin, wurde jedenfalls gnadenlos über den Tisch gezogen. Irgendwo stand geschrieben, von der Leyen sei Merkels „Vertraute“. Hahaha. Seit Uschi als Kitaministerin als Merkel-Nachfolgerin gehandelt wurde, verschob sie die stante pede auf den Posten, auf dem man nur scheitern kann: Kriegsminister. Für die EU vorgeschlagen wurde Uschi von Macron. Erste Zusage: Orban, der wahrlich kein Merkelfreund ist und weiß, dass Merkel einen Anfall kriegen wird, wenn Uschi durchkommt.

„Das Problem (der EU) sind nicht nur die Populisten“ schrieb ein Simpel von der Welt. Andersrum wird ein Schuh draus. Wegen der Mauschels und ihrer Mauschelpresse gibt es überhaupt erst „Populisten“.

 

Tag 3 der SPD-Chefsuche

O Freude schöner Spötterfunken! Habemus Candidatos! Und was für welche! Es treten auf: Christina & Michael, und sie verprechen den SPDlern die kloane Tür zum Genossenparadies. Michael Roth durfte schon in die große weite Welt schnuppern, als Frank-Walter noch Außenminister war. Auch unter Sigmar blieb er im Außen-Ministerium. Aber sein Herz schlug immer für einen anderen – Heiko! „Ich schwärme schon für ihn, seit ich ein kleiner Juso aus Hessen war.“ (Quelle: Queer) Also reist er auch unter Heiko von einem Christopher Street Day zum anderen auf der Welt, schließlich unterstützt die Bundesregierung das bunte Treiben mit viel Steuergeld, und da muss einer die Aufsicht haben.

Und Christina? Frau Kampmann kennt außerhalb vom Homeland NRW keiner, obwohl sie da zwei Jahre lang Gedönsministerin war. Na und? Schließlich heißt die Veranstaltung ja JEKAMI (Jeder kann mitmachen).

Was sagen Sie? Natürlich geht da noch mehr, heute ist doch erst Tag 3....

 

4 comments

  1. Luisa 3 Juli, 2019 at 21:00 Antworten

    Da kann man doch gleich besser schlafen – nach Ihren tröstenden Gutenachtgeschichten. Spätnachrichten, die den Frust des Tages relativieren.
    Übrigens: bei Tichy kann ich mich derzeit nicht einloggen. Aber das soll nicht Ihre Sorge sein.
    Mit Flinten-Uschi wird der Laden bald der in Richtung “EWG” rückgeführt. Und mit Lagarde……. warum setzt er sich nicht endlich mal durch – der Jens. ME riecht das Hinterzimmer-Gemauschel erschreckend nach Osaka. Da war die “Flinte nicht dabei” – aus dem Mannöver mußte sie weg. Auch evtl. wegen Beuge – zusammen mit der ebenfalls so beliebten Madame – beides eine Morgengabe für Monsieur.

  2. Max Media 4 Juli, 2019 at 09:30 Antworten

    Ganz hervorragend alles auf den Punkt gebracht.

    Ich erinnere mich noch, wie vor der Europa-Wahl die EU-Kritiker von der
    Mauschelpresse angegangen wurden, wenn sie das Geklüngel in der EU als
    Postenschacherei anprangerten:
    – Populisten
    – Faschisten
    – FakeNews Verbreiter
    – Lügner
    – Hetzer
    …und vieles Schlimmeres. Und jetzt, wo sich das alles als wahr herausstellt?
    Werden die Positionen und Anklagen klargestellt und angepasst?
    Natürlich nicht…

  3. Jorgos48 24 September, 2019 at 21:29 Antworten

    Nun seien Sie doch nicht so defätistisch. Ein guter Freund meinte ich sei nicht mehr so spontan und fröhlich wie vor 30 Jahren. Ändern könne man eh nichts und mit 70 solle ich die Dinge so nehmen wie sie sind. Ich solle doch wieder mehr Frohsinn und Positives verbreiten. Fast hätte er mir die Freundschaft gekündigt. Ich versprach ihm die Realitäten jetzt positiver zu betrachten. Aber irgendwie schaff ich das nicht. Ich bin einfach nur noch sauer. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

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