Dieser Tag ist schön,
weil wir uns verstehen

Carola, Ursula, Doktor Murks & Henriette

Der Reporter und die Kapitöse. Wachsweich nachgefragt. Aber er ist doch auch nur ein Junge, der einem Mädchen gegenübersitzt und sagt: Ich mag dich!

 

Was früher für Fußballprofis galt – „Mailand oder Madrid? Egal, Hauptsache Italien!“ – das gilt heute für die „Flüchtlings“-Kapitäne: Zuwara? Ben Gardane? Marseille, Malta oder Malaga? Hauptsache Italien! Das „ergibt sich einfach aus dem Seerecht“, behauptet Carola, die Rackete.

Genauso zwingen das Klima, die EU-Gesetze, die UNO, Horst & Merkel und die ganze Medienschar „uns“ dazu, alle „Flüchtlinge“ aus Libyen sofort aufzunehmen und uns auf viele Millionen weitere Zuwanderer in die Sozialsysteme zu freuen, die „durch äußere Umstände wie Klima“ zur Migration gezwungen sind. Das alles und noch viel mehr weiß Deutschlands erste Mittelstreckenrackete mit Kapitänspatent zu berichten. Aber nicht etwa auf der Reeperbahn nachts um halb eins, sondern bei Tageslicht in den Bergen, und direkt in den Zettel von Bild-Paule, der seiner Leserschaft mit solchen Geschichten den Angstschweiß auf die Stirn trieb.

Ja, wir waren auch mal jung, und haben gelegentlich das andere Geschlecht angeschwärmt (war früher sogar normal), wir haben auch eifrig mitgeschrieben, um uns die Holde gewogen zu machen, aber den ganzen Unsinn eins zu eins wiedergeben? Das wäre uns wohl von verantwortungsvollen Chefredakteuren herausgestrichen worden.

„Europa beutet Afrika aus – und hier entsteht die Spirale, die zur Flucht führt.“ „In Bangladesh ist es besonders schlimm, aber auch im Pazifik, wo Inseln überschwemmen, oder in der Wüste Afrikas.“ Wo wäre Afrika ohne Hilfe Europas? Welche Inseln versinken im Pazifik?

Bild-Paule fragte da nicht nach, bestimmt hatte er im Spiegel mal was von Relotius über versinkende Inseln und Überschwemmung in Bangladesh gelesen, Geschichten aus Afrika, in denen die Kinder nachts von Angela Merkel träumen. War es Pflichtgefühl, das ihn zur Frage trieb: „Was ist das Limit für die Aufnahme in Europa?“ Limit? Ein Limit sieht Carola Rackete nicht. Außerdem hat sie ein Kapitänspatent und kann jederzeit in sicheres Land rübermachen...

 

Tag 15 der SPD-Chefsuche.

Nein, Helden haben sie nicht in der SPD, nur noch ein paar Bilder an der Wand von Otto, Willy, Herbert und Co. Aber dann hörten wir doch noch Sätze, die wie ein Bewerbungsschreiben für den Chefposten der Spezialdemokraten klingen: Ein groß angelegter Bürgerdialog zur Reform Europas wurde da gefordert. Fluchtursachen durch Unterstützung der Herkunftsländer bekämpfen, „faire Mindestlöhne“ und eine europäische Arbeitslosenrückversicherung. Für wichtige Posten zwingend dieselbe Anzahl von Männern und Frauen. Sawsan? Hätte sein können, es war aber die Ursula! Wenn die morgen als Kommissar Rex in Brüssel scheitert, könnte sie mit dem Programm gleich mal im Willy-Brandt-Haus vorstellig werden. Die jüngsten Unstimmigkeiten lassen sich bestimmt aus dem Weg räumen.

Ursels Rücktritt erfolgte per Twitter. Da macht Donald Trump wohl doch nicht alles schlecht?

 

„Ich bin trotzdem Arzt, ich schwöre bei Gott.“

Einem 20 Tage alten Baby hätte er mit einem Durchfallmittel beinahe den Garaus gemacht, das Anschließen von Blutkonserven erwies sich für ihn als zu schwierig, durch ein Wunder sind keine Toten zu beklagen bei Doktor Murks aus Libyen, der wohl nicht einmal Doktor ist, schließlich gibt es entsprechende Papiere in Afrika gegen ein kleines Bakschisch. Zu seinem Gehalt in Allmoneya bezog er Sozialhilfe, beim Amt können sie den einen Mustafa vom anderen eh kaum noch unterscheiden. Und nun, vor Gericht, zetert er wie ein Klageweib: „Ich bin trotzdem Arzt, ich schwöre bei Gott.“ Hoffentlich schwört er beim richtigen.

 

Jeder Klima-Jeck ist anders

10. Juli: Der Kölner Stadtrat unter Leitung von Henriette Rekers hat Dienstagabend mit großer Mehrheit den Klimanotstand für Köln ausgerufen – als erste Millionenstadt Deutschlands.

4 Tage später: Über 25 Minuten hinweg schossen 50 Chefpyrotechniker rund 1,2 Tonnen Feuerwerksmaterial in den Himmel über den Rhein.

Ja, in Köln ist das ganze Jahr Karneval und et jeht immer wat zo fiere...

 

Foto: Paul Ronzheimer, Twitter-Account

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