Nie war es so sicher wie heute

Schlaf, Wähler, schlaf, der Horst…

Ja, mei, sagte der Horst, da siagstes wieder. Kaum sei er im Amt, schon sinkt die Kriminalität ins Bodenlose. Sie verschwindet quasi in einem schwarzen Loch. Mit anderen Worten: „Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt“, weil die in Afrika und Lateinamerika das mit den Statistiken nicht so gut hinbekämen wie wir. Und der Horst denkt auch gar nicht daran, seine Trickser als Statistikhelfer da runter zu schicken. Nur der Chinäs, gab Seehofer zu, sei da noch geschickter.

Das Gefühl der Verunsicherung habe allerdings bei vielen Bürgern zugenommen. Dies könne sich nur ändern, „wenn wir“ die Journalisten noch besser schulen, die Süddeutsche etwa sei da vorbildlich, vor allem seit sie sich mit dem Staatsfunk die Investigativressorts teilen, da kämen Verbrechen eigentlich gar nicht vor, außer der Mieterhöhungen.

Übrigens ist der Anteil von Ausländern an Straftaten „praktisch konstant“ wie überhaupt die Anzahl der Ausländer seit 2015 „praktisch konstant“ ist, jedenfalls messen die Bundesbehörden „praktisch konstant“ an der Wirklichkeit vorbei, gelernt ist eben gelernt.

Aber weil der Horst nun mal so eine ehrliche Haut ist, will er nicht unterschlagen, dass der Widerstand gegen Polizisten um beinahe 40 Prozent zugenommen habe. Dies liege aber „an einer geänderten Gesetzeslage“ und weil die Ordnungshüter immer im Wege rumstehen. Außerdem würden die Polizisten viel zu oft Menschen, die noch nicht so lange hier leben, mit dummen Fragen nach Papieren, Führerschein, oder wem dieses Messer gehöre, belästigen. Und dass auch Frauen auf Streife gehen, würde der Integration auch nicht immer nützen, höhöhö.

Im nächsten Jahr wird die Kriminalität übrigens noch mal um die Hälfte sinken, weil der Horst den Bundesländern geraten hat, sie sollen ihre Polizisten die Überstunden abfeiern lassen. Weniger Polizisten, weniger Kriminalität in der Statistik, so einfach sei das, sagte der Horst. Höhöhö.

FDP-Connection

+++ Wann wird der Bundesrechnungshof endlich auf Linie gebracht? Jetzt moniert er, die Bundestagsfraktionen hätten 2013 öffentliche Mittel rechtswidrig für Parteiaufgaben eingesetzt. Da haben die Merkelianer den Journos so schön die Knochen hingeworfen....Alice Weidel...Meuthen...Bodensee-Connection... und die flitzten auch brav übers Feld, und was sagt der Rechnungshof? Beschuldigt die Lindnerpartei „im großen Stil“ krumme Nummern gemacht zu haben, wobei sich „das ganze Ausmaß nicht einmal ermitteln lässt – viele Akten wurden vernichtet“.

Tourette-Syndrom u.ä.

+++ Nein, wir wollen nicht beiseite stehen, wenn ein Spezialdemokrat auch mal gelobt wird. Also berichtete Spiegel-TV: „Bijan Kaffenberger ist eine Ausnahmeerscheinung. Nicht nur, weil er in der SPD ein Hoffnungsträger ist. Sondern auch, weil er trotz Tourette-Syndrom Karriere macht.“

Das ist ein bisschen dick aufgetragen, oder? Ein Tourette-Syndrom vermuten wir auch bei den Genossen Johannes Kahrs, Ralf Stegner, Andrea Nahles und Martin Schulz schon länger, und die haben es bei der SPD doch auch weit gebracht.

+++ Apropos: Goldman Sachs will den Anteil von Mitarbeitern mit Entwicklungsstörungen erhöhen. Sie sollen „ihre einzigartigen Stärken und Fähigkeiten“ einbringen. Allerdings denken die Finanzjongleure eher an Rainman als an Klima-Girl.

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