- Besser wirds nicht
Die Kameras surren, als unsere (inzwischen) 15 Streitkräfte den Boden Grönlands betreten. Natürlich unbewaffnet, schließlich ist die SPD die Partei des Friedens. Kann man es Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto verübeln, dass er den Einsatz unserer Pistorianer als „Witz" bezeichnet?
BLACK BOX BÜCHER
- In Politik und auf’m Platz
„Uns fehlen die deutschen Tugenden“, zürnte der große Sportphilosoph Rudi Völler nach dem gestrigen Fußballspiel der „Mannschaft“, und zu solchen Tugenden zählt Rudi aus eigener Lebenserfahrung etwa den unbedingten Willen „dem Gegner wehzutun“.
- Vom Hund und der Wurst • Bodo dreht durch
Unser Chef Olaf ist kein Mann der übereilten Schritte. Jede Gaunerei ist von langer Hand vorbereitet, und wenn mal eine auffliegt, so lautet die Devise des Rechtsanwalts aus Osnabrück: „Die Dinge werden jetzt sehr sorgfältig diskutiert“, „Sorgfalt geht vor alles andere“, und – da können seine Parteigänger sicher sein – man erlebe ihn „nicht als einen Menschen ohne Zuversicht“.
- Neue Männer braucht das Land
Irre Zeiten bringen verrückte Leute nach vorn, wer würde angesichts unserer politischen Verantwortungsgemeinschaft daran zweifeln? Aber wir wollen heute nicht erneut über schon bei den Grundrechenarten überforderte Traumtänzer in deutschen Ministerien klagen, wir schauen stattdessen in ein mindestens hunderttausend Kilometer entferntes Land (Baerbocksche Meilenschätzung).
- Staatsbesuch • Syphilis • Schuldenbremse
Von den Schmierereien am Brandenburger Tor bekommt der Staatsgast nichts zu sehen, die paar Hansel der Gesellschaft für bedrohte Völker ebensowenig, vielleicht wundert sich Recep Tayyip Erdoğan, dass nur eine Handvoll Landsleute mit Fähnchen seinen Weg vom Flughafen zum Schloss Bellevue säumen, aber hier hat Berlins Oberpolizistin, die rote Barbara Slowik, ganze Arbeit geleistet: 2.800 Polizisten unterdrücken jede Gefühlsregung in der Stadt.
- Debatte im Bundestag
Es mag vor allem manche Damen betrüben, dass sie – Selbstbestimmungsgesetz hin oder her – zwar auf Wunsch jährlich das Geschlecht wechseln, aber ihr Geburtsdatum (sprich Alter) nicht individuell festlegen und im Pass ändern lassen können. Hier wurde offenbar ausgerechnet von der schwindsüchtigen FDP ein enormes Wählerpotential übersehen.
- Die Bundesregierung und die Tyrannei der Logik
Grenzenlos erscheint die Unfähigkeit unserer Regierung, selbst bei ihren fiskalischen Tricks und Gaunereien hat sie keine Fortune. Nun entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die 60 Milliarden Euro, die unter Umgehung der Schuldenbremse wegen Corona, der größten Seuche seit der Pest, in einem Sondertopf eingelagert, aber nicht abgerufen wurden, nicht für den „Klimaschutz“ missbraucht werden dürfen. Dem Klima ist es herzlich egal.
- Kriminalität • Geschäftsideen von Heil bis Strack-Zimmermann
Wildwest in Gummersbach. Bamm. Bamm. Bamm. Bamm. Einmann „mit einem Gegenstand in der Hand, der wie ein Messer aussah“ (Augenzeuge) von der Polizei niedergeschossen. In Hannover wurden in der Wohnung eines anderen Einmannes, der zwei Menschen erstochen hatte, „Gegenstände“ beschlagnahmt, „deren Tatrelevanz noch ermittelt wird“. Und jetzt die Frage aller Fragen: Wie ordnen wir das statistisch ein?
- Damenwahl, Einzelherren unerwünscht
Nicht mal der Finanzminister wagt in Deutschland die Wahrheit auszusprechen. Dafür fährt er dann in die Schweiz, wo – wie Lindner noch aus der Schule weiß – „der Tell den Gessler-Hut nicht gegrüßt hat“. (Der Gessler-Hut steht für die Erzwingung untertänigen Verhaltens, im letzten Jahr beispielsweise für „Maske auf“ und „Arm frei zum Spritzen!“.)
- Alles noch „viel schlimmer als gedacht“
Wochenlang grübelte Gevatter Rhein: Nehm’ ich die grünen Zwerge oder die kleinen roten Wichte? Denn beide sind, das weiß er wohl, im Grunde nicht ganz dichte. Hat der hessische Ministerpräsident am Ende gewürfelt? Beim langen Turm von Brilon um Rat gefragt? Wurde er von der roten Nancy erpresst mit Erkenntnissen, die ihre Geheimdienste herausschnüffelten? Wir wissen es nicht.
- Geschichte(n) und „Wissenschaft“
Was würden wir nur ohne die Geschichte machen? Ohne die Namen, Ereignisse, gute wie schlechte, und die Wissenschaftler, die diese richtig einordnen? Das Wirken unserer Regierung darf man schon jetzt getrost unter „historische Momente“ einordnen, und wir versprechen nicht zu viel, verehrte Leser, wenn wir Ihnen an dieser Stelle verkünden, dass Sie an einem noch bedeutenderen historischen Ereignis teilgenommen haben, ohne es mitzukriegen. Denn gerade erst haben Sie den Oktober hinter sich gebracht, der der heißeste seit 125.000 Jahren war. Wissenschaftler-Ehrenwort.
- Hunde hassen Silvester; Deutschlandpakt
Wumms und Wendelin, auch als Regierungschef und Oppositionsführer bekannt, sind gerade nicht gut aufeinander zu sprechen. Wendelin will keine Arbeitsgruppe mit der SPD über die ungesteuerte Migration bilden, weil nichts dabei rumkommt, und aus seiner Sicht „ist das Thema Deutschlandpakt erst mal erledigt“. Wumms findet das schade, aber er sieht ein, „dass niemand zu einer konstruktiven Mitarbeit gezwungen werden kann“.
- Migrationsmurks, und dann noch UvdL
„Historisch“ war so mancher Moment in der Geschichte der Sozialdemokratie, etwa als Otto Wels 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte. Inzwischen spricht man bei der SPD sogar von einem „sehr historischen Moment“, wenn man besonders stolz auf sich ist, wie heute auf die 17 Seiten Beschlussfassung zum Tagesordnungspunkt 6 des Bund-Länder-Gipfels.
- Migrationspalaver • Flughafensicherheit • Berliner Rollkommando
Weil der türkische Staatsbürger Salman E. mit der Unterhaltsregelung für seine vierjährige Tochter grundsätzlich unzufrieden war, griff er sich das Kind und raste zum Hamburger Flughafen, durchbrach ein paar Schranken und fuhr in Richtung einer Maschine der „Turkish Airlines“. Obwohl sich der Mann „in einem psychischen Ausnahmezustand“ befunden haben soll, war er gut vorbereitet. Salman hatte „eine halb automatische Selbstladekurzwaffe“ dabei und mehrere Molotow-Cocktails vorbereitet.
- Die SPD von Cum-Ex bis zu dem, was sie „Arbeit“ nennt
Den Namen Steffen Jänicke wird man sich merken müssen, wenn die SPD am Ende der Legislaturperiode politisch noch eine Rolle spielen sollte. Wir können unseren verehrten Lesern im Moment nicht mal sagen, wie alt SPD-Jänicke ist und was er in seinem Leben so gemacht hat, außer, dass er von der SPD zum Leiter des Arbeitsstabs berufen wurde, der die Cum-Ex-Affäre um Olaf Scholz (SPD) bearbeiten soll.
- Einer flog übers Kuckucksnest
Der Leser möge verzeihen, dass wir uns die „Hammer-Rede“ von Robert Habeck nicht angetan haben, denn die Worte „ich habe mich geirrt bei Heizungsmurks und Energieabgaben“ sind wohl nicht vorgekommen. Auch dürften deutsche Interessen keine Rolle gespielt haben, denn bekanntlich wusste und weiß Habeck mit Deutschland nichts anzufangen.





