- Hilft bei Kälte und Gardinenpredigt
Nein, die Welt ist beileibe nicht so, wie sich unsere Genosse Präsident Frank-Walter das immer vorgestellt hat, mit Frieden auf Erden, Strom im Plattenbau und Gerechtigkeit beim Finanzamt. Aber nie war es so schlimm wie heute mit den Schurken Wladimir und Donald. Nun ist es unseres Präsidenten größte Aufgabe, „zu verhindern, dass sich die Welt in eine Räuberhöhle verwandelt“. US-Senator Lindsey Graham nach Frank-Walters Gardinenpredigt: „Chill out. Have a schnapps."
BLACK BOX BÜCHER
- Brüssel, wie es singt und lacht
Da stürzt sich die Meute auf das Stöckchen, das Emmanuel Macron ihnen hingeworfen hat, dass es eine Freude ist. Beliebtheitsumfragen werden in Auftrag gegeben, Eignungszeugnisse geschrieben. Aber dass Merkel sich vermauschelt hat, merken sie nicht...
- Affentanz mit Uschi in Brüssel
Als eine Jazzcombo die Hymne dudelte, drehten sich die Briten im neuen EU-Parlament um. Aber nicht, weil ihnen Beethovens Neunte nicht gefiel, wie oberflächliche Leser der deutschen Weltpresse vermuten könnten, sondern...
- Die Meerjungfrau
Die Schweden haben eine Greta, die Chinesen ihre Howey Ou, nur unsereiner, der hatte nix. Bis Carola Rackete aus Hambühren kam.
- Spaet am Sonntag
Was ist der Unterschied zwischen einem in die Jahre gekommenen Juso-Lümmel, der noch bei Mutti wohnt und einem deutschen SPD-Außenminister? Hm. Das ist gar nicht so leicht. Der Außenminister hat wenigstens ein Supergehalt und Personal. Aber beide haben offensichtlich zu viel Zeit für Nonsense.
- Claudia, Anton & die Klimawandler
Hätten wir aus der Studie der Harvard Chan School im Winter zitiert, wäre uns wohl zu Recht Rassismus vorgeworfen. Aber heute, wo die Sonne auch in unseren Breiten zeigt, was sie drauf hat, wird man ja wohl fast völlig wertfrei mit den Forschern feststellen dürfen: Hitze bremst das Denkvermögen.
- Deutscher Bundestag
Im Bundestag. Kurz vor der wohlverdienten Sommerpause des Parlaments (zwei Monate, damit man auch mal Zeit für’s Sommerhaus hat) hauen sie noch mal ordentlich auf die Pauke. Selbst Siggi, der doch so viele prima Jobs hat, dass er eigentlich überhaupt nicht mehr in die Bütt steigen müsste, ledert los.
Feierstunde im Landtag vom Homeland NRW. Der Tag des Bekenntnisses (ab jetzt immer mittwochs, außer wenn Ferien sind) als Zeichen gegen Rechtsextremismus, wobei die Zeichenstifte gegen Rechtsextremismus längst aus sein müssten bei dem ununterbrochenen Gebrauch. Importware?
- Sehet die Zeichen!
Wie Donnerhall brauste Pastor Sandys Rufen von Dortmund bis zum Rhein, wie Schwertgeklirr und Wogenprall hallte ihr Aufruf gegen die Ketzer und Ungläubigen.
- M & M haben gesprochen!
Malu & Manu und ihr Quoten-Chromosom (Y!) Thorsten haben sich für eine künftige Doppelspitze als Parteiführung entschieden. Die sei zwar auch „kein Allheilmittel, aber die SPD braucht Kraft“.
- SPAET am SONNTAG
Stephan Weil ist dermaßen antriebslos, dass er noch nicht mal „nein“ gesagt hat. Franziska Giffey hat Ärger mit ihrer Doktorarbeit. (Warum verleiht der nicht irgendeine SPD „nahe“ Uni einfach schnell einen Ehrendoktor fürs Gute-Kita-Gesetz, dann könnte sie ihre Visitenkarten doch behalten.) Ein Kandidat wurde bisher glatt übersehen...
- Plus: EU löst Klimafrage auf Chinesisch
Die Soziologin Barbara Kuchler forderte auf dem evangelischen Kirchentag, Kleidung von Frauen und Männern anzugleichen. Ihr schwebt etwas wie der Merkel-Anzug für alle vor. Damit wäre auch das neue Vergewaltigungsproblem gelöst.
- Wehret den Anfängern!
Nun wissen wir ja, dass Heiko für seine Twitterei einen bunten Haufen Spezialdemokraten beschäftigt, sein „Team Heiko Maas“. Lässt Heiko sein Team auch für sich lesen? Oder findet er auf seinen zahllosen Auslandsreisen Muße zur eigenen Lektüre?
- Google ist noch irritiert
Selbst Google scheint etwas verwirrt, wenn der Suchmaschine der klare Auftrag erteilt wird: Google, zeige Bilder der neuen Justizministerin.
- Deutschlandsymbol-Phobie?
Nun sind wir bei Ferndiagnosen nicht annähernd so schnell und gründlich wie die deutsche Trump-Beobachtungspresse, aber außer Acht lassen können wir Merkels Anfall natürlich nicht.
Wieder einmal gibt es am 17. Juni, dem Tag der Deutschen Einheit – oder wie es der damalige linke Staatsfunk formulierte: An jenem Tag im Jahr 1953 „wurde von bezahlten Provokateuren, vom gekauften Abschaum der Westberliner Unterwelt ein Anschlag auf die Freiheit, ein Anschlag auf die Existenz, auf die Arbeitsplätze, auf die Familien unserer Werktätigen versucht“ – Geschehnisse von Deutschland weiter Bedeutung zu melden.





