Briten-Boris ist weg
und Olaf mag eigentlich auch keiner

Die Iden des März in London, blanke Verzweiflung in Deutschland

Robert und Annalena werden vom Mainstream hochgeschrieben wie einst Angela Dorothea, aber so richtig will es einfach nicht klappen. Eine deutliche Mehrheit kann mit der „Arbeit“ der Bundesregierung wenig bis nichts anfangen.

Insgesamt sind nur noch 41 Prozent einer Infratest Dimap Befragung mehr oder weniger mit der Hampel-Ampel zufrieden, eine deutliche Mehrheit kann eine ausreichende Leistung und Fähigkeit der Regierung nicht erkennen.

Bei Finanzen und Energieversorgung wird den Leuten offenbar schlecht, wenn sie an Olafs Truppe denken, Zustimmung in keinem Fall über 30 Prozent, das muss man erst mal hinkriegen. Nur bei Corona hat das Trommelfeuer der Medien anscheinend gewirkt, immerhin 47 Prozent unterstützen den Maßnahmenkatalog, obwohl sie kaum wissen können, was da drinsteht. Beim Ukraine-Krieg (Annalenas Beritt) hat der Medienbeschuss noch nicht gewirkt, eine Mehrheit will nicht mitmachen.

Den Damen und Herren und Anderen der Bundesregierung ist es allerdings ziemlich wurscht, was die Leute denken. Bei einer Bundestagsdebatte zum Thema drohender Wirtschaftszusammenbruch ließ sich vom Kabinett Scholz niemand (m/w/d) blicken.

 

Umfragen wären ein Thema für sich, wie ein Blick auf eine zweite Veranstaltung dieser Art zeigt. Eine Mehrheit (49%) ist angeblich der Meinung (laut INSA), dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, was entweder beweist, dass die 47 Prozent ganz besondere Narren sind, oder aber besonders belesen. Denn wie heißt es im Hamlet? "There are more things in heaven and Earth, Horatio, Than are dreamt of in your philosophy."

 

 Boris Goneson

Also wirklich verstanden haben wir den Putsch in 10 Downing Street  nicht. Angeblich waren seine Umfragewerte schlecht, mutmaßen unsere Medien, und sie treten gleich nochmal wegen des Brexit nach, jedenfalls tritt Boris Johnson als Parteiführer zurück und ein bisschen auch als Premierminister. Warum genau? Aus Umfragen hat sich Boris bisher ja auch nicht viel gemacht. Wegen der Cracker-Party mit lauwarmem Bier während Corona? Ein gewisser Nadhim Zahawi, den Boris am Tag zuvor zum Chancelor (Kanzler, aber nicht zu verwechseln mit Olaf!) machte, soll Johnson den letzten Messerstich (Anspielung auf Caesar) verpasst haben, um selber nach der Krone greifen zu können, schreibt die Dailymail.

 

Die größte Aufregung für viele Briten: Dass wegen der Ankündigung von Johnson (jetzt „Goneson“) ihre Lieblingssendungen „Lorraine“ und „Loose Women“ im Vormittagsprogramm des Privatfernsehens unterbrochen wurden.

 

Die BBC gestattete sich schon gestern Nacht eine ganz persönliche Retourkutsche, indem statt des Abspanns bei Programmende die Namen aller 51 Tories, die Johnson im Regen stehen ließen, abgespult wurde. Dazu lief „Bitter Sweet Symphony“ von The Verve. Verständlich, Boris hatte das Ende der Zwangsgebühren für den britischen Staatsfunk verkündet.

 

Wie erwartet wurde Ferda Ataman vom Bundestag zur neuen Antidiskriminierungsbeauftragten gewählt – mit den Stimmen der Allesmitmacherpartei FDP. Deren Fraktionsvize Kuhle: „Es gibt wichtigere Themen als Ferda Ataman.“ (sieh oben)

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