Einmal muss Bodo Ramelow
noch schlafen. (Seine SED träumt
schon von Erschießungen)

Diktatur mit Ansage

Es wäre doch spaßiger als jede Karnevalssitzung, wenn der Bodo morgen um 14.30 Uhr das gleiche dumme Gesicht aufsetzte wie damals, als er die Wahl gegen den FDP-Kandidaten Kemmerich verlor. Die Chancen auf diesen Anblick stehen gar nicht mal schlecht.

Wenn die Thüringer Abgeordneten um Zwei in geheimer Wahl über Drucksache 7/340 abstimmen, werden die 42 Roten (Linke 29, SPD 8, Grüne 5) wohl für den arroganten SED-Chef stimmen, der aber braucht in den ersten Wahlgängen 46 Stimmen. Fehlen 4.

Die CDU verkündete mit vielen Zungen, Bodo „nicht aktiv“ zu wählen. Der vor Angst schlotternde Lindner hat noch „kein gesichertes Wissen darüber, was die FDP-Fraktion machen wird“, so bleibt es an Björn Höcke hängen, der bei der Wahl Kemmerichs „in ehrloser Weise falsch gespielt hat“ (Lindner), den Merkels des Landes, die in verfassungsrechtlich mehr als bedenklicher Weise die Wahl des gewählten Ministerpräsidenten rückgängig machten, ihre Instant-Demokratie-Suppe zu versalzen.

Erwartet wird, dass ehrlose CDUler oder FDPler Ramelow eine Mehrheit verschaffen. Um das zu „entlarven“, müsste sich Höcke gar nicht erst zur Wahl stellen. Das macht eher Sinn, um die lupenreinen Demokraten in Sicherheit zu wiegen. Die würden sich enthalten, bis Ramelow im dritten Wahlgang eine einfache Mehrheit reicht. Viel effizienter wäre es, wenn die AfD-Abgeordneten im ersten Wahlgang geschlossen für Ramelow stimmen würden – und nicht für den eigenen Kandidaten. Ramelow hatte ja geschworen, sich niemals mit AfD-Stimmen wählen zu lassen. Folglich dürfte der die Wahl nicht annehmen. Was er natürlich trotzdem täte (Kommunistenehrenwort!).

Erschießen? Oder Arbeitslager?

Unterdessen tagten in Kassel die Kommunisten der SED, um zu beraten, wie sie bei gesellschaftlichen Grundsatzfragen „erfolgreich eingreifen“ könnten. Also sozial und ökologisch. Hierbei müsse sichergestellt werden, dass es die Genossen weiterhin schön warm haben, mahnte eine Parteimitgliederin „Sandra“. Denn „auch wenn wir das ein Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen.“ Beifall und fröhliche Zustimmung. Als ein paar Porschefahrer und Migrationsgewinner unter den Kommunisten murren, sagt die „Sandra“: „Naja, ist so!“

Der SED-Chef Riexinger macht daraufhin einen Vorschlag zur Güte: „Wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein.“ Damit müssten doch auch die Spezialdemokraten einverstanden sein. Wie meinen? Nur ein Witz? Das dachten die Literaturkritker bei „Mein Kampf“ zunächst auch...

Absurdistan wieder bestens vorbereitet...

Seit Erdogan Migranten direkt an die griechische Grenze bringen lässt und verkündet, Europa stehe offen, lassen die hiesigen Grünen und Spezialdemokraten das Klima kurz links liegen und holen ihre Sprüchlein aus der 2015-Ablage hervor. Kathrin Kirchen-Göring will alle aufnehmen, der Pistorius Boris (von Schröders Doris) sieht sein Bundesland Niedersachsen „im Wesentlichen“ auf den neuen „Flüchtlingssturm“ vorbereitet. Boris von der Doris hatte übrigens schon im Herbst lautstark angekündigt, die in den Lagern lebenden „Kinder unter 14 Jahren“ nach Niedersachsen zu holen. Geholt hat er erwartungsgemäß keine. Auch der irrlichternde Lindner will „an der Grenze schauen, wen wir aufnehmen können“.

Wie rücksichtslos Migranten mit Kindern umgehen, zeigt ein Fall vor Lesbos, wo 48 Migranten ihr Schlauchboot zum Kentern brachten, um von der herannahenden Küstenwache „gerettet zu werden“. Ein 6-jähriger Junge ertrank. Ein besonderer Schutz („Frauen und Kinder zuerst“) für die Schwachen gilt offenbar nicht in allen Kulturen.

 

15 comments

  1. Luisa Nemeth 3 März, 2020 at 21:07 Antworten

    Ein Trauerspiel nach dem anderen. Um die dafür Verantwortlichen weiterhin zu ertragen, sollte man sich ein eisernes Nervenkostüm zulegen. Danke für den wieder einmal übersichtlichen Report aus dem Land der “geistig Verwirrten”. Humor ist, wenn …..

    • Horst Trichter 4 März, 2020 at 10:07 Antworten

      Ein “eisernes Nervenkostüm” hätte ich auch gerne in diesen komplett durchgeknallten Zeiten mit ihren komplett durchgeknallten Politikern und ihren komplett durchgeknallten Medien (von den komplett durchgeknallten Transformanien-Bewohnern mal ganz zu schweigen).
      Weiß man eigentlich, was die Kanzlerin alles einwirft, um ihr Nervenkostüm zu stabilisieren? Mal sieht sie aus wie ein total verbrauchtes, freudloses, altes Hutzelweibchen, mal wie ein schelmisch grinsendes Buddhahonigkuchenpferd im Mao-Look. Solche Wandlungen sind doch garantiert nicht möglich ohne “Mother’s little Helper” oder?
      Und jetzt noch ein Zitat aus Harry und Sally: „I’ll have what she’s having“ (auf Platz 33 der 100 besten Filmzitate aller Zeiten). Her damit, sonst drehe ich noch durch! 🙂

  2. Armin V. 3 März, 2020 at 21:59 Antworten

    Heute freue ich mich über den Sieg von Saarbrücken gegen Düsseldorf. Respekt.

    Und morgen freue ich mich auf die Wahl in Thüringen. Besonders gespannt bin ich auf Höcke und was die AfD diesmal aus der Trickkiste zaubert. So oder so, die AfD kann sich ganz entspannt zurück lehen und dabei schmunzeln.😉

  3. Spaetowrianer 3 März, 2020 at 22:17 Antworten

    Der Gedanke mit der Wahl kam mir auch vorhin. Ergibt auch sonst keinen Sinn, dass sich Höcke selber aufstellen lässt.

    So aber denkt die einfältige CDU, die hasenfüssige FDP traut sich ja schon erst gar nicht zur Abstimmung, den Höcke MÜSSEN die AfDler ja wählen. Kennen die vom Fraktionszwang.

    CDU enthält sich also, AfD wählt geschlossen Ramelow!?!

    Könnte lustig werden morgen. :honk:

  4. Herbert Priess 4 März, 2020 at 06:39 Antworten

    “verfassungsrechtlich mehr als bedenklicher Weise” also ich bin ja kein Staatsrechtler aber für mich war das ein klarer Rechtsbruch. Laut thüriger Verfassung darf sich, soweit ich weiß, jeder Bürger des Landes zur Wahl stellen. Da hätte die AfD einfach einen von der Straße nehmen können. Aber sei es wie es sei, ich habe, als man von “Neuwahl” sprach, sofort gesagt: Jetzt muß die AfD geschlossen für den SED Spitzenkandidaten stimmen. Ich würde das Spiel auf die Spitze treiben und das Gehabe ad absurdum führen.
    Reiche sollte man erschießen? Ach Gottchen, leider wurde die Dame unterbrochen ich denke, die hatte noch andere Sachen in petto gehabt. Was ich sehr verwunderlich fand, in der Welt gab es auf den Artikel darüber ganze 3 in Worten drei Kommentare. Die Welt wird doch nicht? Nein, sowas macht man nicht.
    Ein Kind ist ertrunken wieder durch die Schuld der Migranten. Schlimm genug, der Junge damals hatte auch keine Schwimmweste die der Vater dringend benötigte. Gott sein Dank, haben sie den Jungen wenigstens nicht Medienträchtig an einem Strand platzieren können.
    Leute demonstrieren für die Migranteninvasion, nur ein paat Tausend zwar aber man sieht, Dummheit ist die größte Geißel der Menschheit.
    Ich wünsche einen schönen Tag ohne Coronapanik und Angst vor dummen Politikern.

    • Ostfale 4 März, 2020 at 12:24 Antworten

      “Ich wünsche einen schönen Tag ohne Coronapanik und Angst vor dummen Politikern.”
      Besten Dank für Ihren Beitrag und die ‘guten’ Wünsche zum Schluß des selbigen. Der Coronavirus wird, mit welchem ‘Erfolg’ bzw. Folgen in diesem Lande, einmal vorbeigegangen sein, sicher. Die blöden Politiker werden uns über den Tag hinaus dank Michel und Micheline erhalten bleiben, ganz sicher.
      Dennoch schönen Tag, besonders ‘nen unterhaltsamen und möglicherweise erfreulichen Nachmittag, vielleicht.

  5. Ein Jünger 4 März, 2020 at 07:07 Antworten

    Die morgendliche Pflichtlektüre, heute wieder ein Hochgenuss, “dummes Gesicht”, “arrogant”, “Kommunistenehrenwort”, treffend. Nur das mit dem 1% “Erschießen”, da hätte ich gern eine zitierfähige Quelle. Wäre das etwas Genaueres zu erfahren? Und wie hat der gelernte, schwäbische Bankkaufmann genau auf die angestrebte Beseitigung der “herrschenden Ausbeuterklasse” reagiert? Reicht Arbeitslager wirklich zur Läuterung?

  6. Horst Schlämmer 4 März, 2020 at 08:29 Antworten

    Die RAF lebt, war nie weg,nur leise.
    Da die SED offiziell nicht mehr besteht, könnte man das Bündnis Linke-Grüne-SPD in “Rote Arme(e) Fraktion” umbenennen, mit freundlicher Unterstützung der Merkel-Blockpartei.
    Die Eselinnen und Ochsen werden die RAF nicht aufhalten.

    • Tobi K. 4 März, 2020 at 12:14 Antworten

      Herr Schlämmer, auch für Sie kurz noch einmal:

      Ja, die SED als Parteiname gibt es nicht mehr. Doch die Partei der Mauermörder und Stasi-Spitzel wurde NIE aufgelöst. Das war der Wille u.a. von Genosse Gregor Gysi, denn ansonsten hätte das Parteivermögen aufgelöst werden müssen und die ganzen dunklen Kanäle wären offengelegt worden. Dagegen hatte der ehemailge IM Gysi lange Zeit vehement gekämpft. Dann wurde die SED in PDS und später in Die Linke umbenannt. Jedoch blieb die Partei immer rechtsidentisch mit der SED. Das wurde auch durch Karl Huballa, Bundesschatzmeister der Linken, bereits am 28.04.2009 an Eides statt vor Gericht bestätigt. Also völlig egal, was bei dieser Unrechtspartei draufsteht, der Inhalt ist der gleiche ideologische und gefährliche Schmutz aus vergangenen DDR-Zeiten und ein Sammelbecken alter SED-Kader und Stasi-Spitzel. Und solche Leute werden von CDU/CSU, SPD und Grünen als demokratiewürdig gehalten.

      Ansonsten stimme ich Ihnen zu 😉

  7. Bodo,der rote Rammler 4 März, 2020 at 10:25 Antworten

    “Seit 5Uhr45 werden jetzt alle Millionäre erschossen”
    Die RAF ,mit ihrem geladenen Lauf,hält kein Klassenfeind mehr auf.
    Hoch die Faust, Finger am Abzug!

  8. Frank Danton 4 März, 2020 at 14:16 Antworten

    “Naja, ist so” wird Merkels “Nun sind sie halt da.” , als Artikel 1 des Grundgesetzes ablösen. Und wie wir alle wissen lautet Artikel 2, wenn nicht “so ist” dann gilt Artikel 1.

  9. Gerhard Sauer 4 März, 2020 at 18:29 Antworten

    Der Kommunismus verfolgt edle Ziele, sagte erst neulich Gysi. Wie recht er hat, auch der Vorschlag, die Reichen für produktive Arbeit einzusetzen, ist edel. Weniger edel wäre es gewesen, sie gleich zu erschießen, aber in kommunistischen Augen auch nicht direkt unedel, sondern nur traditionell.

    Auf alle Fälle: Unter dem Motto „Arbeit macht frei“ werden sie aus den Fesseln ihres Reichtums mit all dem Zwang, den Reichtum zu behüten und zu mehren, befreit und es ihnen ermöglicht, ihre Kreativität gesellschaftlich sinnvollen Projekten zuzuwenden. In der Arbeit kommt der Mensch zu sich selber, er verwirklicht seine durch Reichtum erstickten Potentiale und blüht zu einem vollwertigen Mitglied der Gesellschaft auf. Wie schon Stalin sagte: Wer nicht arbeitet, soll nicht essen.

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