Wahlen werfen ihre Schatten voraus...

Thüringen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg

Maybrit Illner ohne Peter Altmaier ist wie Feuerzangenbowle ohne Heinz Rühmann. Geht gar nicht. Da ist der Söder kein Ersatz. Trotzdem kurze Inhaltsangabe in einem Satz: Jetzt ist die EU an allem Schuld.

Illner: „Sie waren ja immer dabei, Herr Söder, ist das denn nicht angesprochen worden, was da in der EU falsch gelaufen ist?“

Söder: „So detailliert nicht.“

Passend zum Illner-Film: Der Gesundheitsausschuss des Bundestags hat die Unfähige Ursula eingeladen, um über die Impfstoffbestellungen zu sprechen.

Hallo? Natürlich kommt die nicht. Die Frau ist zwar total unfähig, aber doch nicht blöd!

 

Wahl-Nachrichten aus der Provinz

Von satten 40% vor einem Jahr ist Bodos Kommunistenclub in Thüringen auf 31% in den Wahlumfragen abgestürzt, trotz medialem Amtsbonus und großartiger Regierungspolitik. Nicht mal die Betonung des Menschlichen, Allzumenschlichen (Candy Crush, Merkelchen) bei der Berichterstattung über den Großen-Lokalführer konnte da etwas ändern. Hinter den Masken ist den Thüringern das Grinsen vergangen.

Die grünen Gurken bringen gerade mal schlappe 8 Prozent auf die Gemüse-Waage, die SPD wird mit 7% schöngerechnet, die FDP mit 6. Da geht noch was, schließlich muss immer eine Unsicherheit von 3% ein- bzw. abgerechnet werden. (Zahlen)

Weil die AfD stabil bei 23% liegt (und Thüringen ja dieses Corona hat) haben der Bodo und die Seinen die Wahl einfach verschoben. Sicher ist sicher.

Noch nicht verschoben: die Wahlen in Ba-Wü und Rheinland-Pfalz am 14. März:

Im Ländle liegen die Spezialdemokraten bei sagenhaften 10% – kein Wunder, kommt doch der Sozen Beste, Antifa-Esken, aus den dortigen Auen. Eine kommunistische Partei gibt’s im Ländle übrigens eigentlich gar nicht (SED 3%), Linke sind alle bei den Grünen, deshalb pendeln die da immer um die 30%. Außerdem haben die Grünlackierten mit dem Kretschmann einen unersetzlichen Kreide-Wolf. Gegen den schickt die CDU Susanne Eisenmann ins Rennen. Susanne Wer? Das reicht gerade mal für 27 Prozent. (Zahlen)

Malu Dreyer, die Unverwüstliche, holt in Rheinland-Pfalz für die SPD widernatürliche 31% bei den Umfragen. Das ist Zauberei! Der Rheinland-Pfälzer ist halt eine merkwürdige Pflanze. Ein unbekannter Baldauf gärt mit der CDU bei 33%, der Rest (FDP, Grüne, SED) ist Gestrüpp im Weinberg. (Zahlen)

Weil aber die AfD weder in Rheinland-Pfalz (7 %) noch Baden-Württemberg (immerhin 11%) das zukünftige Gemauschel in Gefahr bringen kann, müssen die Wahlen auch nicht verschoben werden. Außerdem haben die in diesen Bundesländern wohl so gut wie kein Corona, getreu der Söderschen Theorie, nach der die Zahl der AfD-Wähler und die der Corona-Befallenen korreliert.

 

Wussten Sie, dass Maren Kroymann, Godehard Giese, Mark Waschke, Karin Hanczewski, Ulrich Matthes, Jaecki Schwarz und Mavie Hörbiger wahlweise schwul, lesbisch, bisexuell, queer, nicht-binär oder trans sind? Nein? Jetzt wissen Sie’s. Die Süddeutsche fand das wichtig, dann wollen wir es auch nicht unterschlagen.

 

18 comments

  1. JG 5 Februar, 2021 at 20:23 Antworten

    Wahlprognose Thüringen: Verglichen mit den Ergebnissen der letzten Landtagswahl hat Rot-Rot-Grün, wenn man die Prognose ernst nimmt, sogar leicht in der Wählergunst zugelegt. Sollte da nicht Bodo schnell Wahlen ansetzen?
    CDU Baden-Württemberg: Endlich haben die mal eine humorvolle Frau als Spitzenkandidatin. Die gute Susanne sagt, die innere Sicherheit soll Hauptthema ihrer Kampagne werden, weil das die Kernkompetenz der CDU sei. Haha, die Merkel-CDU der offenen Grenzen (oder ist sprachlich richtiger: ganz ohne Grenzen?) und die innere Sicherheit. Das könnte noch knapp werden mit der 5%-Hürde.

  2. Reinhard Westphal 5 Februar, 2021 at 22:52 Antworten

    Maren, Godehard, Mark, Karin, Ulrich, Jaecki und Mavie – alle so was von langweilig! Ich warte auf den/die/das erste Wesen, welche/r/s bisexuell schwul und lesbisch, außerdem auch noch queer, nicht-binär und trans ist. Wer so etwas auftreibt, bekommt den Relotiuspreis in Gold. Und falls Buntepräsident Frank-W. St. davon hört, auch noch das Bundesdiversitykreuz. Ehre wem Ehre gebührt!

  3. Putzi 6 Februar, 2021 at 00:03 Antworten

    Das waren Heute aber echt kurze SN. Wann ist eigentlich mal ein Politiker wegen Fehlleistung selber zurückgetreten? Ohne das er von dem M. dazu gezwungen wurde! Mir fällt keiner ein. Den OB von Frankurft gibt es doch auch noch, trotz AWO Skandal.

    Ist doch schön, daß die *** sich geoutet haben. Ich kenne keinen einzigen von diesen aus dem Fernsehen oder wo auch her immer. Sorry. Schaue halt zu wenig Fernsehen oder das falsche Programm. Mit keinem Auge sieht man halt besser.

  4. Frank Danton 6 Februar, 2021 at 08:41 Antworten

    Kurz auf den Link zur SZ geklickert und siehe da, echte deutsche Schauspielschule! Ganz fresch kann man wieder mal behaupten, wer mit sich und allem anderen Probleme hat studiert Psychologie oder geht als deutscher Schaupieler. Beim Blick in die Gesichter wird deutlich das vor allem ein Bewusstsein ausgeprägt ist, das Problembewusstsein. Zivilisation hinterlässt ihre Spuren, und Nietzsches allzumenschliche Theater- und Kulturkritik trifft tatsächlich auch auf diese kaputtsubventionierte und durchgegenderte, typisch deutsche Haltungsspieler zu. Das diese Gestalten aus sich selbst und ihren Körpern fliehen wollen kann man nachvollziehen, das sie dafür ausserhalb ihres Habitats erstmals Anerkennung bekommen, bitteschön, aber das Niemand so sein will wie Sie damit müssen sie leben.

  5. M. Wetter 6 Februar, 2021 at 11:04 Antworten

    “SZ: 185 lesbische, schwule, bisexuelle, queere, nicht-binäre und trans* Schauspieler outen sich – und fordern mehr Anerkennung in Theater, Film und Fernsehen.”

    Noch mehr Anerkennung? Anerkannter als in Theater, Film und Fernsehen können lesbische, schwule, bisexuelle, queere, nicht-binäre und trans* Schauspieler” doch gar nicht sein (zumindest die ersten drei Gruppen in der Aufzählung). Mittlerweile werden doch in fast jeden Film Schwule, Lesben und/oder Bisexuelle eingebaut. Warum müssen die sich also noch extra outen? Erhoffen sie sich dadurch noch mehr Vorteile? Oder möchten sie einfach mehr Rollen bekommen, in denen sie ihre sexuellen Präferenzen nicht “verstecken” und sich insoweit nicht “verstellen” müssen?
    Ich möchte wetten, dass “lesbische, schwule, bisexuelle, queere, nicht-binäre und trans* Schauspieler” im Verhältnis zu “Normalos” in den Medien und Schauspielkünsten schon WEIT WEIT überrepräsentiert sind. Was wollen sie also noch?
    Trotzdem habe ich mir die Fotos der sich outenden Schauspieler angeschaut. Es sind doch einige dabei, die mich etwas überraschen. Über deren sexuelle Orientierung hatte ich mir bis dato nicht die geringsten Gedanken gemacht, warum auch? Und was mache ich jetzt mit meinen neu gewonnenen Wissen, dass z.B. manche Frauenhelden in ihrem Privatleben Männerhelden sind? Nichts. Ich schaue mir weiterhin die alten (aber auch NUR die alten) Tatorte an, ob die Schauspieler in ihrem privaten Leben nun schwul, lesbisch oder bisexuell snd. Mit queer etc. pp. kann ich eh nix anfangen. Das ist wohl eher etwas für unsere zahllosen “Genderexperten”, die sonst nix zu tun haben.
    Ein schönes Wochenende noch.

  6. S. d. Laemmer 6 Februar, 2021 at 11:36 Antworten

    2016 habe ich zum ersten Mal die AfD gewählt. Satte 15,1 Prozent hat die AfD seinerzeit im Ländle geholt. Warum habe ich sie gewählt? Aus PROTEST gegen das Merkelregime (v.a. Migrationspolitik). Warum werde ich sie diesmal wieder wählen? Aus ZORN über das Merkelregime (wg. allem). Dass die AfD auch bei dieser Landtagswahl (sofern man sie stattfinden lässt) wieder stärker sein wird als die abgewrackte SPD, versehe ich mal mit einem dicken Fragezeichen. Die totale Ausgrenzung und Dämonisierung der AfD durch die Altparteien und ihre Medien wird wohl auch in B-W deutliche Spuren hinterlassen. Im Prinzip wird wohl alles beim Alten (Kretschmann) bleiben. Die Frage ist nur, ob SPD oder AfD drittstärkste Partei wird.

    • S.d. Laemmer 6 Februar, 2021 at 15:23 Antworten

      Oder wird vielleicht sogar die FDP dritt-“stärkste” Partei in B-W? Das wäre dann eine echte Überraschung (allerdings ohne Konsequenzen).
      Falls SPD oder FDP drittstärkste Partei werden, bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen, ob der B-W Landtag den lukrativen Posten des zweiten stellvertretenden Landtagspräsidenten (m/w/d) wieder einführt, den man nach der Landtagswahl 2016 wegen der AfD (drittstärkste Partei) extra abgeschafft hatte.

      • Bruno G. 8 Februar, 2021 at 13:49 Antworten

        Als Kompensation für den männlichen Ministerpräsidenten gibt es in Baden-Würrtemberg zwei weibliche Landtagspräsdenten. Aber reicht das schon aus? Nö, natürlich nicht.
        Das mal nur als kleiner Argumentationstipp für die Blockparteien, falls sie heuer nach der Wahl den zweiten Stellvertreterposten wieder einführen wollen (natürlich nur, wenn die AfD nicht drittstärkste Partei wird). Denn dass Kretschi für weitere 5 Jahre männlicher Ministerpräsident sein wird, dürfte wohl außer Frage stehen.

    • MH7 26 Februar, 2021 at 13:23 Antworten

      Ich habe ebenfalls 2016 zum ersten Mal die AFD gewählt. Es brodelt im Ländle durchaus. Ich bin insbesondere gespannt, was die neuen Parteien um bspw. Reiner Füllmich erreichen können.

  7. Ludwig 6 Februar, 2021 at 13:23 Antworten

    Das Thema interessiert mich. Wer hat sich wie “geoutet”? Nicht-Binäre lesbische queere Schwule? Zugegeben, Figuren wie Yaghoobifarah (hab das gegoogelt., bei dem Namen alleine rollen sich meine Fußnägel ein) oder Glöööööckler und wie die alle genannt werden, beflügeln nicht gerade mein Sexualleben. Man könnte auch ungalant sagen: Diese Figuren bedingen eine negative Stimulanz. Worauf ich hinaus will: Ach komm, diese outings sind sowas von 80-er und oldscool…

  8. Krufi 6 Februar, 2021 at 16:12 Antworten

    „185 lesbische, schwule, bisexuelle, queere, nicht-binäre und trans* Schauspieler*innen outen sich – und fordern mehr Anerkennung in Theater, Film und Fernsehen.“ Ist bekannt, ob es eine Fortsetzung in der SZ mit anderen Berufsgruppen gibt, z.B. Wissenschaftlern? Gatte von Virologe Streeck wechselt zu Spahn könnte als Aufmacher dienen.

  9. Roland Müller 6 Februar, 2021 at 17:18 Antworten

    Die Grünen machen in Baden Württemberg Wahlkampf mit einem Plakat auf dem zu lesen steht: “Den Reichtum bewahren.” Wem sein Reichtum damit gemeint ist, erschließt sich aus dem Wahlplakat nicht. Die unzähligen Leute, die sie mit ihrer dümmlichen Politik in die Pleite getrieben haben, können damit eigentlich nicht gemeint sein. Die SPD versucht sich im übrigen mit Wahlkampf gegen das Schulchaos, das sie selbst mit verursacht hat und die Muftis von der CDU grinsen inhaltsfrei auf den Plakaten. Mir scheint, ich bin auf dem falschen Planeten gelandet.

    • H.Schmied 6 Februar, 2021 at 20:23 Antworten

      Mit Reichtum meinen die Grünen vermutlich ihre Goldstücke (oder noch Wertvolleres). Davon können die Grünen ja nie genug haben.

  10. BB6-Leser 7 Februar, 2021 at 10:57 Antworten

    Merkel hat sich gestern auch geoutet. Wurde ja auch Zeit, denn die meisten haben es schon lange geahnt. Beate heißt die Auserwählte, die ihr die Haare machen darf. Natürlich unter strenger Einhaltung der Hygienerichtlinien. Wäre ja auch unverzeihlich, wenn sich das Merkelchen nicht an ihre eigenen Richtlinien hielte.

    P.S.
    Wenn die Gefahr besteht, dass “das Merkelchen” zu einem ähnlichen Eklat führen könnte wie das “G-Punkt”, bin ich selbstverständlich damit einverstanden, dass Herr Paetow “das Merkelchen” durch “Merkel” ersetzt. Ich werde es auch nicht Zensur nennen. Alles andere ist ja wohl unproblematisch oder ?
    🙂 .-)

  11. Chrissie 7 Februar, 2021 at 22:51 Antworten

    Kürzlich dachte ich mir:
    Schaden für Deutschland:
    1. AH
    2. Merkel

    Und jetzt schreibt es gerade der Herles: “Nach AH gab es nichts Verhängnisvolleres in diesem Amt als AM.”

  12. G. Wuehler 8 Februar, 2021 at 10:51 Antworten

    Ich wusste das nur von Maren Kroymann, seit ungefähr 30 Jahren oder mehr tingelt die ja damit rum. Von den anderen weiß ich es erst jetzt.
    Seinerzeit gab es doch schon mal so eine Outing-Welle, einerseits Selbst-Outings (wie hier), zum anderen die umstrittene Zwangs-Outings durch andere Homosexuelle. Wenn ich mich recht erinnere, hat Rosa von Praunheim seinerzeit in einer Talkshow einen berühmten Tatort-Kommissar geoutet, der darob not amused war und sich gegen diese Behauptung wehrte. War er nun… oder war er nicht…? 🙂
    Im Gegensatz zu damals will heutzutage doch jeder schwul, lesbisch, bisexuell, queer, nicht-binär oder trans sein, weil das die Karriere-Chancen in Politik, Wirtschaft, Medien, NGOs und Kirche(?) um einiges verbessert. The times they are a-changin’… aber sowas von!

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