Merkel auf großer digitaler
(Abschieds-?)Tour

Bürgerdialog Digital, Merkel für Doofe bei RTL. Plus: Energiewende, leicht gemacht

Im Grunde ist es Kabarett. Wenn beim digitalen „Bürgerdialog“ eine von Corona-Maßnahmen geplagte Alleinerziehende jammert, dass sie von den gerade von Merkel in Aussicht gestellten weiteren 150 Euro die Hälfte an den Ex abgeben müsse und die restlichen 75 gerade mal für Masken für die Kinder reichten, die arme Frau der Kanzlerin aber dann noch mitleidend ein „Ich möchte nicht in Ihrer Haut stecken“ hinterherschiebt, das ist großes Kino für Geimpfte.

Einem anderen Bravbürger bricht während der Show das Internet fast weg. Merkel rät ihm, die Bildübertragung auszuschalten, damit man ihn besser hören könne. Schließlich weiß sie, dass auch im Jahre 16 seit der Machtergreifung „unsere Digitalisierung nicht so fortgeschritten ist, wie sie sein sollte“.

Dabei hat sie schon die nächste Idee! Sobald das mit dem Homeschooling klappt, soll das in den Heimatsprachen der Kinder durchgeführt werden. Die Bundesregierung informiert ja schließlich auch in 21 Sprachen.

Überhaupt sollen die Leute nicht immer fragen, was der Staat tun kann. Die Familie ist doch die wichtigste Stütze. Die Deutschen sollten sich freuen, dass es auch große Familien gebe, zitiert die Welt, und sie sollten nicht komisch gucken (weil Merkel so viele Großfamilien importiert hat).

„Ich habe selber keine Kinder, ich denke, es ist anstrengend. (Ach, auch nicht anstrengender als der Koalitionsausschuss/SP) „Aber es gibt sicher auch schöne Momente?“, fragt sie tröstend einen Vater in Berlin. (Ja, sicher, wie im Koalitionsausschuss/ wieder SP) 

Achtung! Heute Abend 20.15 Uhr Merkel noch einmal in leichter Sprache: bei RTL!

 

Clanchef Arafat Abou-Chaker hat in der Talk-App Clubhouse gesagt, er möchte nicht Clanchef genannt werden, sonst gibt’s aufs Maul! (freie Übersetzung) Schließlich sei er nicht vorbestraft. Obwohl die Berliner Staatsanwaltschaft sogar in über 30 Fällen ermittelt hat, wurde in den meisten Fällen mangels Beweisen eingestellt oder gleich Freispruch gegeben.

Die Berliner Justiz ist einfach das beste Instrument für Integration und friedliches Zusammenleben. Sie lebe hoch! Dreimal hoch!

Irgendeine „eingewanderte oder nachgekommene von Eingewanderten“ (neue Sprachregelung nach Widmann-Mauz) Kabarettistin im Talk murmelte dann was von Clanverfolgung sei wie Judenverfolgung, aber das wollte sich der Arafat nicht gefallen lassen: „Keiner will sich vergleichen mit Juden, darum geht es nicht.“

Arafat Abou-Chaker ist übrigens in Berlin geboren, und so viel hat er hier auch schon gelernt: nämlich dass man „gar keiner Zeitung mehr glauben“ könne, da sei „von vorne bis hinten“ alles gelogen. Da ist das Berliner Schulsystem doch nicht ganz so schlecht, wie die Zeitungen immer schreiben...

 

Die nächste Milliarde geht an: Ein Anschlussprogramm für das Rettungs- und Zukunftsprogramm „Neustart Kultur“.

 

Die Sache mit der „Energiewende“ ist eigentlich kinderleicht. Pillepalle. Man muss einfach nur mehr Anlagen für Erneuerbare bauen, außerdem bleibt der Strombedarf  trotz E-Autos, etc. bis 2030 konstant, sagt die Regierung. Fertig.

Hm, sagen da vier dummerweise befragte Experten. Der Strombedarf steigt um mindestens zehn Prozent (außer wir verlängern Corona bis 2030). Da wäre zwar „ein stärkerer Ausbau der erneuerbaren Energien zielführend“ (hüstel, hüstel), aber leider glauben nicht mal die Schlauen Vier, dass das gelingt.

Deshalb wäre es noch schlauer, auf die „europäische Lösung“ (Merkel-Erfindung) zu setzen: Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen. Genial. Hauptsache die Klimakinder merken nix.

Ach ja, das zu Jahresbeginn gerade novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz muss natürlich erneut novelliert werden.

Eine Arbeit ist das!

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