Wenn die Bürger (mit den Politicos) Schlitten fahren

Söder, Kretschmer, Haseloff, Maas – Unsinn in Dauerschleife

Wochenend’ und Sonnenschein, brauchst du mehr, um glücklich zu sein? Eigentlich nicht, sagten sich viele Menschen etwa in München und zogen zu den gefrorenen Bächen und kleinen Seen und lieferten idyllische Bilder wie das von uns heute verwendete aus dem 17. Jahrhundert in Holland. Skiregionen wurden überrannt (15 km-Regel gilt erst seit heute!), in Österreich drängelten sie an den Liften.

Pestprediger Maggus, der dauerdröhnende Franke, rief nach seinem Holetschek (neuer Gesundheitsminister), damit der das abstelle, aber der hat Wichtigeres zu tun. Denn die Blitzdenker aus dem Ministerium hatten zwar 305 Kühlboxen für Impfstoff beschafft, die eigneten sich aber wohl gerade dazu, im Sommer das Bier angenehm kühl zu halten, nicht aber für die temperatursensiblen Medikamente. In der Folge weigerten sich Ärzte und Landräte, die gelieferte Impfpampe zu akzeptieren.

„Gott schütze Bayern“, betete daraufhin mitleidsvoll der Schleswig-Holsteiner Wolfgang Kubicki, und vergaß nicht hinzuzufügen: „Und uns vor Söder.“

 

+++ In der CDU ist Sachsens Michael Kretschmer so eine Art Mini-Söder, aber mit etwas mehr Volksnähe. Als ihn etwa 30 Personen uneingeladen vor seinem Haus besuchten, um ihre Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation kundzutun, nutzte Kretschmer sogleich die Gelegenheit, seine Zwangsmaßnahmen zu erläutern und dabei auch die Einhaltung von Abstandsregeln und Maskenpflicht zu überprüfen. Soweit war alles in Ordnung, bis...

Ja, Freunde! An dieser Stelle müssen wir darauf hinweisen, dass Maskentragen alleine nicht ausreicht. Denn wenn Sie etwa eine Mund- und Nasenbedeckung in den Farben der Reichskriegsflagge aufziehen, dann ist für den Michael das Ende der Fahnenstange erreicht. „Dann habe ich das Gespräch abgebrochen. Das ging zu weit.“ Schließlich ist die Anti-Virus-Wirkung bei Masken mit politischer Botschaft bis heute nicht nachgewiesen.

Leider gibt es kein Foto. So bleibt unklar, ob der Michael sich an der Reichsflagge (schwarz-weiß-rot quergestreift) störte, oder ob er diese mit der Reichskriegsflagge (mit dem Deutschordenskreuz) verwechselte.

Reiner Haseloff, Michaels Amtskollege aus Sachsen-Anhalt, fand für die unzähligen Impfdrängler im Lande einen Trost wegen der etwas längeren Wartezeiten. Sicherlich impfen die Israelis auf Teufel komm’ raus und haben schon 20% der Bevölkerung möglicherweise immunisiert, aber die können das, weil Israel ist schließlich kein Rechtsstaat, sondern ein zionistischer, und der Zionismus ist eine „reaktionäre, nationalistische Bewegung in der jüdischen Bourgeoisie, die gegen Ende des 19. Jahrhundert entstand und in enger Bindung zum britischen und USA-Imperialismus die Schaffung eines jüdischen Nationalstaates (Israel) in Palästina forderte. Der Zionismus leugnet den Klassenkampf.“ (DDR-wissenschaftliche Weisheit)

Und bei uns geht das nunmal etwas langsamer, denn, so der Mann aus Bülzig, „wir sind immer noch ein Rechtsstaat“.

Deswegen dauert das auch bei der Auszahlung der im November versprochenen Finanzhilfen für Gastronomen etwas länger. Außerdem wird die „Programmierung des notwendigen Software-Tools“ noch etwas Zeit brauchen, zudem gibt es „technische Probleme“. Die Umschulung der Genderforscherinnen auf Software-Entwicklung geht schließlich nicht von heute auf morgen.

Heiko als Leihgabe für Washington

Im Fußballgeschäft ist es längst gang und gäbe, Spitzenspieler, die der Trainer in einer Saison nicht braucht, gegen Geld an andere Vereine auszuleihen. Warum wird das nicht in der Politik gemacht? Gerade Deutschland könnte davon profitieren wie kein anderes Land, wie der Spitzendenker und -lenker Heiko Maas mal wieder eindrucksvoll bewies. Maas würde auch mitmachen, weiß er doch, dass es „für uns außerordentlich wichtig (ist), dass die Amtsübergabe (in den USA) jetzt reibungslos und vor allen Dingen friedlich über die Bühne geht“. Deshalb ist der Heiko auch „bereit, mit den USA an einem gemeinsamen Marshallplan für die Demokratie zu arbeiten“.

Klassische Win-Win-Situation. Wir könnten in der Zwischenzeit ganz gut auf ihn verzichten. Und er käme ja auch wieder.

 

RTL – der Sender mit der Macke, war sich nicht zu blöd, seine Blödheit auch noch hochoffiziell zu dokumentieren. Ihrer Verhohnepiepelung von unter krankhafter Übersteigerung des Selbstbewusstseins leidender Sängerknaben (m/w/d), DSDS, stellten sie den Warnhinweis voran „Wir verurteilen jede Form des Antisemitismus und des Rassismus“ auf das Allerschärfste. Deshalb werde ein solcher Antisemit nun ausgeblendet. Piep, piep. Als ein Herausgeforderter dann ein Lied des Getilgten zum Besten geben wollte, blendeten die RTL-Flöten ein: Der Teilnehmer hat sich einen Song des Jurors ausgesucht, den wir herausgeschnitten haben. Den spielen wir nicht mehr... Tütütüt.

Da merkte selbst der RTL-Zuschauer, dass die nicht mehr alle Latten am Zaun haben...

Ein RTL-Verantwortlicher: „An erster Stelle steht, dass der Juror kein Forum mehr bekommt.“ Die Meldung über den Unfug war dann meistgeklickt bei Bild. So viel zur Wirkung.

Wer is’n der Chef von dem Laden? Die Frau ist ja weg... Aah. Der neue heißt Bert Habets aus Holland und trägt ebenda den Titel „Omroepman van het jaar“ (Putzfrau des Jahres). Alles klar.

 

Falls Sie mitsingen wollen: Wochenend und Sonnenschein...

6 comments

  1. Tobi K. 11 Januar, 2021 at 21:05 Antworten

    RTL ist seit Gründung auf dem Niveau von Tutti Frutti stehengeblieben. Es ist und bleibt Unterschichtenfernsehen. Dass die jetzt auf politisch korrekt machen, macht es auch nicht mehr schlimmer. Man will aber auch sicherlich nicht riskieren, das gute “Corona-Geld” der Regierung zu verspielen, was für die zahlreichen Angst- und Panikspots in Strömen fließt.

  2. Emmanuel Precht 11 Januar, 2021 at 22:08 Antworten

    “Umschulung” der Genderforscherinnen ist gar nicht notwendig. Folgen wir der Argumentation von Danisch braucht man Frauen ja nur irgendwo hinzusetzen, dann stellt sich das Können wie von Gender-Geisterhand geführt von alleine ein. Wohlan…

  3. Krufi 11 Januar, 2021 at 22:48 Antworten

    Nicht nur Kubicki warnt vor Söder. Auch Herr Markwort warnt eindringlich vor Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einem Interview mit Herrn Reitschuster. Wenn das “Corona-Gebäude” einstürzt, ist meiner Meinung nach der Maggus SöDDR auch erledigt.

  4. Putzi 11 Januar, 2021 at 23:42 Antworten

    Ich glaube der Heiko sollte erst einmal ein Praktikum im Weißen Haus machen, bevor er mit seinem Marshallplan auffährt. Obwohl, brauchen die Biden Demokraten überhaupt einen Marshallplan oder eher Nachhilfe von der SED/PDS/Die Linke? Fragen über Fragen.

    RTL, sensationell. Der Wendler verpixelt und der Dieter sagt zum Kandidaten, du hast viermal ein ja. War kurz reingezappt.

  5. Petra Eichler 12 Januar, 2021 at 17:34 Antworten

    Alles was anderer Meinung ist verteufeln, es aber toll finden, wenn Didda (der, der wegrennt, wenn Frau überfallen wird) Urlaub auf den Malediven macht.
    RTL bringt sogar, was das Ehepaar Bohlen so speisen tut – jawoll.

    Wenn es nicht zwecks Information wäre, was die Propaganda so täglich bringt, würde ich gar keine Staatsfernsehen mehr schauen.

  6. ETIAM SI OMNES, EGO NON 12 Januar, 2021 at 18:22 Antworten

    Ja, was ist denn mit dem Kellerrebellen der Ost-CDU los?

    Zuerst bringt er die ÖRM mit seiner Majestätsbeleidigung an den Rand des finanziellen und personellen Ruins und jetzt traut er sich auch noch, sich mit einem der klammheimlichsten, aber größten Player in der Runde der Weltstrategen anzulegen. Das ist schon mächtig! Aber dann auch noch auf der Grundlage seiner DDR-Sozialisierung ein siebzigjähriges Tabu zu brechen, Israels zertifizierten, durch ebenso lange Palästinenserunterdrückung eindrucksvoll bewiesenen Rechtsstaatstatus unerschrocken anzuzweifeln und sogar noch kritisch dem BRD-Rechtsstandard gegenüberzustellen, ist einfach bombastisch (unverzeihlich) und muss sofort rückgängig gemacht werden.

    Merkel, übernehmen Sie – auch wenn Sie coronabedingt nicht in Südafrika weilen dürfen.

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