Unseren täglichen
Virologen gib uns heute...

Keine Bange! Auch gute Nachrichten!

Mit löblichem Sammlerfleiß tragen unsere Presseschaffenden die Infektionen und Todesfälle, die ihnen Johns Hopkins und RKI liefern, eifrig in ihre Tabellen ein, damit das Grauen der Leser wachse. Weniger Aufmerksamkeit erhalten da die ersten Ergebnisse einer (noch laufenden Studie) aus Bonn. Schade, da sieht das nämlich ganz anders aus.

Nun haben wir Haus und Hof verrammelt, Oma und Opa weggesperrt, weil die Regierung samt Pressechor einstimmig sangen: Das Ende ist nah, wenn nicht strengste Quarantäne eingehalten wird. Die Regierung weiß das von einigen Virologen, die sich bereits öfter geirrt hatten, aber diesmal soll es stimmen. Der erste, der die Schulen schließen ließ, war Bayerns Söder, wohl auch, weil, wer führen will, auch führen muss – ganz gleich wohin. Und schon rechneten befreundete Demoskopen aus: CSU über 40%, 90% der Bundesbürger begrüßen die strenge Knute.

Ausgerechnet im Homeland NRW, wo Armin Laschet bis zuletzt noch Schwierigkeiten hatte, die Schutzmaske korrekt anzulegen, hören wir ausgesprochen intelligente Töne zu Virus und Maßnahmen. Der Virologe Hendrik Streeck von der Uni Bonn führt im besonders betroffenen Ort Gangelt (Regierungsbezirk Heinsberg) die bisher größte deutsche Studie zur Verbreitung des Coronavirus durch.

Alle bisherigen Regierungsmaßnahmen stützen sich nämlich auf Annahmen von sich befehdenden Virologen und dem RKI und der seltsamen WHO, medial verkauft als der Weisheit letzter Schluss, unter ständiger Beschimpfung von Donald Trump, den Niederlanden und Schweden. Nun sagte der Virologe Streeck in aller Deutlichkeit bereits am 04. April der Zeit:

„Zurzeit stützt man sich zu sehr auf Modellrechnungen. Aber diese Modelle stecken voller Annahmen, die niemand getestet hat.“

Das heißt: All das Talkshow-Geblubber, die Sondersendungen und Verlautbarungen stützen sich auf Hypothesen. Nicht mehr, nicht weniger. Alternative Thesen werden – wie in China – vom Diskurs ausgeschlossen. Was alle immerhin gesichert wissen müssten: Merkels Superminister konnten und können nicht ausreichend Schutzkleidung und Masken besorgen, obschon sie mehrmals gewarnt wurden: 2012 in einem Pandemie-Bericht an das Parlament, im Oktober 2019 hielt ein Expertengremium in New York die Simulationsübung „Event 201“ ab (wie eine Blaupause), seit Dezember 2019 war die Seuche in China bekannt.

Auch über die angeblichen Corona-Todesfälle (noch ist nie bewiesen, ob die Opfer mit oder an Corona starben), von allen Medien umfangreicher orchestriert als die Messeropfer der vergangenen Jahre, kann der Bonner Virologe Streeck einiges sagen.

Ich habe mir die Fälle von 31 der 40 Verstorbenen aus dem Landkreis Heinsberg einmal genauer angeschaut – und war nicht sehr überrascht, dass diese Menschen gestorben sind. Einer der Verstorbenen war älter als 100 Jahre, da hätte auch ein ganz normaler Schnupfen zum Tod führen können.“ Bescheiden fügt der Mann hinzu: „Aber wie gesagt: Die Studie läuft noch.“

Sein Chef Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene an der Uni Bonn, kündigt für Heinsberg wenigstens schon mal „Phase zwei“ an. Es könne damit begonnen werden, die strengen Quarantäne-Maßnahmen kontrolliert zurückzunehmen.

Fragen, die früher ein Journalistenschüler gestellt hätte: Warum wurden keine anderen großräumigen pathologischen Studien gemacht, ob die Toten wirklich an Corona gestorben sind? Hätte eine schützende Isolierung Gefährdeter womöglich ausgereicht? Fragen, die wir in unseren Medien nicht breit diskutiert fanden. Panik ist ja auch schöner. Außerdem würde das weitere Fragen nach unserem traurigen Polit-Personal nach sich ziehen.

 

Schockzahlen für Merkel

„Schockzahlen für Donald Trump – 6,6 Millionen neue Arbeitslose in den USA binnen einer Woche“ titelt Bild, womit wieder einmal der deutschen Medienpflicht Genüge getan wird, negative Zahlen mit Trump in Verbindung zu bringen, obwohl der nun für die Arbeitslosigkeit am wenigsten kann. Viel angebrachter wäre für eine deutsche Zeitung hingegen die Zeile:

Schockzahlen für Merkel – Billionen-Verluste für deutsche Steuerzahler und Sparer wenn Corona-Bonds kommen.

In der Welt (Bilds vornehmer kleiner Bruder) zeigt der Aufsichtsratsvorsitzender der Linde AG, Wolfgang Reitzle, noch einmal den langen betrügerischen Weg des Euro nach, und begründet, wie ein Nachgeben in der Corona-Bond-Frage unser Land wirtschaftlich und auch als parlamentarische Demokratie erledigen würde.

„Offensichtlich soll die Notsituation genutzt werden, um etwas durchzusetzen, was auch Frankreich schon immer wollte: den freien Zugang zur Deutschen Mithaftung vorbei am deutschen Parlament“, schreibt Reitzle. Es gehe darum, „jetzt ein dauerhaftes Haftungssystem zu installieren, aus dem Deutschland nie mehr entkommen kann“.

Dabei „sind ja im Gefolge der Euro-Bonds-Debatte weitere Haftungssysteme schon in Vorbereitung. Die Einlagensicherung der Banken (Bankenunion) wird wohl kommen und die Arbeitslosenunterstützung (SURE) ist in dem angebotenen EU-Paket bereits enthalten. Und nach den Corona-Bonds werden bald die Marshallplan-Bonds zu erwarten sein“.

Esken und Maas, die beiden Superhirne der Spezialdemokratischen Partei, und der Kinderbuchautor Habeck von den Grünen, sind längst umgefallen und singen Frankreichs Lied.

 

+++ Sicherlich kennt der ein oder andere Leser die eine oder andere Verschwörungstheorie, vielleicht hängt er ihr sogar an. In jedem Fall lesenswert ist hierzu ein Artikel in der Zeit (ja, tatsächlich schon wieder die Zeit), in der versucht werden soll, Verschwörungen um Corona und Bill Gates zu entkräften. Aber, huch!, a bisserl was bleibt scho, oder haben wir es nicht verstanden?

(Bild Christian Dorn/pixabay)

 

8 comments

  1. chris 9 April, 2020 at 20:41 Antworten

    Bingo!

    NUR EIN EINZIGER spricht es an?? Die gesamte deutsche Presselandschaft gleichgeschaltet, das Volk, die treuen Lämmer lassen sich bereitwillig zur Schlachtbank führen. Mit Mundschutz um. Solange Angela Soforthilfen umd Hartz4 auszahlt ist ja alles ok. Woher das Geld kommt interessiert eh keinen, umd man hat so viel davon, man kann es auch gleich zu den lieben Nachbarn durchreichen. Wegen einer Grippewelle. Die in Deutschland besonders mild ausfiel (2017/18: 25000 Tote).

    Viel wichtiger als eine funktionierende Wirtschaft:
    – Söder erlaubt das Lesen auf Parkbänken!
    – Der lockdown wirkt!! (Obwohl das Gegenteil wissenschaftlich erwiesen ist, die Zahlen gingen dafür zu früh runter).

    Mit Gruss und Dank
    (Verdammt, wie verdienen wir Kohle in der grössten wirtschaftlichen Kernschmelze der Menschheitsgeschichte? Modekonzerne haben auf Maskenproduktion umgestellt. Beatmungsgeräte könnte man auch noch herstellen. Lebe ich in einer Simpsons-Episode? Wach ich morgen früh auf und der Alptraum ist vorbei?).

  2. Frank Danton 10 April, 2020 at 08:37 Antworten

    Herr Paetow, die einzige Verschwörungstheorie freie und nur der Wahrheit verpflichtete Lektüre, zwischen Mars und Sonne, sind die Spaet-Nachrichten. Wer weise und klug ist, und nur in dieser humoristischen Thora liest kommt weder mit Verschwörern noch mit abwegigen Theorien in Kontakt. Da haben Sie ihren Lesern wohl einiges erspart.

  3. chris 10 April, 2020 at 10:59 Antworten

    Der WHO Präsident sagte gerade Covid19 sei 10 mal tödlicher als die normale Grippe, irgendein wissenschaftlicher Beweis fehlt aber. Damit begrümdet er seinen Massnahmenkatalog der Monströsitäten, um das Virus auszurotten.

    Prof Streeck hat es exakt untersucht in Heinsberg gerade und kommt auf eine Sterblickeit von 0.37%, im Bereich jeder Grippewelle.

    Wer hat Recht?

  4. chris 10 April, 2020 at 14:10 Antworten

    Mit Neid blickt man hingegen auf die Angelsächsischen Wissenschaftler, die Boris beraten. Die hochangesehenen Mannen um Neil Ferguson, mit den anerkanntermassen besten Computersimulationen der Welt, nach denen sich offenbar die WHO richtet, übertrieben zwar zunächst ein wenig mit der Vorhersage von mehreren hunderttausend Toten allein für Grossbritannien, waren sich aber nicht zu schade, 2 Wochen später die Zahlen leicht nach unten zu korrigieren auf nunmehr 20000. Die WHO und Drosten und Kekule scheinen darüber allerdings nicht informiert worden zu sein.

    Bewundernswert auch die Einsicht und der Weitblick der renommierten Wissenschaftler from Imperial College, ein shutdown der Wirtschaft, wie zunächst vorgeschlagen, von 18 Monaten, sei “unpraktisch”, weil das ein wenig teuer werden könne: “Ferguson said the current strategy was intended to keep transmission of the virus at low levels until a vaccine was available. Experts say that could take 12 to 18 months and Ferguson acknowledged it was impractical to keep the UK in lockdown for so long, especially because of the impact on the economy. “We’ll be paying for this year for decades to come,” he said.”

    https://www.newscientist.com/article/2238578-uk-has-enough-intensive-care-units-for-coronavirus-expert-predicts/#ixzz6JD5jYzDM

    Bleibt noch anzumerken, dass andere Forscher der Meinung sind, eine Impfung könne noch Jahre dauern (HIV: 50 Jahre), und das Virus könne sich bis dahin auch verändert haben.

  5. chris 10 April, 2020 at 14:33 Antworten

    Ein weiterer interessanter Aspekt: inzwischen werden kaum noch Fälle oder Tode aus China gemeldet.

    3 Theorien dazu:
    – der totalitäre Unrechtsstaat dort hat es vorgemacht wie man jeden einzelnen Bürger des Milliardenvolkes perfekt überwacht und alle Kontaktketten minutiös zurückverfolgt um das Virus sofort im Keim zu ersticken, sollte es sich nochmals bemerkbar machen.
    – oder der totalitäre Unrechtsstaat lügt einfach nur
    – oder es war nur eine heftige Grippewelle, die sich sehr schnell von selbst totgelaufen hat wie jedes Jahr.

    Bleibt spannend!

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