88% der Fliegen
können nicht irren

Merkels Märchen & Volkes Zustimmung

Wieder einmal machte Angela Merkel mit der deutschen Sprache, was Adolf Hitler mit Polen machte*: „Wir haben heute festgelegt, und das ist neu, dass wir dazu aufrufen, dass, wo immer das möglich ist, auf Reisen in ausgewiesene Risikogebiete zu verzichten ist“, sagte Merkel.

Nix verstan in Absurdistan? Da legen wir heute mal fest, und das ist neu, dass das Geschwurbel Merkels Methode ist. Während im heutigen Morgenmagazin des ZDF (Zusammenfassung hier) selbst für gesinnungsfeste Staatsfunk-Journos „keine zweite Welle erkennbar“ ist, wollen und können Merkel und ihr neuer Söder nicht vom Corona lassen. Das ist verständlich und hat mit dem Virus eigentlich nichts zu tun, sondern mit einem anderen Phänomen der Biologie: der Schwarmintelligenz.

88 Prozent von in Deutschland Befragten gaben gegenüber dem US-Forschungsinstitut Pew an, sie seien mit den Corona-Maßnahmen der deutschen Regierung zufrieden, was erstaunlich ist, denn es gibt solche Maßnahmen überhaupt nicht. Es gibt Länderverordnungen und Erlasse, unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland. In Berlin dürfen Linksradikale Seit’ an Seit’ und maskenfrei marschieren, andere nicht. Auf Bundesebene scheiterte Jens Spahn schon bei der Materialbeschaffung auf der ganzen Linie. Erst fehlten überall Schutzanzüge und Masken, dann wurde das Land mit minderwertiger Qualität aus China überschwemmt.

Aber Millionen Fliegen können nicht irren und 88% der deutschen Bevölkerung eben auch nicht. Und wenn die mit dem Tohuwabohu zufrieden sind, dann soll es so sein. Wenn Sie, verehrte Leser, zur Stimmungsaufhellung im kleinen Kreis noch Fakten brauchen, nehmen Sie das: In der vergangenen Woche (KW 34) wurden 987.423 Tests durchgeführt, von denen lediglich 0,88 Prozent oder 8.655 Personen positiv waren. Das ist Corona-Ebbe, nicht Flut.

 

Erst Regen statt Dürre, dann auch noch Corona. Fff...

Nicht alle sind glücklich, dass „private Feiern möglichst im Freien abgehalten werden – und möglichst wenige Teilnehmer haben sollen (aktuellstes Regierungsmaßnahmendeutsch ohne juristische Wirkung). Die Hamburger Klimakinder (FFF) etwa leiden nicht nur unter Corona-Schikanen, nun kam auch noch Regen dazu, obwohl doch alle Wissenschaftler für dieses Jahr eine große Dürre versprochen hatten. Über Twitter verbreiteten die Klimakinder nun ihre bittere Klage über den Lauf der Welt:

„Für unser Klimacamp ist der andauernde Regen eine enorme Herausforderung. Wir dürfen nur einen Pavillon (!) aufstellen, zwei Zelte wurden heute Nacht bloß wenige Stunden toleriert. Dann mussten wir sie trotz Unwetterwarnung abbauen. Das geht so nicht, wir fühlen uns schikaniert.“
(mit Fotos vom Regen-Camping)

 

Hardcore-Sozialisten und ihre Medien-Handlanger

Vielleicht kommen bei Andreas Geisel, früher SED, jetzt für die SPD Innensenator der grünen SED-Regierung in Berlin, bittere Gedanken hoch, wenn er friedliche Bürger bei Demonstrationen gegen die Corona-Gängelung sieht, und er fühlt sich daran erinnert, wie am Ende der DDR „asoziale Elemente“ (Parteijargon) ihn und die seinen mit den Sprechchören „Wir sind das Volk“ (vorübergehend) aus ihrem Paradies der Arbeiterklasse vertrieben. Mit einer ähnlichen Wortwahl („widerliche Demos“) durfte er nun im Spiegel, einem Zentralorgan der Neuen Normalität, sein Verbot der Demo am kommenden Samstag begründen.

Selbst die Auslandspresse hatte dem Genossen Geisel zuvor antidemokratisches Verhalten bescheinigt, denn linke „Gegenproteste“ dürfen stattfinden. Im Spiegel durfte der Genosse Geisel nun wiederholen, es gehe ihm bei dem Verbot nur um „gesundheitliche Gefährdungen sowohl für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demos und Protestcamps als auch für die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten“. Und nicht darum, dass es eben nicht seine Gesinnungsbrüder sind, die da demonstrieren wollen.

Dreist lügt Geisel dem Spiegel ins Blatt: „Die Corona-Leugner haben aber schon bewiesen, dass sie sich nicht an Auflagen halten.“

Hier hätte der Freund vom Spiegel darauf hinweisen müssen, dass bei den widerlichen Berliner Dauer-Demos der Linken keinerlei Regeln eingehalten werden, im Gegenteil die „Polizistinnen und Polizisten“ brutal angegriffen und gefährdet werden. Kein Wort. Stattdessen die idiotische Feststellung des Journos: „Trotzdem bleibt ein Beigeschmack.“

Da wurde die Spiegel-Liebedienerei selbst dem Genossen Geisel peinlich, und er brachte den Vergleich selbst:

„Meine Kritiker haben sich damals ganz anders geäußert, als ... zum Beispiel ... bei der Black-Lives-Matter-Demonstration die Regeln oft nicht eingehalten wurden. Auch nach der ersten großen Demo der Corona-Leugner am 1. August gab es einen großen Aufschrei, warum ich so was denn zugelassen habe. So ganz passt das nicht zusammen.“

Am Ende darf der Innensenator der grünen SED-Berlin noch allen Ernstes und unwidersprochen ausrufen: „Da muss unsere Demokratie wehrhaft sein.“ Und „Wir sind Demokraten“. Wie in der Deutschen Demokratischen Republik, da waren „wir“ auch schon Demokraten. Die ganze schamlose Schmuserei hier)

 

Ein, zwei, drei...
Dass es bei der Berliner Polizei mit dem Schreiben hapert, wurde oft dokumentiert und beklagt. Wenigstens beim Rechnen kommen sie jetzt langsam voran. Neuerdings nennen die „Polizistinnen und Polizisten“ nun die Zahl von 30.000 Demonstranten am 1. August in Berlin, während sie bislang nur bis 17.000 kamen. Übung macht eben auch die PolizeimeisterIn.
(Oberste Rechenkünstlierin übrigens Polizeipräsidentin Barbara Slowik, genannt die schlaue Barbara)

 

Brauchen wir diesen Gassenhauer?

Der Freiheit eine Gasse!, heißt es bei Schiller. Und auch in diesen Tagen könnte das Land eine freiheitliche, liberale Partei dringend gebrauchen. Aber sollte ein Mann, der solche Worte findet – „Mit gutem Willen finden Innensenator und Anmelder einen Weg. Wenn nicht, müssten sich beide Fragen nach der Intention stellen lassen“ – der richtige Gassenhauer sein? Oder kann das weg?

*Frei nach dem Ernst Lubitsch-Meisterwerk „Sein oder Nichtsein“.

 

17 comments

  1. Armin V. 27 August, 2020 at 21:02 Antworten

    Die Demo in Berlin ist am Samstag, nicht am Sonntag! Das war gestern schon falsch. Oder meinen Sie eine andere Demo, Herr Peatow?
    Also wir starten am Freitag Abend nach Berlin.

    • Rh. Halbwerteo 28 August, 2020 at 17:18 Antworten

      Das Wetter scheint auch mitzuspielen: Samstag in Berlin 24 Grad, kein Regen (laut meiner recht zuverlässigen Wetter-App).
      Und das Verwaltungsgericht spielt anscheinend auch mit (erstaunlicherweise), wenn auch nur unter Auflagen.
      Also: Auf gehts’s. Es gibt jedenfalls keinen vernünftigen Grund, zuhause auf dem Sofa hocken zu bleiben und Trübsal zu blasen.

  2. Tobi 27 August, 2020 at 21:07 Antworten

    Die Welt schaut derzeit ganz interessiert auf Deutschland, wie sich die Ereignisse rund um die verbotene Demo in Berlin und die Reaktionen von Regierung und Medien weiter entwickeln. Heute wurde sogar der Live-Stream von Manuel Eckert (Orga-Team von Querdenken711) mit über 25.000 Zuschauern in der Spitze zeitweise auf amerikanischen Medienplattformen gezeigt. Merkel kam mit ihrer “Zügelansprache” heute bei ARD online nur auf 3.500, höhö. Interessierte sollten unbedingt auf den YouTube-Kanal vom Manuel schauen. Sehr interessante, äußerst informative Sendungen zu Corona und oftmals auch ganz witzig. Und dort wird einem auch ganz schnell klar, dass diese ganzen Aktionen keinerlei rechtsextremen, radikalen und gewaltätigen Hintergrund haben. Ganz im Gegenteil.

  3. Emmanuel Precht 27 August, 2020 at 22:47 Antworten

    Wenn den Klimakindern zu kalt ist, dann sollen sie halt hüpfen. Aber Mamma bringt bestimmt warmen Kakao mit dem “sport utility vehicle” vorbei.. Wohlan…

  4. Ernst-Friedrich Siebert 28 August, 2020 at 08:07 Antworten

    “…, dann wurde das Land mit minderwertiger Qualität aus China überschwemmt.”
    Richtig wäre: “…, dann wurden Masken mit minderwertiger Qualität in China eingekauft.”

  5. Reinhard Wehpunkt 28 August, 2020 at 09:59 Antworten

    Wenn man noch die 14.805.120 Nichtwähler (23,8%, BTW 2017) berücksichtigt, welche offenbar auch nicht an einer Veränderung der politischen Verhältnisse interessiert sind, dann ist der Anteil der Fliegen noch höher wie 88%.
    Die von CHRIS hier zitierte Äußerung Rudi Dutschkes über die “Gesamtgesellschaftliche Bewusstlosigkeit” beschreibt das Problem bestens. Wenn die Fliegen nicht so gerne Sch…. fressen würden, wären die Merkels dieser Welt einfach nur das, was sie in Wahrheit sind: substanzlose Bettvorleger.

  6. Hannes 28 August, 2020 at 12:08 Antworten

    Die Hamburger Klimakinder (FFF), wie ihre Eltern auch, sie haben ein gestörtes Verhältnis zur Natur. Die Natur macht (Gott sei Dank) was sie will. Das kapieren sie allerdings nicht, passt so nicht in ihr Konzept.

  7. ETIAM SI OMNES, EGO NON 28 August, 2020 at 12:19 Antworten

    Falls Merkel richtig zitiert wird, ist das wohl der blödsinnigste Satz, der in der bisherigen Merkelbleizeit je verzapft worden ist: Der Staatsbürger wird dazu aufgerufen, freiwillig (!) das Gebot (!) zu befolgen, auf Reisen in ausgewiesene Risikogebiete zu verzichten – und zwar unter Beifügung des unbestimmten, beliebig auslegbaren Rechtsbegriffs “wo immer das möglich ist”. Da muss ich Adolf Hitler schon in Schutz nehmen: Das Zurückschießen um 5 Uhr 45 war nicht geschwurbelt, sondern eindeutig. (und eindeutig falsch/SP)

    Da haben die DreiFragezeichen-Kinder wohl etwas falsch verstanden: Nicht trotz, sondern wegen einer Unwetterwarnung sollten Sie Ihre Zeltchen abbauen!

  8. Stefan 28 August, 2020 at 15:54 Antworten

    Wenn die Demos der Linken erlaubt sind und die keinen Mindestabstand und Maskenpflicht einhalten,dann setzt der Geisel seine linken Freunde doch dem Todesvirus aus?Da riskiert der Demoleugner doch tausende Tote?Bei den rächten Demonstranten könnte ich das verstehen..Aber so?

  9. Michael 28 August, 2020 at 21:56 Antworten

    Wohlstandsverwahrloste Kiddies bekommen ihren Willen nicht, schon „fühlen sie sich schikaniert“. Noch dazu ist der Regen eine echte Herausforderung für sie, denn laut ihren Prophetien sollten es jetzt 45 Grad im Schatten sein. Und die „böse Polizei“ bringt wohl wieder kein Catering auf Staatskosten ans Zelt? Wieder nix gelernt, Kinder, weder für die Schule noch für‘s Leben – wieder ein Friday for futsch.

  10. Michael 28 August, 2020 at 23:36 Antworten

    Was werden Historiker bloß über Deutschland anno 2020 schreiben, in Zeiten der „Zeugen Coronas“? Ein Hof-Wirrologe macht sich zum Volldrosten, Villenbesitzer Jens sieht die sichere Bank einer jahrelangen Spahndemie, weder Ochs noch Esel stoppen den real galoppierenden Merkelismus, und Tierarzt Dr. Wieler findet Masken erst voll schlecht (keine Evidenz!) und dann plötzlich voll evident (Lothar, wir kennen das, ein Anruf genügt und der Gesinnungswandel ist „alternativlos“). Einen hätte ich fast vergessen: Bis die wirrologische Apokalypse auch in den Talkshows wieder abklingt, fließt noch viel Wasser den Lauterbach runter.

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