Wie Heiko die Hammelbeine
langgezogen wurden...

Heute im Parlament

Heute wurden Heiko Maas im Bundestag die Hammelbeine langgezogen, nachdem er sich zuvor aus dem Staub gemacht hatte. Und während die Unterhaltungsabteilungen beim Staatsfunk schwächeln, liefert wenigstens unser Juxtizsystem einen Witz nach dem anderen...

Na gut, wir würden uns als Minister auch nur ungern in eine Bundestagsdebatte zum Heiko-Maas-Thema „Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik“ setzen wollen. Auswärtige Bildungspolitik? Wo wir schon bei der inwärtigen Bildung Totalversager sind, und von dem, was bei uns als Kultur gilt, mal ganz zu schweigen. Es kann sich bei dem Thema nur um Geldverschwendung und Postenschacherei handeln.

Jedenfalls gaben alle Merkelminister vor, Wichtigeres zu tun zu haben, selbst der zuständige Heiko verschwand nach kurzem Vortrag. Wenn es da nicht diese kleine Formalie gäbe, mittels der die Beschlussunfähigkeit des Parlaments bei Unterbesetzung festgestellt werden kann, den sogenannten Hammelsprung, wäre wohl alles wie gehabt durchgewunken worden. Obwohl laut Fotobeweis niemals ausreichend Abgeordnete im Parlament saßen. Diesmal wurde nur moniert, dass kein einziger Merkelminister gewillt war, sich dem Parlament zu stellen. Also eine Art Oberhammelsprung durchgeführt. Im Grunde nur folgerichtig, denn das Parlament wird ja in Erinnerung an die alten Zeiten massiv überschätzt. In der Merkel-Ära regiert es sich ganz prima ohne.

Dennoch wurde ein Adjudant (m/w/d) losgeschickt, den Minister Maas an den Ohren ins Parlament zurückzuholen. Und Wolfgang „der Trixxer“ Schäuble gab schließlich zu Protokoll: „Ich möchte die Bundesregierung darum bitten, darauf Rücksicht zu nehmen, dass sich das möglichst nicht wiederholt.“ Vorher hatte Wolfgang wohl nichts mitbekommen. Nickerchen?

 

Jetzt im Berliner Juxtizpalast: Der haftempfindliche Goldfinger

Vielleicht muss man es mit den Augen der Anderen sehen. Jedenfalls hatten wir uns mal wieder in den dunklen Wald (Russia Today) begeben, und dort fanden wir Folgendes:

Wegen des Goldraubs von Berlin sitzt ein Mitglied des Remmo-Clans vor Gericht. „Auf dessen Kleidung wurden Spuren von Gold gefunden und in der Nähe des Tatorts wurde dessen DNA an einem Seil identifiziert. ... Auch das Überwachungsvideo weise auf Remmo hin. Zwar war die Person in dem Video vermummt, fiel aber durch ihre O-Beine auf.“ So weit, so lustig. Die Verteidigung (Künast-Ehemann Portius? Oder vertritt der nur die anderen Berliner Clans?) verlangt die Anwendung des Jugendstrafrechts. Zudem wurde der Remmo vorsichtshalber in psychiatrische Behandlung übergeben (ambulant?), wo er sogleich den Stempel „Haftempfindlichkeit“ bekam.

„Made in China“

Wechselt das Coronavirus sein Geschlecht so schnell wie ein Berliner mit Identitätsproblemen? Hat das Virus überhaupt ein Geschlecht? Hoffentlich werden diese Fragen im Panik-Spiegel der Woche („Made in China“) beantwortet. Die UN hat jedenfalls schon mal den Notstand ausgerufen. „Um größere Aufmerksamkeit für das Problem zu schaffen“, so Jens Spahn. Das kennen wir ja vom Klimanotstand.

Übrigens: Spielwarenmesse Nürnberg. Viele chinesische Aussteller und Besucher erwartet. Dafür wurden extra mehr Seifenspender aufgestellt. Läuft.

Noch mal zum Gestrigen, als wir über die Klingbeil-Runde berichteten.

Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei bundesweit rund 1.200 politisch motivierte Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger. Die meisten richteten sich gegen CDU-Politiker, am zweithäufigsten waren Vertreter der AfD betroffen. Mal unabhängig davon, dass es uns immer schwerer fällt, amtlichen Statistiken über den Weg zu trauen: Wenn schon CDUler die meisten Opfer melden, warum sitzt dann CDU-Generalsekretär Ziemiak ausgerechnet mit den rotgrünen Brandstiftern zusammen?

 

1 comment

  1. Max Media 1 Februar, 2020 at 09:23 Antworten

    “Wenn schon CDUler die meisten Opfer melden, warum sitzt dann CDU-Generalsekretär Ziemiak ausgerechnet mit den rotgrünen Brandstiftern zusammen?”

    Na das ist doch einfach zu beantworten.
    Damit man gemeinsam aud die Blauen zeigen kann. Herrn Ziemiak geht es nicht um
    den Schutz von Menschen die Angriffen ausgesetzt sind (egal welcher Parteien),
    sondern ausschliesslich um eine “Pfui-AFD” Aktion.

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