Fiete Korn und andere
Helden des Augenblicks

… und dazu: lecker Zigeunersauce

Ein solcher Held ist zweifellos TUI-Manager Thomas Ellerbeck, der die Reisewarnung unseres hyperaktiven Heiko für Mallorca als „übertrieben“ kritisiert. Es habe in keinem Hotel der TUI auf Mallorca einen Vorfall gegeben. Ja, woher soll der Heiko das wissen? Der wollte halt mal wieder in die Zeitung. Aber es gibt noch bessere Helden-Kandidaten....

Etwa den selbsternannten Feministen und von Frank-Walter zum Finanzminister ernannten Olaf Scholz, der das Kurzarbeitergeld auf die Dauer von zwei Jahren ausdehnen will, weil der weltbekannte Wirrologe Scholz weiß, so lange bleibt dieses Corona mindestens noch in den Politikerköpfen.

Außerdem hätten wir dann die zehn Millionen Arbeitslosen erst nach der Wahl. Ein wahres Schweinchen Schlau, der Scholz? Nicht wirklich, denn die Wähler werden sich erinnern, wie der Staat hieß, der den Arbeitern (damals international wertloses) Papiergeld zahlte, auch wenn die nicht arbeiteten (geen Maderiol!).

Kritische Nachfragen der Journos? Null.

 

Diese Journos: Sie sehen vieles, aber kapieren nichts.
Den Dalai Lama habe sie noch empfangen, obwohl Peking protestierte. Heute, zehn Jahre später würde sie nicht im Traum daran denken, etwa Tsai Ing-wen, die Präsidentin Taiwans, im Kanzleramt zu empfangen. Ihre Furcht vor Pekings Furor lässt die Kanzlerin zu den wildesten Beschönigungen greifen, etwa in Bezug auf Hongkong, zählt Journo Maximilian in der Welt auf.

Die These des Journos: Peking hat damit den Beweis erbracht, dass die Idee des Wandels durch Handel ein frommer Wunsch ist.

Der merkt nicht mal, dass das mit dem Wandel durch Handel im Gegenteil ganz prima funktioniert. Es fragt sich nur aus welcher Perspektive. Capice?

 

Buddy Buddy – unsere Berliner Komödianten
Der bei der Polizei bestens bekannte (mit der Berliner Justiz ist er besonders dicke) Arafat Abou-Chaker stand schon in Dutzenden Strafverfahren vor Gericht. Sie wurden entweder eingestellt oder er wurde freigesprochen. (Einer seiner Anwälte, Rüdiger P., ist/war der Gatte von Renate Künast.)

Abou was? Der Clangangsterboss aus dem Libanon? Von wegen!

Der Mann ist nach eigenen Angaben Deutscher, fünf Kinder von 5 bis 19, geschieden, gelernter Beruf KfZ-Mechaniker. Jetzige Tätigkeit? „Selbstständig – Vermietung und Verpachtung.“ Hahaha.

Wir sehen, in Berlin ist die Scholzsche „Respektgesellschaft“ schon Wirklichkeit...

Übrigens: Abou-Kontrahent und Großmaul Bushido ist angeblich wegen Ex-Freund Abou in psychologischer Behandlung gewesen. Der ist also auch schon in der Neuen Normalität angekommen. Chapeau. Und lebt der Psycho-Doktor noch? Wir haben nichts gelesen.

 

Lindner formt Partei nach seinem Antlitz
Wussten Sie, dass es „eine Debatte um FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg“ gegeben hat? Jedenfalls wird sie nun von einem Wirsing ersetzt. Und auf den Schatzmeister der Lindnerpartei Hermann Otto Solms folgt Harald Christ. Der war bis zum Frühjahr in der SPD! Da wird bald auch bei den Liberallalas die Vereinskohle knapp.

 

Du bist, was du isst
Kraft in den Teller, Knorr auf den Tisch – das wusste schon der letzte große deutsche Philosoph Franz Beckenbauer. Heute gehört Knorr zu Unilever und Ende des Jahres wird wohl der letzte Knorr-Betrieb in Allemannda schließen. Und ob deren Zigeunersauce dann Onkel Toms Tunke heißt, oder Orbáns Beste – who cares.

 

Aus der George Floyd-Bar in Düsseldorf...
Düsseldorfer Polizist kniet zur Fixierung auf 15-jährigem Randalierer. Offenbar vor der George Floyd Bar. Begeistert schreien SPD und Grüne nach einem Untersuchungsausschuss. Selbst der unerschrockene Homeland-Sheriff Reul ist „erschrocken“. Dass der „15-Jährige“ die Polizisten attackierte – Nebensache für die politischen Kommissare. Der Landtag wird wohl eine Schweigeminute für den Buben einlegen müssen, wenn sie denn endlich wissen, wie er heißt. Black Lives Matter-Schweigeminute macht in diesem Fall wenig Sinn.

 

Unser Mann ganz vorn – Fiete Korn!
Nein, nein! Nicht Reul, nicht Lindner, sondern Fiete Korn, der Abiturient aus Prerow, ist unser Held des Augenblicks: Laut Polizeischreiben hat der junge Mann in seiner Abi-Rede „öffentlich Tatsachen über den Schulleiter behauptet, welche geeignet seien, ihn verächtlich zu machen beziehungsweise in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen“.

Wer will da nicht kurz in die Rede reinhören? Jedenfalls scheinen an der Schule die Wände Ohren gehabt zu haben, der Genosse Schuldirektor habe ein Klima von Angst und Einschüchterung erzeugt, Schüler sollen motiviert worden sein, ihre Mitschüler zu überwachen. Hm.

Nun lässt sich noch kein objektives Bild der Lage zeichnen, aber eine polizeiliche Anzeige wegen einer Abiturrede, in der weder Merkel, Corona, noch der ungebremste Zuzug von Hartz-IV-Empfängern angeprangert wird, spricht definitiv gegen eine vorhandene Souveränität des Direktors. Auch die Wortwahl von Schulleiter Gerald Schaarschmidt ist nicht gerade vertrauenserweckend:

„Sobald Verweise ausgesprochen werden müssen, liegt dem eine Beratung im pädagogischen Kollektiv zugrunde“, soll er der Dorfzeitung gesagt haben. Soso. Das pädagogische Kollektiv. Ist das noch DDR 1 oder schon DDR 2? Außerdem sei „die Zusammenarbeit mit dem Schüler nicht von Erniedrigung geprägt“ gewesen. Geprägt also nicht.

Jedenfalls hat Fiete Korn Mumm, das wird jeder bescheinigen, der das Video gesehen hat. Auffallend auch der Beifall am Ende des zweiminütigen Vortrags.

Fiete Korn wollte eigentlich Tischler werden oder sonst ein anständiges Handwerk erlernen. Da trat dann der langsam in Vergessenheit geratende Böhmermann auf den Plan und versaut dem jungen Mann aus Prerow die Zukunft, indem er ihm einen Praktikumsplatz anbietet. Fiete will nun tatsächlich was mit Medien machen. Die werden ihm seinen Schneid schnell abkaufen.

 

Achtung! Hinweis an den Leser und Unterstützer M.M. aus Essen: „Empfänger unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln“, behauptet die Post! Und schickte Ihre BLACKBOX 2019 zurück...

 

4 comments

  1. K. Leser 18 August, 2020 at 13:01 Antworten

    Apropos Zigeunersauce und Zigeunerschnitrzel: In einer Folge von “Bares für Rares” (ich bekenne, die Sendung gerne zu gucken) hatte mal einer der Händler unvorsichtigerweise das Wort “Zigeuner” in den Mund genommen.
    In einem Zuschauer-Forum hat sich daraufhin jemand ganz fürchterlich über die Benutzung dieses Wortes aufgeregt, Beschwerde beim ZDF-Intendanten angekündigt, Beschwerde beim Bundespräsidenten, bei der Gottkanzlerin, beim Bundesverfassungsgericht oder wo auch immer. Selbstverständlich forderte er die sofortige Beseitigung des Händlers aus der Sendung und eine unverzügliche Entschuldigung des Senders für den unverzeihlichen Fauxpas seines Mitarbeiters. Das liegt nun schon ein paar Jahre zurück und war auch das abrupte Ende meines Interesses an diesem Forum (dort waren einfach zu viele Irre und Dumme unterwegs).
    Den Händler gibt es heute gottseidank immer noch in der Sendung. Er hat vielleicht (und hoffentlich) nicht mal was von dieser wüsten Beschuldigungsorgie mitbekommen. In der heutigen Zeit, die in puncto Haltung, Hysterie und Denunziantentum nochmal mächtig zugelegt hat, wäre der Händler womöglich sofort entlassen worden. Im zwangsfinanzierten ZDF ist doch mittlerweile alles möglich. Die haben doch alle kein Rückgrat mehr, genau wie Knorr und viele andere, die meinen, jede Vernunft und jeden Anstand dem linksgrünen Zeitgeist opfern zu müssen, um von diesem nicht in die “eechte Ecke” gestellt zu werden.
    Wie lange mag diseer Wahnsinn wohl noch andauern?

    • Siggi 18 August, 2020 at 20:30 Antworten

      Ich bin in der DDR zur Schule gegangen.
      Da durften wir auch nicht Russen sagen obwohl es diese schon ewig gab und gibt. Es waren für uns
      Sowjetbürger.
      Das war der gleich Schwachsinn wie die Titulierung Zigeuner, oder gibt es die nicht mehr?

      • Ingolf Pärcher 18 August, 2020 at 22:51 Antworten

        Sagen selbst Sinti und Roma, das ist nicht prior, heißt, es juckt sie weniger als eine Ar…krampe. Aber das stellt uns Rassistenbekämpfer nicht zufrieden.
        Ich hatte schon Probleme mit meienem Studienkollegen aus Kamerun, ihm zu erklären, daß er ganz fürchterlich rassistisch beleidigt sein muß, wenn wir einander als “Weißbrot” und “Bimbo” anfrozzelten.War ne gute Show in der Straßenbahn. Schließlich war er nicht aus Bimbo.

    • Michael 18 August, 2020 at 22:31 Antworten

      Als „Rotationseuropäer“ sich selber noch „Zigeuner“ nennen durften, ohne von irgendwelchen linken NGOs paternalisiert zu werden, gab es zuhauf LPs mit „Zigeunermusik“, beispielsweise vom Häns’che Weiss Quintett. Schöner, gefühlvoller Gypsy Jazz. Einfach mal solche Plattencover dem rot-grünen Empörungsdienstleister Ihres Vertrauens zeigen (ja, die Rache des Journalisten ist das Archiv):
      https://www.discogs.com/artist/1419247-H%C3%A4nsche-Weiss-Quintett

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