Denen der A... auf Grundeis geht...

Wahlkampf

Bürstenhaarschnitt, nass-forscher Thomas-de-Maizière-Gesichtsausdruck, das ist der Herr Haldenwang, oder wie man in der Union sagt, unser neuer Thomas. Und auch der neue Thomas hört, wie die alte Misere, aufs Wort. Er hatte seinen neuen Job als Präsident des Bundesverfassungsschutzes bekommen, weil sich sein Vorgänger Maaßen geweigert hatte, Merkelsche Fake-News über Chemnitz behördlich abzusegnen und der AfD mit geheimpolizeilichen Mitteln auf den Leib zu rücken. Heute hat Haldenwang geliefert.

Mit 1000 Seiten Untersuchungspapier, „Gutachten“ genannt, entschuldigt er sich scheinheilig dafür, dass die AfD nun zum „Prüffall“ für die Geheimpolizei wird. Prüffall ist die einschüchternde Vorstufe, die bis zum Parteiverbot führen kann. Auf das Verfassungsgericht würde sich die AfD kaum noch als Schutzinstanz verlassen können, da sitzen längst auch genügend Kader der Verbotsparteien. Und die handeln aus höchster Not.

Weil mit Katharina Barley (SPD) und Manfred Who? aus Niederhatzkofen (CSU) nichts zu holen ist bei den Europawahlen, muss die Konkurrenz im Vorfeld mit andern Mitteln aus dem Weg geräumt werden. Zudem lassen die kommenden Landtagswahlen Schreckliches ahnen. Deshalb ist auch in Thüringen, wo die alte SED (heute „Linke“) die Staatssicherheit wieder übernommen hat, die AfD zum Prüffall erklärt worden.

Ja, aber ist das denn wirklich demokratisch, fragen sich einige Unverbesserliche im Land. Natürlich! Man hat sich schließlich extra die Zustimmung von Charlotte Knobloch zu den Maßnahmen eingeholt. +++

(Nein, nichts zum Brexit, das ist halt englische Demokratie. Lesen Sie die passende Hart-aber-Fair-Kritik in der Randspalte, bzw. wieter unten auf dem Handy)

+++ Da hat das Berliner Amtsgericht seinen ganzen Mut zusammengenommen und Araber-Clan-Boss Arafat Abou-Chaker zum ersten Mal seit 1991 in den Knast geschickt. Der Ganove stand zwar schon dutzende Male vor Gericht, aber immer konnten sich Belastungszeugen plötzlich an nichts mehr erinnern. Komisch, nicht wahr? Woher kommt die plötzliche Mutwallung der Justiz in Crazytown? Ist der Staatsanwalt selbstmordgeneigt? Hat man Arafat erklärt, es seien nur Wahlkampf-Maßnahmen und ihm versprochen ihn sofort wieder zu entlassen, wenn die Verhaftungsberichte gedruckt und versendet sind? Oder ging es wirklich um den Schutz vom Ganoven-Verwandten und Integrationsbambipreisträger Bushido, der von seinem Vetter bedroht worden sein soll? Nein, oder? Dafür wäre doch die Scharia zuständig... +++

+++ Manchmal stöbern wir auch in obskuren Quellen, wir wollen schließlich die ganze Wahrheit abbilden. Wir weisen in solchen Fällen immer vorab auf die Quelle hin, auf dass Sie die Lektüre mit gebotener Vorsicht vornehmen mögen. Also: Bei „Spiegel online“ fanden wir die erschütternde Meldung über einen Wissenschaftler, der zum wiederholten Male geäußert hatte, „dass er die Zukunft Afrikas äußerst pessimistisch sehe, denn ‘all unsere Sozialpolitik basiert auf der Annahme, dass ihre (der Afrikaner, Anm. des Autoren) Intelligenz dieselbe ist wie unsere - obwohl alle Tests sagen, dass dies nicht wirklich so ist‘“.

Das Cold Spring Harbor Laboratory teilte laut SPON daraufhin mit, dass dem Forscher James Watson, 90, der Titel des emeritierten Kanzlers, des Ehrentreuhänders und ein emeritierter Professorentitel aberkannt worden seien.

Der Nobelpreis wurde aber wohl noch nicht aberkannt. Den hatte Watson als einer der Entdecker der Molekularstruktur der Desoxyribonukleinsäure (DNA), der Trägerin der Erbinformationen von Lebewesen, erhalten.

Wie erklärt SPON nun das starrsinnige Verhalten des Alten? Hat der keine Ahnung von Genetik? Soweit wollen die Haltungsjournalisten nach Relotius denn doch nicht gehen. Ihre Erklärung: Watson befindet sich nach einem Autounfall derzeit in einem Pflegeheim und nimmt seine Umwelt nur sehr eingeschränkt wahr. Kurz: Der Alte ist gaga. ++

++ Auch die Rubrik „Zum Gruseln“ wird beim Spiegel bedient mit „Antarktis verliert mehr Eis als befürchtet“ und „Grüne fordern Recht auf Fernzüge für Großstädte“. +++

Hört, hört!

„Aus dem ‚Sturmgeschütz der Demokratie’ ist ein ‚Luftgewehr der Fantasie’ geworden.“ (Springer-Chef Mathias Döpfner)

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