- Fasching
In dieser Woche konnten die Deutschen der Presse entnehmen, dass auch ein Armin Laschet sein Geld zusammenhalten muss und nur noch 18 Euro für einen Haarschnitt bezahlt, und dass Markus Söder im Fasching diesmal nicht als König oder Kanzler, sondern eher urwüchsig als eine Mischung aus Waldschrat, Rübezahl und Hofreiter geht.
BLACK BOX BÜCHER
- Faeser schaut in Katar nach den Rechten • Söder, der Fürsorgliche
Wir schalten gleich nach Katar, wo die Menschenrechte blühen wie die Zitronen. Der deutsche Bundestrainer Hansi teilt den versammelten Journos mit, „ich kann sagen, dass die Mannschaft geschockt war“, weil Torwart Manuel kein Werbebändchen tragen darf.
- Künast • Katar • Kokain
Unsere Journos sind derzeit mit allem (außer mit Annalena Baerbock) grundsätzlich unzufrieden. Mit Thomas Gottschalk, der nicht vorschriftsmäßig gendern kann und das auch noch lustig findet. Selbst der alte Trick der ZDF-Volksbelustigung, Baggerwetten mit Robbie Williams-Auftritt zu kombinieren, stößt ihnen inzwischen nur noch bitter auf, obwohl es sich beim Baggerfahrer um eine Baggerfahrerin handelte.
- Habeck • Haldenwang • Schäuble • Schwab
Unser Habeck soll jetzt noch schöner werden, jedenfalls auf Bildern, weshalb nun eigens ein Fotograf (für ca. 400.000 Euro) eingestellt wird, der den Robert auf Dienstreisen begleiten und besonders gut darstellen soll. So wie unsere Annalena auf Palau mit den Füßen im Wasser.
- Dummheit, die schmerzt • Baerbock bescheiden: Klimawandel von Oman bis Katar
Am (absehbaren) Ende aller rotgrünen Idiotien von „Energiewende“ bis Migration werden wir Sätze hören wie den, den Berlins Frustrierende Bürgermeisterin soeben angesichts der Unfähigkeit, in Berlin eine Wahl zu organisieren, vom Stapel ließ: Es seien Fehler passiert, und „das schmerze sehr“. Dabei liege die „Verantwortung auf vielen Schultern“.
- Falsche Verdächtigungen • Rotgrün, schamlos • Rakete „russischer Bauart“
Während die Börsianer trotz rotgrüner Regierung noch von ihrer Jahresendrally träumen, in der die Kurse in den Himmel streben, stehen die Aktien für unsere politische Verantwortungsgemeinschaft weniger gut.
- Bali, wie es singt und lacht • der arme Herr Karl • und anderes...
Das wäre auch geschafft! Der G20-Gipfel war wieder ein voller Erfolg. Alle hatten Spaß, bis auf einen, mit dem keiner reden wollte. Deshalb fehlte dieser Lawrow dann auch auf den lustigen Gruppenfotos, die alle (außer Olaf) im Hawaiihemd für die Daheimgebliebenen machten.
- Auf Reisen mit Xi und Joe • Corona-Amnestie auf Bayerisch
Gestern Sharm el Sheikh, heute Bali – die Winterreisen-Saison für politische Würdenträger ist im vollen Gange. Komisch, dass man nie Bilder der Herrschaften am Pool zu sehen bekommt. Dann müssten sich die Daheimgebliebenen vielleicht weniger Sorgen um ihre Zukunft machen.
- Helau, Alaaf und Sharm el Sheikh
Die Chronistenpflicht verlangt, dass wir darauf hinweisen, dass heute um 11 Uhr laut Kalender die offizielle Narrenzeit angebrochen ist. Wie meinen? Sie können keinen Unterschied zum Rest des Jahres erkennen? Ebend (sozialdemokratische Redensweise). Deshalb weisen wir ja extra drauf hin.
- Politiker, die Geschenke bringen • Politiker, die nichts gelernt haben • Politiker...
Wenn die Regierung sagt „Wir geben den Bürgern etwas zurück“ und der Bundestag ein Inflationsausgleichgesetz wohlwollend und einmütig abnickt, dann lohnt es sich, den alten Goethe hervorzukramen: Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
- Nancy hat keine Angst im Park • Donald und die Midterms
Ein rauer Wind kommt auf. Berliner Verhältnisse bei der US-Wahl, Facebook-Konzern entlässt 11.000 Mitarbeiter, Frank-Walter erinnert, und deutsche Geschichts-Professoren rehabilitieren Selenskyjs Totenkopf auf der Uniform, weil der nach rechts schaut und nicht nach links, wie bei Sie wissen schon.
- Der alte Joe und die Wahlen • Elon und Sawsan • Lindner testet mal
Der alte Joe ruft seine Landsleute zur Wahl der Demokraten auf, oder wie die Welt es formuliert, „zum Schutz der Demokratie“. Die amerikanischen Mainstream-Medien (Fake News Media, wie Donald Trump sie nennt) machen derweil eine erstaunliche Wandlung durch.
- Climate, Climate, Climat! Please don’t change! • Nazi-Sprech
Der Ägypter weiß, was die Kinder des Klimas wünschen: In Sharm El-Sheikh wurden eilig Blumen gepflanzt und Solaranlagen auf die Dächer geschraubt (Tagesschau), außerdem wurde amtlich zugesagt, schon bald das ganze Land auf erneuerbare Energien umzurüsten. Sogar an die Kleber und Krakeeler wurde gedacht und extra ein gut bewachter Platz in der Wüste zur entsprechenden Nutzung vorbereitet (The Guardian).
- Kein Kreuz und Knoblauch in Münster • Olaf in China • Luisa in der Bahn
Große Aufregung, weil Annalena von der Grünen-Sekte in Münster ein Kreuz entfernen ließ, um nicht die Gefühle der Briten, Franzosen, Italiener, Kanadier, Japaner und Amerikaner beim G7-Gipfel zu verletzen. Keine Klagen (eher schweigendes Verständnis) kamen übrigens von denen, die im Namen des Kreuzes ihre Bischofsgehälter verdienen.
- Plus: ARD-Buhrow macht sich Gedanken • Annalena gibt Olaf einen mit
Nach Lauterbachs Teilgeständnis – „Kitaschließungen waren unnötig“ – sind die Medien schnell wieder zur Tagesordnung übergegangen, die Bundesregierung bietet schließlich mit ihrem erratischen Treiben genug Gelegenheiten. Etwa die Gaspreisbremse. Die soll ab März gelten, wenn der Winter vorbei ist, und deren extra kompliziert gestaltete Umsetzung dürfte noch manche künstliche Aufregung mit sich bringen, anstatt jetzt schon kurz und bündig zu schreiben: Narren führen unser Geschäft.
- Hitzige Debatte in USA • Nur „upps“, kein „sorry“
Polen baut sein erstes Kernkraftwerk, beziehungsweise lässt es von seinen neuen besten Freunden, den USA, aufziehen. Nancy Faeser hat sich in Katar die Fußballstadien angeschaut und die dortigen Fremdarbeiter besucht. Unsere daheimgebliebene politische Verantwortungsgemeinschaft bringt derweil das „Entlastungspaket III, Abwehrschirm, Gas- und Strompreisbremse, Flüchtlingskosten“ auf den Weg.





