- Unsere "demokratischen Parteien"
Wie, bitteschön, soll Mario Voigt „Zweifel an seiner Dissertation auszuräumen“, Forderung vom Koalitionspartner BSW), wenn er keinerlei Zweifel an seiner Dissertation hat? Marios fehlender Anstand zeigte sich schon am Umgang mit der größten Oppositionspartei. Da ist also auch nichts zu erwarten.
BLACK BOX BÜCHER
- Kriminalität • Geschäftsideen von Heil bis Strack-Zimmermann
Wildwest in Gummersbach. Bamm. Bamm. Bamm. Bamm. Einmann „mit einem Gegenstand in der Hand, der wie ein Messer aussah“ (Augenzeuge) von der Polizei niedergeschossen. In Hannover wurden in der Wohnung eines anderen Einmannes, der zwei Menschen erstochen hatte, „Gegenstände“ beschlagnahmt, „deren Tatrelevanz noch ermittelt wird“. Und jetzt die Frage aller Fragen: Wie ordnen wir das statistisch ein?
- Damenwahl, Einzelherren unerwünscht
Nicht mal der Finanzminister wagt in Deutschland die Wahrheit auszusprechen. Dafür fährt er dann in die Schweiz, wo – wie Lindner noch aus der Schule weiß – „der Tell den Gessler-Hut nicht gegrüßt hat“. (Der Gessler-Hut steht für die Erzwingung untertänigen Verhaltens, im letzten Jahr beispielsweise für „Maske auf“ und „Arm frei zum Spritzen!“.)
- Alles noch „viel schlimmer als gedacht“
Wochenlang grübelte Gevatter Rhein: Nehm’ ich die grünen Zwerge oder die kleinen roten Wichte? Denn beide sind, das weiß er wohl, im Grunde nicht ganz dichte. Hat der hessische Ministerpräsident am Ende gewürfelt? Beim langen Turm von Brilon um Rat gefragt? Wurde er von der roten Nancy erpresst mit Erkenntnissen, die ihre Geheimdienste herausschnüffelten? Wir wissen es nicht.
- Geschichte(n) und „Wissenschaft“
Was würden wir nur ohne die Geschichte machen? Ohne die Namen, Ereignisse, gute wie schlechte, und die Wissenschaftler, die diese richtig einordnen? Das Wirken unserer Regierung darf man schon jetzt getrost unter „historische Momente“ einordnen, und wir versprechen nicht zu viel, verehrte Leser, wenn wir Ihnen an dieser Stelle verkünden, dass Sie an einem noch bedeutenderen historischen Ereignis teilgenommen haben, ohne es mitzukriegen. Denn gerade erst haben Sie den Oktober hinter sich gebracht, der der heißeste seit 125.000 Jahren war. Wissenschaftler-Ehrenwort.
- Hunde hassen Silvester; Deutschlandpakt
Wumms und Wendelin, auch als Regierungschef und Oppositionsführer bekannt, sind gerade nicht gut aufeinander zu sprechen. Wendelin will keine Arbeitsgruppe mit der SPD über die ungesteuerte Migration bilden, weil nichts dabei rumkommt, und aus seiner Sicht „ist das Thema Deutschlandpakt erst mal erledigt“. Wumms findet das schade, aber er sieht ein, „dass niemand zu einer konstruktiven Mitarbeit gezwungen werden kann“.
- Migrationsmurks, und dann noch UvdL
„Historisch“ war so mancher Moment in der Geschichte der Sozialdemokratie, etwa als Otto Wels 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte. Inzwischen spricht man bei der SPD sogar von einem „sehr historischen Moment“, wenn man besonders stolz auf sich ist, wie heute auf die 17 Seiten Beschlussfassung zum Tagesordnungspunkt 6 des Bund-Länder-Gipfels.
- Migrationspalaver • Flughafensicherheit • Berliner Rollkommando
Weil der türkische Staatsbürger Salman E. mit der Unterhaltsregelung für seine vierjährige Tochter grundsätzlich unzufrieden war, griff er sich das Kind und raste zum Hamburger Flughafen, durchbrach ein paar Schranken und fuhr in Richtung einer Maschine der „Turkish Airlines“. Obwohl sich der Mann „in einem psychischen Ausnahmezustand“ befunden haben soll, war er gut vorbereitet. Salman hatte „eine halb automatische Selbstladekurzwaffe“ dabei und mehrere Molotow-Cocktails vorbereitet.
- Die SPD von Cum-Ex bis zu dem, was sie „Arbeit“ nennt
Den Namen Steffen Jänicke wird man sich merken müssen, wenn die SPD am Ende der Legislaturperiode politisch noch eine Rolle spielen sollte. Wir können unseren verehrten Lesern im Moment nicht mal sagen, wie alt SPD-Jänicke ist und was er in seinem Leben so gemacht hat, außer, dass er von der SPD zum Leiter des Arbeitsstabs berufen wurde, der die Cum-Ex-Affäre um Olaf Scholz (SPD) bearbeiten soll.
- Einer flog übers Kuckucksnest
Der Leser möge verzeihen, dass wir uns die „Hammer-Rede“ von Robert Habeck nicht angetan haben, denn die Worte „ich habe mich geirrt bei Heizungsmurks und Energieabgaben“ sind wohl nicht vorgekommen. Auch dürften deutsche Interessen keine Rolle gespielt haben, denn bekanntlich wusste und weiß Habeck mit Deutschland nichts anzufangen.
- Lauterbach soll weg • deutsche Weltpolitik
Der ruppige Polizist, der eine Bande Klimaidioten daran hindern wollte, Chef Olafs Kanzleramt mit roten Parolen „Olaf lügt“ (was grundsätzlich nicht von der Hand zu weisen ist) zu verschönern, sieht nun einem Ermittlungsverfahren entgegen.
- Sollemnitas Omnium Sanctorum, Lindner bleibt bis zum bitteren Ende
Verdammt, da hat der Richter nicht mitgespielt und den jüngsten Abgeordneten des bayerischen Parlaments, Daniel Halemba „unter strengen Auflagen“ wieder freigelassen.
- Kriegsertüchtigung, die Rache der CSU, Staatsräson
Teurer als beim alten Fritz (nicht Merz, Hohenzollern!) sind unsere Soldaten ja schon lange, sie werden aber von unserer politischen Verantwortungsgemeinschaft eher wie eine Art aufwendiges Hobby gesehen.
- Gauck • Esken • Scholz • Macron
Deutschland ist nicht mal mehr eine schöne Reise wert, wenn wir der Fachpublikation Lonely Planet glauben dürfen. In der Top Ten der angesagten Reiseländer und -städte taucht Allemannda nicht mehr auf. Die Welt tröstet ihre Leser damit, dass immerhin mit Paris eine Stadt gelistet werde, „die von Deutschland aus gut erreichbar ist“.
- SPD-Hütchenspielertricks
Erinnern Sie sich noch an die Häme, als England die EU verließ? Nun gehe London bald die Themse runter, hieß es, Frankfurt werde der große Gewinner sein, weil alle Großbanken der Welt London verlassen und an den Main ziehen. Und wieder mal blieb nur der Satz mit X: Das war wohl nix.
- Faeser wieder • Wagenknecht
Da hätte Nancy auch auf Malle bleiben können, denn ihre geplante „maximale Bekämpfung der brutalen, rücksichtslosen und skrupellosen Schleuserkriminalität“ ist wieder nur heiße Mallorca-Luft. Faesers Migrationspläne strotzen nur so von „wir müssen, wir sollten, wir fordern“, alles, was Chef Olaf schon vom Spiegel verbreiten ließ.





