Süper-Wümms, süper-aggressive

Macron in USA • Tschüss Katar • Lindners gute Nachrichten

Zum Abschied der „Mannschaft“ von der Weltmeisterschaft hielten sich Katarer solidarisch die Hand vor den Mund, wohl weil sie dachten, das sei in Dummland neuerdings Sitte.

Ganz kurz kam die Frage nach einer Anschlussverwendung für Trainer Hansi auf, aber da konnte der beruhigen. Nur weil es mal schiefläuft, schmeißt ein Hansi doch nicht hin! Nein, nein, da zeigt er Charakter wie unsere politische Verantwortungsgemeinschaft. Außerdem kann er schon mit Rücksicht auf seine Gattin nicht auf (geschätzte) 500.000 Euro Monatsgehalt verzichten.

Der Deutsche Fußballbund (DFB) ist ein „gemeinnütziger Verein“ wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO), und das heißt nicht, dass man da nicht ordentlich verdienen kann. Der DFB-Direktor und Geschäftsführer der „Mannschaft“, ein gewisser Bierhoff, soll laut Bild, 1,5 Millionen per anno (plus Heizpauschale und Inflationsausgleich?) erhalten. Im Vergleich zur AWO stellt sich nur die Frage: Welche Partei kassiert mit?

 

Der süper-aggressive Süper-Wümms

Bei uns gibt es bekanntlich SPD und Grüne, in den USA hingegen sind Dick & Doof quasi eine Partei, die „Demokraten“, und deren Präsident ist der alte Joe. Der hat soeben den Inflation Reduction Act verabschiedet, ein Gesetz zur Inflationssenkung, was ein wenig idiotisch klingt, denn eine Inflation hält sich nicht an Gesetze. Deshalb nennt Joe das 370-Milliarden-Dollar-Programm im Kleingedruckten auch „Paket für Jobs und Klima“. Eigentlich ist es das, was Donald Trump unter dem Slogan „America First“ erfunden hat. Subventionen für in den USA produzierende Firmen und obendrauf billige Energie. Quasi Joes Doppel-Wumms.

Für Emmanuel Macron aber ist es gefährlicher Protektionismus, auch auf Kosten französischer Firmen. Solche Sübwensions, schimpfte der Franzose in Washington, seien „süper-aggresive“. Unser Wirtschaftsexperte Habeck versicherte dem Franzosen, er sei bei „robusten Gegenmaßnahmen“ gegen Joes „Süper-Wümms“ auf jeden Fall dabei.

Wir fassen zusammen: Mit Russland geht nichts mehr, China passt nicht mehr zu unserer moralisch-feministischen Außen- und Wirtschaftspolitik, und nun geht unsere Führung auch noch auf die USA los. Da sind wir bald „die einzigen Schwulen im globalen Dorf “ (kleine Anspielung auf Daffyd Thomas von Little Britain).

 

Christian Meyer, noch so eine grüne Pflanze mit Sozialwirtabschluss ohne Berufserfahrung, zu dem man nun in Niedersachsen „Herr Energieminister“ sagen muss: „Wir im Norden werden dank des Ausbaus der Erneuerbaren auch keine Stromlücke haben. Es gibt keine Blackout-Gefahr.“ Gestatten Sie eine Nachfrage, Herr Energieminister? Haben Sie eigene, autarke Stromnetze in Niedersachsen, oder hängen Sie mit dem Rest von Grünland an einem Netz?

 

Wo wäre die SPD ohne diese neue „Wissenschaft“? Ein „Migrationsforscher“ von der SPD-Nahles-Agentur für Arbeit sagt, Immigranten mit deutschem Pass seien noch fleißiger als solche ohne. Keine weiteren Fragen.

 

Wovon träumt Söders Innenminister Herrmann nachts? Von einer „Begrenzung der allgemeinen Zuwanderungszahlen und einer konsequenten Rückführung abgelehnter Asylbewerber“. Träum weiter!

 

Er habe „vor allem gute Nachrichten“, so FDP-Beau Christian Lindner über sein „Jahressteuergesetz“. Nämlich erweiterte Steuerfreiheit bei der Photovoltaik sowie eine Steuervereinfachung beim Homeoffice (sechs Euro/Tag statt bisher fünf). Bravo. Absetzbare Arbeitnehmerwerbungskosten statt bisher 1.200 nun 1.230 Euro. Genial.

Dafür werden die Erbschaftssteuerabgaben geschätzt verfünffacht, und Unternehmen in der Erdöl-, Erdgas-, Kohle- und Raffineriewirtschaft sollen einen „Energiekrisenbeitrag“ leisten, wenn die internationalen Steuerkanzleien keinen Einspruch erheben. Nur gut, dass wir einen Teil der Energieunternehmen bereits verstaatlicht haben, die werden den Energiekrisenbeitrag wohl widerspruchslos zahlen.

 

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