Reale und eingebildete Krisen

Gysis Klimawandel • Blackout, european style • Corona im Wandel der Geschichten

Gregor Gysi (SED) als Anwalt vor Gericht: Die Klimakrise und dementsprechend die Bedenken („Ende der Menschheit“) seines Mandanten von der Allerletzten Generation seien real.

Gestatten Sie, dass wir schmunzeln, Herr Advokat?

Real scheint hingegen die Stromkrise bei Mütterchen Europa zu sein. Notfallpläne von Deutschland bis Frankreich, wo Kohlekraftwerke hochgefahren werden. Muss uns der Umstand, dass ausgerechnet in dieser Situation die Hälfte der französischen AKWs heruntergefahren wurde („Technische Probleme“), beunruhigen? Das Argument von „verzögerten Wartungsarbeiten“ erinnert uns dann doch zu sehr an das Getue um die Nord Stream Turbine. Ach, wenn man doch der Politik nur über den Weg trauen könnte!

Übrigens: Selbst die Schweiz, Heimat des WEF (Weltverband ehrsüchtiger Finanzjongleure), will unter Umständen sogar die schnuckeligen Elektroautos abschalten.

 

Gegen die Wand

Habecks grüne Gesinnungsgenossen im Wirtschaftsministerium haben derweil mal wieder Pläne ausgebrütet. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, nur sollten vielleicht die grünen Plaudertaschen (m/w/Doppel-d) besser kontrolliert werden, damit der grüne Salat nicht gleich bei der falschen Adresse landet.

Nun weiß der Chinese in Peking, dass Habeck & Konsorten den China-Handel beschneiden wollen, obwohl die Ministeriums-Genies selber schreiben, dass wichtige deutsche Wirtschaftszweige „ohne den chinesischen Markt kaum überlebensfähig“ sind, und sie zählen auch noch auf: Automobilindustrie, Wasserstofftechnologien, Elektromobilität, Kohlenstoffbindung und sogar die Erneuerbaren Energien.

Nicht dass der Chinese, der schnell beleidigt ist, den Handel gleich selbst beschneidet. Entsprechend heulen tapfere Wirtschaftsverbandsvertreter schon auf, dass Habecks Dilettantentum „Gift für stabile Geschäftsbeziehungen“ sei.

 

Zwar war der Gong bereits ertönt, und Elon Musk tänzelte schon auf Apples Tim Cook zu, aber dann entschieden sich die beiden Champions statt eines Boxkampfs lieber einen gemeinsamen Spaziergang zu unternehmen und ihre Streitigkeiten beizulegen. Schade, Wetteinsätze werden nicht erstattet.

Aber nun hat „der für Digitales zuständige EU-Kommissar“ Thierry Breton den leer gewordenen Platz im Ring eingenommen. Wenn Twitter nicht die vielen unnützen Blockwarte und Denunzianten weiter bezahlt, dann… Elon, schalte Twitter in der EU mal für eine Woche ab, damit Thierry langsam seine wahre Stellung im Lauf der Dinge begreift. Selbst für viele Linke ist ein Leben ohne EU-Thierry denkbarer als eines ohne Twitter.

 

Corona im Wandel der Geschichten

Am Ende will es keiner gewesen sein. Niemand hätte je behauptet, so sogenannte „Faktenchecker“ (eine Verballhornung des Begriffs „Journalisten“), dass der Fremdschutz in den Zulassungsstudien untersucht wurde. Dass die Impfung nicht vor Corona schütze, stehe sogar in den „Zulassungsstudien, die für jedermann öffentlich zugänglich waren und sind“. Die haben die Faktenchecker dann wohl selbst nicht gelesen. Wie hätte sonst all dieser Unsinn, den Sie, verehrte Leser, sich hier noch einmal im Zeitraffer ansehen können, in die Welt kommen können?

Aber wir wollen auch das Positive sehen. Der oben zitierte Beitrag des Staatsfunks (MDR) trägt die Überschrift „Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt?“. Wenn sie jetzt noch das Fragezeichen wegmachen, wird ein Schuh draus.

Währenddessen in Heidelberg. Professor Peter Schirmacher, Pathologe an der dortigen Uni: „Von 40 Menschen, die kurz nach der Impfung verstorben sind, war bei jedem Dritten die Impfung die Todesursache!“ So viel zu „plötzlich und unerwartet“. Erster Therapieschritt nach dieser Diagnose: Lauterbach muss weg!

 

Zehn Euro auf Costa Rica bringen 200 Euro Gewinn. Hansi, du weißt, was zu tun ist...

 

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