Kevin Kühnert und andere
unzulässige Generalverdächtigungen

Die SPD und die helfenden Hände • Wieder ein Mord von regionaler Bedeutung

„Mädchen wohl mit Messer attackiert“, weiß die Süddeutsche um 18 Uhr 15. Da ist bei Bild bereits eines der Schulmädchen tot, ein zweites schwerverletzt, und als Täter wird bei Bild immer noch ein „Mann“ ausgemacht. Erst die Welt meldet, dass ein 27-jähriger Asylbewerber aus Eritrea der verdächtigte Messermörder von Illerkirchberg bei Ulm ist. Für die Tagesschau dürfte der berühmt berüchtigte Lehrsatz vom designierten ARD-Chef Kai Gniffke gelten, man berichte nur über „gesellschaftlich, national und international relevante Ereignisse“.

Die Polizei, stundenlang sprachlos, bat schließlich in einer Mitteilung darum, „keinen Generalverdacht gegen Fremde, Schutzsuchende oder Asylbewerber allgemein zu hegen oder solchem Verdacht Vorschub oder Unterstützung zu leisten“. Und sie liefert eine gute Nachricht gleich mit: Der Messerangriff am frühen Morgen habe „keine Auswirkungen auf eine benachbarte Grundschule“.

Aus der für die Zustände verantwortlichen Politik (Regionalklasse) hören wir den hierfür vorgesehenen Trauer-Gesang: Die „Gedanken sind jetzt bei der Verletzten und den Angehörigen der beiden Opfer“. Würg.

 

In Düsseldorf werden derweil alle Weihnachtsmärkte geräumt, wegen einer „abstrakten Drohung von außen“, so ein Polizeisprecher. Eine akute Gefahr bestehe jedoch nicht, widerspricht er sich sogleich. Vielleicht war’s nur eine Übung. „Für Frieden und Sozialismus – Immer bereit!“

 

Eigentlich sollte es ein fröhlicher Wochenbeginn auf den SPAET-Nachrichten sein, mit Kevin Kühnerts neuem Porno-Schnauzer (Retro-Trend aus den 70er-Jahren). Wir hätten die Frage erörtert, ob er allein auf diese Fassadenänderung gekommen ist, oder mit Hilfe der von der SPD angeheuerten Werbeagentur, die wohl auch für solche Lügensprüche wie „Es kommen kluge Köpfe und helfende Hände“ verantwortlich ist (Sorgenkind Hubertus Heil in den SPD-Mund gelegt) . Auch der „Doppel-Wumms“ dürfte dem drögen Chef Olaf nicht selbst eingefallen sein.

Ein unzulässiger Generalverdacht? Schließlich waren auch die Bilder vom Auftritt der linken Polizeiministerin Faeser mit OneLove-Binde in der Fußball-Loge zu Katar – inklusive Überführung der Armbinde ins Haus der Geschichte – von PR-Profis inszeniert, wie neueste Enthüllungen nahelegen. Denn dass die Mundzuhalten-Geste der „Mannschafts“-Trottel auf SPD-Mist gewachsen ist, gilt inzwischen als sicher.

 

Warum ist Bild so mau geworden, fragen sich viele Bild-Leser und immer mehr kehren der Gazette den Rücken. Der Nach-Reichelt-Chefredakteur, ein gewisser Boie, scheint schon von Haus aus als SZ-Kulturredakteur wenig geeignet, ein Gefühl für die Interessen des einfachen Lesers mitzubringen. Einen weiteren Grund nennt ausgerechnet der Spiegel. Demzufolge scheint Boie mehr Angst als Vaterlandsliebe zu haben. Zitat:

… im Gespräch zögert der Chefredakteur bei jedem zweiten Satz. Es kommt vor, dass er einen Witz erzählt und ihn nach zwei Wörtern wieder abbricht, als habe er Angst, dass man die Pointe gegen ihn verwende.

Nur wenn es gilt, Deutschland in den Ukraine-Krieg hineinzuziehen, legt Boie offenbar seine Furcht ab. „Während andere Medien noch vorsichtig berichteten, kannte Boie bereits den Verantwortlichen: ‚Die russische Armee hat Polen bombardiert‘, schrieb er, die Nato müsse ‚hart zurückschlagen‘.“ Nun soll ausgerechnet der Focus-Chefredakteur Boie als linke oder rechte Hand verstärken.

 

Auch dem Klima wollten wir uns intensiver widmen. Etwa dem Marineoffizier des britischen Versorgungsschiffes HMS Protector, der „erschrocken über die Masse an Schnee in der Antarktis“ war, obwohl doch überall von der Erderwärmung geredet wird.

 

Weil man im Münchner Polizeipräsidium wohl die Einschätzung des Jura-Professors Ralf Höcker gelesen hatte, dass „das, was die Blockierer da machen, eine strafbare Nötigung ist“, und man sich sehr wohl „dagegen wehren kann“, rückte gleich eine Hundertschaft aus, um festgeklebte Klimatrottel vor Übergriffen zu schützen. Nur die Autobahnpolizei gehört wohl nicht zum Einflussbereich der woken Stadtpolizei.

 

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