28 Grad: In Sharm el Sheikh ist Klimawandel

Climate, Climate, Climat! Please don’t change! • Nazi-Sprech

Der Ägypter weiß, was die Kinder des Klimas wünschen: In Sharm El-Sheikh wurden eilig Blumen gepflanzt und Solaranlagen auf die Dächer geschraubt (Tagesschau), außerdem wurde amtlich zugesagt, schon bald das ganze Land auf erneuerbare Energien umzurüsten. Sogar an die Kleber und Krakeeler wurde gedacht und extra ein gut bewachter Platz in der Wüste zur entsprechenden Nutzung vorbereitet (The Guardian).

Augenblicklich müsse allerdings mehr Diesel in den Kraftwerken verbrannt werden, um Gas zu sparen. „Damit das Gas verflüssigt exportiert werden kann, um unseren europäischen Kollegen zu helfen.“

Mehr als 40.000 Priester und Vertreter von Laienorganisationen der neuen Staatenreligion sind inzwischen zum großen Götzendienst, dem Tanz um das Klimakalb, angereist, die meisten per Jet, besonders Strenggläubige nahmen Zug und Bahn bis Istanbul, um von dort weiterzufliegen.

Sind die Privatmaschinen aus Amsterdam rechtzeitig eingetroffen? In Schiphol hatten ein paar hundert Klimajünger Privtajets blockiert, wohl ohne zu wissen, dass auch von dort Glaubensbrüder in Richtung Wüste starten wollten. Die Niederländer setzten schlussendlich Militärpolizei zur Beendigung des Spuks ein.

12 Tage Singen und Tanzen, Tauchen und Kleben bei 28 Grad auf Spesen – die Staaten lassen es sich einiges kosten, um ihr Personal bei Laune zu halten. Privat müssen gut 2.000 Euro aufgebracht werden, um ähnlich lange den Klimaunterschied auf Mutter Erde zu genießen.

Die Glaubenskongregation findet übrigens unter dem Motto statt, das Hohepriesterin Annalena, die derzeit versucht Greta von Schölefrö den Rang in der Bewegung streitig zu machen, ausgegeben hat: „Die Menschheit steuert auf einen Abgrund zu, auf eine Erwärmung von über 2,5 Grad, mit verheerenden Auswirkungen auf unser Leben auf dem einzigen Planeten, den wir haben.“

 

Währenddessen wird die Wortwahl gegen Ungläubige aller Art und Feinde der Großen Transformation schärfer. Nachdem Corona-Ungeimpfte schon „gefährliche Sozialschädlinge“ (FDP-Mann Rainer Stinner) waren, gehören laut Tagesschau unliebsame Twitter-Nutzer als „rassistische oder verschwörerische Ratten in ihre Löcher zurück geprügelt“. Während ein Bild-Redakteur befriedigt feststellt, dass in der Ukraine „Russen zu Dünger“ kompostiert werden.

 

Apropos. Es scheint, als ob wenigstens die politisch Verantwortlichen für die Kampfhandlungen mit dem Nachdenken begonnen haben. So wird die rhetorische Aufrüstung zwischen den USA und Russland im Hinblick auf den G20-Gipfel heruntergefahren. Washington gab bekannt, man sehe keinerlei Anzeichen dafür, „dass Russland den Einsatz von Atomwaffen vorbereitet“, und der Kreml schwieg eisern zu US-Presseberichten, die bestätigen, dass amerikanische Soldaten in der Ukraine mitmischen („boots on the ground“), um den sachgerechten Gebrauch der geleasten Waffen zu überwachen.

 

Mit Schimpf und Schande wurde der peinliche Peter (Feldmann, SPD) aus dem Frankfurter Römer gejagt, aber er hat gleich angekündigt, er werde sich „weiter politisch engagieren“. Na, dafür ist er doch in der richtigen Partei…

 

Übrigens. Ob unser Chef Olaf Charme hat, haben wir ja bereits abschließend beurteilt, aber wenigstens hat er Humor...

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