Große Frauen der Weltgeschichte
(und andere)

Von Gudrun Ensslin, Hildegard von Bingen bis Nancy Faeser

Was man alles nicht erfahren wird: Haben US-Dienste schon im Oktober gewarnt, dass der Putin..., wie Focus gehört haben will? Und Annekret hatte Wichtigeres zu tun? Klingt plausibel. Aber jetzt haben wir ja Christine.

Seit Frauen die wichtigsten Ministerien besetzen, geht es dem Land doch deutlich besser. Rechtsradikale wurden allerorten aufgespürt und aussortiert, feministische Außenpolitik – auch Olaf ist übrigens Feminist – macht die Welt sicherer, und mit Svenjas und Steffis wird auch die „Energiewende“ ein Klacks (halt nur ein wenig teurer).

Und erst die Gerechtigkeit! Die leicht linksextreme (gibt’s sowas?) Nancy macht das Innenministerium zur Beute der Gerechtigkeitspartei, indem sie den Laden mit SPD-Parteigängern flutet, dass es eine reine Freude ist (für die Partei). Sie muss sich ein wenig sputen, weil sie bereits als Spitzenkandidatin der SPD für Hessen gehandelt wird, bis dahin muss das Innenministerium auf Vordermann gebracht sein mit Leuten, die die linke Sektensprache aus dem Effeff beherrschen.

 

Keiner ist bei der überfälligen Feminisierung der Politik so förderlich wie unser Genosse Präsident Frank-Walter, dem etwa Sawsan Chebli ihre atemberaubende Karriere verdankt. Sein einziges Manko besteht übrigens darin, dass er selber keine Frau ist. Das macht er durch besonders lauten Lobgesang wieder wett.

Anlässlich einer überschwänglichen Lobhudelei über die stets der SPD verbundene Filmemacherin Margarethe von Trotta lobte er deren „neue Sichtweisen, insbesondere auf große Frauen der Weltgeschichte, die sich den Brüchen und Zumutungen ihrer jeweiligen Zeit mit großer Intelligenz, persönlicher Stärke und einem ausgeprägten Willen zur Veränderung der gesellschaftlichen als auch politischen Verhältnisse stellen“.

Kann man das schöner sagen? Natürlich nicht.

Als „große Frauen der Weltgeschichte“ streicht Frank-Walter – parteipolitisch neutral wie kein zweiter – nicht etwa Spezialdemokratinnen besonders heraus, sondern beispielsweise Hildegard von Bingen (obwohl es zu deren Zeit noch keine SPD gab, der sie hätte beitreten können), Rosa Luxemburg (die die SPD für eine Faschistenbande hielt), Hannah Arendt (viel zu intelligent für eine SPD-Mitgliedschaft) und Gudrun Ensslin... also... äh, das ist dem Hohen Herrn nur so rausgerutscht, quasi eine falsche Formulierung, aber nur, weil sich plötzlich manche aufregten, die die Rote Armee Fraktion in eher schlechter Erinnerung haben.

 

Uns gefällt noch die Geschichte der Busfahrerin aus Essen, die aus dem Umstand, dass Corona blitzartig die Gehirne unserer politischen Verantwortungsgemeinschaft befiel, ein wenig Kapital schlagen konnte. Sie richtete Konten ein, installierte E-Mail-Adressen – und schon war ihr kleines Corona-Teststation-Unternehmen fertig. Zunächst gab sie sogar ihre Adresse und ihren richtigen Namen an, aber dank Bayern expandierte sie schnell. Die dortige kassenärztliche Vereinigung beriet unbürokratisch bei ihren Antragstellungen. So hatte die pfiffige Frau schnell 11 Teststationen in Betrieb – jedenfalls, was die Abrechnungen betraf. Merke: Wenn die Regierung hysterisch wird, ist gut Geld zu machen (Blaues Hufeisen kaufte Rheinmetall). Dummerweise schaffte sie die Kohle nicht außer Landes, so dass am Ende nur drei Jahre Knast in der Bilanz steht. Dann beim nächsten Mal.

 

Apropos. Die Ukraine wird gerade mit Kleiderspenden aus Allemannda geflutet, dabei hätten die Hilfsorganisationen lieber Bares, empfehlen die Nachrichtensprecher.

 

Dank Internet und sozialen Netzwerken ahnt der Afrikaner, dass derzeit echte Kriegs-Flüchtlinge in der Gunst der Deutschen ganz oben stehen, da heißt es, jetzt aber schnell! So verschafften sich ein paar Hundert „unter Anwendung extremer Gewalt“, mit „Steinen, Metall-Haken und Knüppeln“ Zugang zur spanischen Nordafrika-Exklave Melilla. 43 Beamte der spanischen Polizeieinheit Guardia Civil sollen zum Teil schwer verletzt worden sein. Aber jetzt sind sie halt da.

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