Ungeteilte Aufmerksamkeit
für die AfD

Jörg Meuthen – Justin & die Brummis – Harald Schmidt – Roger Köppel

Da sag noch einer, dass der AfD nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit der hauptamtlichen Medienschaffenden zuteil wird. Alle 300 Staatsfunk-Outlets (gefühlt) so wie jedes andere Verlautbarungsorgan bringt groß die Meldung: Jörg Meuthen verlässt die AfD.

Meuthen hat jahrelang viel mitgemacht. Der Hass der Linken und ihrer Presse-Agenten verfolgte ihn und seine Familie, eine ernsthafte, inhaltliche Auseinandersetzung mit seinen Themen fand da nie statt. Erst jetzt, bei seinem Rücktritt, suchten sie wenigstens mal freundliche Bilder von dem Mann aus den Archiven.

So weit, so leicht durchschaubar, der Sinneswandel von der verlogenen Seite. Der Flügel, der Höcke erst recht, seien seine Bestatter, Haldenwang, geh mal mittenmang.

Der richtige Zeitpunkt wie auch der Stil waren zuletzt immer wieder Meuthens ureigenes Problem. Damals, kurz vor der Wahl, eine Spaltung zu riskieren, die Partei jetzt zu verlassen, aber das gut dotierte EU-Mandat behalten, hinterlässt ein Geschmäckle.

Und seine begeistert kolportierten Abschieds-Äußerungen über die Partei („Ich sehe da ganz klar totalitäre Anklänge“, und „in der Pandemie etwas Sektenartiges“) würde man lieber mal von einem Sozi oder Grünen hören, denn dort sind seit Corona wahrlich totalitäre Anklänge und Sektenartiges zu erkennen.

 

Justin & die Brummis

Im fernen Kanada gibt der linke Bourgeois-Spross Justin Trudeau den tapferen Krisenmanager, ganz im Sinne der weltweiten Corona-Gurus Fauci und Karl (Guru-Assistent). Derzeit bewegen sich tausende dicke Trucks in Richtung Ottawa, um dem Maßnahmenspuk ein Ende zu bereiten. Zig kilometerlang soll die Schlange sein, und a bisserl Schiss hams scho in Ottawa und verrammeln den Parlamentsbezirk.

Die dortige Presse fährt das ganze Programm ab vom „gewaltsamen Versuch die Regierung abzusetzen“ bis „es gibt Verbindungen zu White Supremacy Ideologie“ (Nazis!). In den Videos sieht man hingegen die Straßen gesäumt von begeisterten Unterstützern, über GoFundme wurden 6 Millionen Dollar gesammelt für Sprit und Unterkünfte für die Fahrer.

Unsere eifrigen Journos haben hingegen kaum etwas mitbekommen von dem Protest. Außer, das sei lobend herausgestellt, bei der FAZ. (Sachen gibt’s!)

 

Übrigens: „Das Robert-Koch-Institut gibt den Anspruch auf, die Zahl der Corona-Fälle präzise zu erfassen.“ (Welt) Wir wussten gar nicht, dass die jemals diesen Anspruch hatten beim RKI. Schätzzahlen sind doch viel passender für die neue, große Zeit.

 

Schmidt & Köppel – Humor in schwierigen Zeiten

Da sitzt der Roger Köppel (Züricher Weltwoche) in der Berliner Paris Bar und kalauert, unsere Annalena sei zu loben für ihre „große realpolitische Zurückhaltung“ gegenüber Russland, und ja, die Außenministerin scheine im Amt „zu reifen“.

Ein Witz? Ganz schwer zu sagen. Schließlich lächelt der Journalist bei seinen Aussagen, allerdings ist er von Hause aus der eher freundliche Typ.

 

Ob ernst gemeint oder hinterfotzig – diese Fragen stellen sich unsere Journalisten schon lange bei Harald Schmidt und können sie nicht beantworten. Er macht es den Schlaumeiern vom Spiegel aber auch verdammt schwer, wenn er sagt: „Selbstverständlich unterstütze ich alle Maßnahmen, die gefordert werden...“ Wie sollen Humorlose Humor erkennen? Selbst wenn Harald verschmidtst hinzufügt, „...weil wirkliches Chaos nur durch Befolgen von Anordnungen entsteht“. Verdammt aber auch!

Über Bundesfinanzminister Christian Lindner scherzte Schmidt, dessen Anzug „spanne ein bisschen an den Schenkeln“. (Das ist uns auch schon aufgefallen, und die Spiegeleier könnens ja in Berlin mal überprüfen.)

 

Wegen des großen Erfolgs:
SPAET-Nachrichten für die Frau

Die SPD lässt die Ihren nicht verkommen, auch wenn die mal auf einem Bauernhof in der Eifel untertauchen. Bevor sie womöglich der Altersdepression oder Altersarmut verfällt, soll Andrea Nahles Vorstandschefin der Bundesagentur für Arbeit werden. Das macht irgendwie und irgendwo durchaus Sinn. Immerhin hat auch Andrea nie gearbeitet (außer bei der SPD und am heimischen Herd (?)), und die Agentur für Arbeit ist ja eigentlich eher die Agentur für Arbeitslose.

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