- Rache, kalt genossen?
Wer hätte gedacht, dass die Mädels Humor haben. Jedenfalls befand der zweite Senat des Verfassungsgerichts – drei männlich gelesene (Peter, Thomas und Holger) und fünf weiblich gelesene Richter (inklusive der zwei „Neuen“ Sigrid Emmenegger und Ann-Katrin Kaufhold) – dass die Schrumpffraktion der SPD ihren „Otto-Wels-Saal“ im Bundestag behalten dürfe. Und die Hohen Herrschaften scherzten Richtung AfD, sie habe keinen Anspruch auf eine Art „Silbermedaille“.
BLACK BOX BÜCHER
- Wahl in Sachsen-Anhalt, Wanderwitz, Genderwitz
Die Hauptaufgabe der Forschungsgruppe Wahlen (FGW) ist laut Wikipedia „die wissenschaftliche Beratung und Betreuung von Sendungen des ZDF bei politischen und gesellschaftlichen Fragen“ – und nun, wo in Sachsen-Anhalt die Hütte brennt, kann sich das ZDF (und angeschlossene Parteien) auf die Betreuung durch die FGW verlassen: Bei der FGW liegt die CDU in S-A sechs Punkte vor der AfD, so viel wie nirgendwo sonst.
- Jens immun. Maßnahmen ohne Wirkung. Waren Corona-Tote vermeidbar?
Man muss schon reichlich verstrahlt sein, um Jens Spahn und seinem Medienappendix auch nur noch ein Wort zu glauben. Aber obwohl sich die Corona-Maßnahmen immer deutlicher als völliger Mumpitz herausstellen, läuft die Propaganda munter weiter. Plus: Warum fragt die Zeit, ob sich Jogi Löw als schwul outen würde...
- Spahn schimpft, Union mit und ohne Werte, und die Frage: War der Lockdown nötig?
Pfui! Pfui! Pfui!, sagt der Jens, beziehungsweise er twittert: „Egal ob bei Masken oder beim Testen – jeder, der die Pandemie nutzt, um sich kriminell zu bereichern, sollte sich schämen“. Aber was soll der Jens denn gegen solche Machenschaften ausrichten „von Berlin heraus“? Apropos: Seit Anfang März sind allein in Berlin 4.762.150 „kostenlose Bürgertests“ (Presse) in privat betriebenen Impfzentren abgerechnet worden. Zu je etwa 18 €. Wer da noch eine Shisha-Bar betreibt, ist selber schuld.
- Frank-Walter – billiger wärs. Werden Sie Corona-Tester!
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Bundespräsidenten, der hilft, „die Wunden der Corona-Pandemie zu heilen“? Einem, der „Brücken bauen in die Gesellschaft und in die Welt“ und „um neues Vertrauen bitten“ will? So dass die Menschen endlich, „wissen, wo ihr Bundespräsident steht“? Sie müssen zugeben, verehrte Leser, das wäre famos! Bombig, wunderbar, grandios. Nur, wer sollte das sein?
- Impfe für Pimpfe. Deutschland klimaneutral, wenn Industrie weg ist, „gewiefte“ „Aktivisten“
Die Bundesregierung will – Inzidenz hin, Inzidenz her – die umstrittenen Corona-Regeln unbedingt bis Ende September gelten lassen – wahrscheinlich damit die meisten Bürger die Briefwahl bevorzugen (Zwinker, Zwinker). Solange muss der treue Harbarth noch die Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht aussitzen.
- Umfragen: Leuchtfeuer und Nebelkerzen. Dorothee weiht Wiese ein. Die rechtliche Verwilderung der Republik
Ausgerechnet zu der als nächstes anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt tröpfeln die Umfragen nur spärlich, während solche zur Bundestagswahl oder über die Beliebtheit von Annalena auf die arme Wahlbevölkerung regelrecht herniederprasseln. Dabei ist die Wahl in Sachsen-Anhalt die erste Möglichkeit der Abrechnung.
- Deutschland, wie es sinkt und lacht. Karl meldet nach, Thüringens Staatsanwaltschaft marschiert
Ein cleveres Bürschchen, dieser Jendrik. Der Junge weiß, wie der Hase läuft im „besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“ (Frank-Walter, der Spalter). Deshalb hat Jendrik der deutschen Jury für den Eurovision Song Contest auch nicht seinen besten Song dargeboten, sondern einen mit Haltung.
- Baerbock & Özdemir, Subventionsjäger, Maaßen klar & deutlich
Neulich bei Illner: Er ist zwar kein Völkerrechtler, sondern kommt eher aus dem bäuerlichen Bereich, aber so viel weiß Robert Habeck dann doch: Die Abschaffung der Kurzstreckenflüge in der Rumpelrepublik Deutschland bringt nix fürs Klima, aber symbolisch wäre es prima. Merkels Peter Altmaier ist da schon viel weiter. Er setzt auf „Flugbenzin aus Windkraft und Fotovoltaik“ und auf „Hybridelektrisches Fliegen“. Das muss diese Künstliche Intelligenz sein, an der der Peter da geschnüffelt hat.
- Bodo bleibt, dank Stabilitätspakt. Karl & Harbarth gegen Corona
Die Sozialisten (rot, knallrot und grün) in Thüringen sind so zuversichtlich, was die nächste Wahl angeht, wie die NSDAP im März 1933. Deshalb haben sie hoch und heilig versprochen, die Landtagswahl, die wegen Corona leider verschoben werden musste, am 26. September nachzuholen – parallel zur Bundestagswahl.
- Giffeys Rücktritt, Baerbocks Nebeneinkünfte
Die gute Nachricht zuerst: Ob da nun eine Lambrecht im Gedönsministerium sitzt oder eine Karliczek mit den Papieren raschelt, ist egal wie 88 (Nummernspiel auf Hubertus Heil). Die Gelder an Rotfront hat Giffey längst verteilt, Beförderungen geregelt, und die Kitas haben eh Corona.
- Geisel & Slowik, Corona-Tales, CO2-Abzocke
Also. Bei 150 Personen wurden „die Identitäten festgestellt“ und ein paar Anzeigen wegen diverser Ordnungswidrigkeiten erstattet, von daher weiß Berlins Innensenator Geisel (natürlich SPD) auch ganz genau, was da überhaupt los war bei den Palästina-Demos in Berlin: „Mehrere hundert arabisch-stämmige Jugendliche“ und Linksextremisten haben Grenzen überschritten.
- Manfred Weber, Annalenas Englisch, Corona-Dämmerung
Dem Manfred Weber geht’s gut, danke der Nachfrage. Finanziell jedenfalls. Gehalt so um die 8.000 brutto, dazu 300 Euro steuerfrei pro Tag, an dem er an „offiziellen Tätigkeiten der EU“ beteiligt war (eigene Unterschrift genügt).
- Müller-Berlin macht auf dicke Hose, die Grünen machen Programm
Ohne Corona kennte den Mann kein Mensch außerhalb Berlins. Seit er aber immer wieder neben Merkel bei den (digitalen) Ministerpräsidentenkonferenzen am Tisch sitzen durfte, weiß man auch anderswo, dass Michael Müller was mit Politik macht. Und auch außerhalb Berlins versteht man nun den Spruch „Keene Haare uff'm Kopp, aba ’n Kamm inner Tasche!“
- TikTok...TikTok. Astra oder Zeneca – Hauptsache Urlaub. Vatertag
Olaf Scholz weiß jetzt schon, was er sagt, wenn er seine Entlassungsurkunde erhält und dem nächsten Finanzminister die Kasse übergibt: „Deutschland steht gut da“, wird er sagen, und das sei „das Ergebnis einer gestaltenden Politik, einer Politik, die zupackt, statt zuzuschauen“ – also seiner.
- Corona-Tales, 50.000 Impf-Verdachstfälle, SPD und Israel, Frankreich und die Migration
Bei Corona kann unserem Jens keiner was vormachen: Wie der Sommer verlaufe, entscheide sich in den kommenden Wochen, wird er zitiert, und, was soll man sagen, der Mann hat wieder einmal recht. Denn in wenigen Wochen ist Sommer, und dann weiß man auch wie der Sommer verläuft.





