- Schön wärs!
Mit allerlei Unsinn, den sie täglich in deutsche Gehirne träufeln, gaukelt Bild politische Tatkraft unserer Eliten vor: „Merz in Indien, Klingbeil in den USA: Wer holt heute mehr Milliarden für Deutschland raus?“ Als hätte einer der beiden Trump-Format und könnte für sein Land irgendetwas herausholen. Immerhin korrigiert die Welt: Merz will „mehr indische Pflegekräfte anwerben“.
BLACK BOX BÜCHER
- Operettenaufführung „Der Prinz aus Dingsda“ • Wenn Genossen warnen • Bischof Heinrich
Weil die Warnsirenen im Katastrophenfall entweder nicht funktionieren oder die Betätigung derselben leicht vergessen wird (Ahrtal!), erging von der Obrigkeit der Befehl, dass ein jeder sich warnen lasse auf seinem Mobiltelefon. Warntag am Handy? Selbst bei der schwerfälligen FAZ blieben viele Handys stumm. Aber die selbstverliebten Behördenvertreter werten die Aktion als vollen Erfolg. Vielleicht wurden ja nur Parteigenossen gewarnt...
- Hannibal ante portas
Die Grablegung der ermordeten 14-jährigen Ece in Illerkirchberg „überschattet einen anstehenden Flüchtlingsgipfel in Baden-Württemberg“, schreibt besorgt die Welt. Da muss Ablenkung her. Hat Polizeiministerin Faeser etwa Generalbundesanwalt Peter Frank in den Keller geschickt, um schnell ein anderes Fass aufzumachen?
- Vorsicht vor Karl L. • Annalena in Indien • Warnung vor der Berliner Polizei
Brüssel und Städte in den Niederlanden werden wohl wieder in Trümmer gelegt heute Nacht, nachdem Marokko einen sensationellen Sieg „auf’m Platz“ gegen die Iberer eingefahren hat. Als habe auch in Spanien die SPD, die da PSOE heißt, einen unheilvollen Einfluss auf die Nationalmannschaft in ihren taubenblauen Kostümen ausgeübt. Wir fassen die Leistung der Spanier politisch korrekt zusammen: Erst konnten sie nicht, dann wollten sie nicht. Und Adiós Amigos.
- Die SPD und die helfenden Hände • Wieder ein Mord von regionaler Bedeutung
„Mädchen wohl mit Messer attackiert“, weiß die Süddeutsche um 18 Uhr 15. Da ist bei Bild bereits eines der Schulmädchen tot, ein zweites schwerverletzt, und als Täter wird bei Bild immer noch ein „Mann“ ausgemacht. Erst die Welt meldet, dass ein 27-jähriger Asylbewerber aus Eritrea der verdächtigte Messermörder von Illerkirchberg bei Ulm ist. Für die Tagesschau dürfte der berühmt berüchtigte Lehrsatz vom designierten ARD-Chef Kai Gniffke gelten, man berichte nur über „gesellschaftlich, national und international relevante Ereignisse“.
- Macron in USA • Tschüss Katar • Lindners gute Nachrichten
Zum Abschied der „Mannschaft“ von der Weltmeisterschaft hielten sich Katarer solidarisch die Hand vor den Mund, wohl weil sie dachten, das sei in Dummland neuerdings Sitte.
- Gysis Klimawandel • Blackout, european style • Corona im Wandel der Geschichten
Gregor Gysi (SED) als Anwalt vor Gericht: Die Klimakrise und dementsprechend die Bedenken („Ende der Menschheit“) seines Mandanten von der Allerletzten Generation seien real.
Gestatten Sie, dass wir schmunzeln, Herr Advokat?
- Überheblichkeit, Übersterblichkeit, Korruption & kleine Unwahrheiten
Bild-Ronzheimer, der eigentlich aus der Ukraine die Wahrheit und nichts als die Wahrheit berichtet, rückt nun die Dinge auch andernorts zurecht. Deshalb ist er nach Katar gereist und hat Energieminister Saad Scharida al-Kaabi in die Mangel genommen.
- Der verrückte Professor schlägt wieder zu • Von Habeck bis Afrika
Der Corona-Freiheitskampf von ein paar hundert (oder ein paar tausend?) Chinesen wird von unserer Presse tapfer unterstützt, und endlich hat nun Karl, der verrückte SPD-Professor, die ultimative Lösung für Chinas Problem parat:
- Mode-Streit beim ZDF • Klima nicht auf Grüne angewiesen • Gesindel in Brüssel
Das ist gerade noch mal gutgegangen. Zunächst sah es so aus, als würde aus der Begegnung Deutschland – Spanien ein ganz normales Fußballspiel werden, aber dann drehte ZDF-Kommentator Sandro Wagner mit einem Satz in der 79. Minute die Partie im Sinne unserer Mediengemeinschaft.
- Haldenwang: Ein Experte und die Folgen • Presse: Sch... WM
Kaum hatte Verfassungsschützer Haldenwang (unglaublich, aber wahr: CDU) unmissverständlich klar gemacht, dass die Aktivisten der letzten Degeneration harmlose Klimakinder sind, die nur spielen wollen, da legten die kleinen Terroristen den Betrieb an Berlins prestigeträchtigem Flughafen BER lahm.
- Comical Nancy in Gagaland • Die EU und ihre Energiepreisbremsen
Geht’s direkt wieder nach Hause „für die Mannschaft“? Egal, Hans-Dieter „Hansi“ Flick kassiert auch ohne WM ein Jahres-Gehalt (laut Bild 6,5 Millionen), für das ein Durchschnittsverdiener mehr als einhundert Jahre arbeiten müsste. Allerdings brächen Hansis zusätzliche Werbeeinnahmen wohl ein, wenn mit ihm auch gegen Spanien kein Blumentopp zu gewinnen ist.
- Moralweltmeister Deutschland • eine Grippe namens Covid • Frieren für den Frieden
Heute mussten wir zunächst Synonyme für das Wort „peinlich“ suchen, um der Berichtslage halbwegs Herr zu werden, ohne dabei allzu viele Doubletten zu verwenden. Alles begann mit dem peinlichen Habeck, der großmäulig verkündete, wäre er Manuel Neuer, würde er trotz Fifa-Verbot die Herren-Binde tragen.
- Faeser schaut in Katar nach den Rechten • Söder, der Fürsorgliche
Wir schalten gleich nach Katar, wo die Menschenrechte blühen wie die Zitronen. Der deutsche Bundestrainer Hansi teilt den versammelten Journos mit, „ich kann sagen, dass die Mannschaft geschockt war“, weil Torwart Manuel kein Werbebändchen tragen darf.
- Künast • Katar • Kokain
Unsere Journos sind derzeit mit allem (außer mit Annalena Baerbock) grundsätzlich unzufrieden. Mit Thomas Gottschalk, der nicht vorschriftsmäßig gendern kann und das auch noch lustig findet. Selbst der alte Trick der ZDF-Volksbelustigung, Baggerwetten mit Robbie Williams-Auftritt zu kombinieren, stößt ihnen inzwischen nur noch bitter auf, obwohl es sich beim Baggerfahrer um eine Baggerfahrerin handelte.
- Habeck • Haldenwang • Schäuble • Schwab
Unser Habeck soll jetzt noch schöner werden, jedenfalls auf Bildern, weshalb nun eigens ein Fotograf (für ca. 400.000 Euro) eingestellt wird, der den Robert auf Dienstreisen begleiten und besonders gut darstellen soll. So wie unsere Annalena auf Palau mit den Füßen im Wasser.





