„Pinky & Brain“
im dicksten Schlam(m)assel

Lützerath • Anne Will • Annalena renoviert das Völkerrecht

Haben Sie gestern Anne Wills Grünfunk im Ersten gesehen? Ja? Selbst schuld! Dabei hätten Sie doch auch im besten Falle nichts Neues erfahren können, selbst wenn Mojib Latif dabei war, der „Wissenschaftler“, der schon vor Jahren vorausgesagt hatte, dass es bei uns nie wieder schneien würde.

 

Und so viel weiß doch inzwischen jedes Kind: Das „Klima“ gibt es, daran besteht kein Zweifel, und Ricarda, Luisa und Greta schützen es, so gut es eben geht.

Wenn wenigstens Pinky & Brain (Pinky ist der intelligentere) dabei gewesen wären. Aber die letzten Mohikaner, die schließlich freiwillig den Untergrund von Lützerath verließen, waren wohl noch bei der Personalien-Aufnahme. Schon der Name klingt nach einer größeren TV-Karriere, vielleicht mit eigener Serie. Pinky & Brain besetzen das Dschungelcamp, Pinky & Brain bei Tag und Nacht, Wetterbericht mit Pinky & Brain. Vom Merchandising ganz zu schweigen...

 

Beim Klima will auch Fritz Merz (diesmal nicht bei Anne Will dabei) nicht abseits stehen, im Gegenteil, er will „Klimaschutz ‚Made in Germany‘“ zum Exportschlager machen. Das wäre ganz im Sinne von BlackRock, seinem früheren Arbeitgeber, der einige Fonds für Klimasparer bereithält und dessen Werber vom „Übergang zur Netto-Null“ phantasieren.

Apropos Werber. Der Spiegel-Dichter Claas Relotius dichtet nun für die Werbeagentur Jung von Matt, da ist Phantasie eben besonders gefragt.

 

Verteidigungsministerin verzweifelt gesucht. Eigentlich war ja Christine eine Idealbesetzung. Denn der Posten des Verteidigungsministers ist, schon wegen der Milliarden-Lobbyisten und internationalen Agenten in seinem Umfeld, von je her ein Schleudersitz, auf dem man am besten völlig Schmerzfreie und Ahnungslose (Check!) platziert. Chef Olaf hätte ihr nur einen Knigge-Offizier zur Seite stellen müssen.

Chef Olafs neues Problem: Die Auswahl der Nachfolgerin ist so schwer, weil schließlich jede Genossin von Sawsan Chebli bis Andrea Nahles für ein solches Ministeramt qualifiziert ist. Aber wie sagt er den anderen, dass es die eine werden soll…?

 

Bildung zahlt sich aus. Nehmen wir nur Annalena. Die hat zwei Semester „Völkerrecht“ in London studiert und mit einer „Punktzahl von 70%“ abgeschlossen (Wikipedia). Nun hat sie festgestellt, dass „unser Völkerrecht eine Lücke hat“, die sie in ihrem einjährigen Studium in London auch nicht schließen konnte, was sie aber jetzt nachzuholen gedenkt.

Sie will „die russische Führungsriege mit einem internationalen Sondergericht für den Angriffskrieg in der Ukraine zur Rechenschaft ziehen“ (Welt). Denn dummerweise erkennen weder die USA, Russland noch China die Legitimität des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag an. Also will Annalena eine „Sonderinstitution“ ins Leben rufen, die die USA – da kann Annalena sicher sein – sofort anerkennen würden, sofern dieses Sondergericht nicht für die USA, sondern nur für Russland gilt.

 

Vielleicht könnte sich Annalena als nächstes das Europarecht vornehmen. Dort wird nicht nur „Maastricht“ (Euro-Verträge) ständig gebrochen, das gleiche gilt längst auch für „Dublin“ (diverse Flüchtlingsabkommen). Laut „Dublin“ hätte allein Griechenland im Jahr 2021 zehntausend Flüchtlinge zurücknehmen müssen, nahm tatsächlich aber nur einen.

 

Foto: NeydtStock / Shutterstock.com

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