Wer wählt was?

Theoretisch lag der Gedanke ja nahe, dass Migranten die roten und grünen Mädels und Buben wählen würden, die mit Teddybärchen die Empfangskomitees bilden und großzügig und unkontrolliert Sozialhilfe verteilen. Außerdem hatte das in den USA doch prima funktioniert. Aber erstens kam es anders, und zweitens ist das mit dem Denken bei Spezialdemokraten grundsätzlich ein Problem.

Die Zahlen in Berlin zeigen deutlich, dass es völlig einerlei war, was die bunte Hauptstadt-Presse den Neubürgern so vorgaukelte, entscheidend sind die straff geführten Kader, die im Hinter- und Untergrund die Fäden ziehen. Und so räumten die Knallroten im muslimischen Milieu die Stimmen ab: 51 Prozent dieser Gruppe wählten die SED (mit BSW sogar 68 Prozent!), gerade mal 11 % die SPD, die Grünen nur lächerliche 3 Prozent. Noch offen und schwer belegbar: Lag es am Freitagstreffen in der Moschee? Oder am Einfluss von Ali Capone?

Apropos. Es hätte den Schnarchnasen der sogenannten Mitte auffallen können, dass Linke ihr Antifaschismus-Gequatsche mit geschickter Lobbyarbeit verbanden. Seit 2022 galt Clankriminalität als „politischer Kampfbegriff mit einer rassistischen Geschichte“, und Abgeordnete der SED fragten bei den Polizeibehörden „nach Orten und Uhrzeiten von Einsätzen, beteiligten Behörden und Polizeieinheiten, und nach der Bewaffnung der eingesetzten Polizisten“. Ali Capone wird dankbar gewesen sein.

Komischer Empfang von Präsident Peng auf dem zugigen Flughafen in Washington. Trump hatte eine 21-köpfige „Ehrenformation“ aufmarschieren lassen, da stand dann ein Großer neben einem Kleinen, wie die Römer im Asterix. Während der US-Nationalhymne donnerten Kampfjets übers Flugfeld, da hätten sie sich die Musik auch sparen können. Wer nur die Nahaufnahmen sah, mag von einem „opulenten Empfang“ (dpa) schreiben, in der Totale ergab sich eher eine traurige Veranstaltung.

CDU-Hoffnungsträger Hendrik Wüst in zwei Zahlen. Sein Ergebnis bei der Landtagswahl 2022: 35,7 Prozent. Letze Umfrage September 2026: 29 Prozent

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5 Kommentare zu „Wer wählt was?“

  1. Irre ist bekanntlich das neue Normal in unserer rundum woken Demokratie-Applikation, die selbst bei Gewaltopfern feinsäuberlich nach Gut oder Schlecht zu scheiden trachtet.

    Repräsentativ die aus Anlass des exakt heute 50-jährigen Vereinsjubiläums groß gestartete Werbekampagne des vorbildlich stets auf unbefleckte Herkunft der Spenden achtenden Weißen Rings: „Jedes Opfer hat eine Geschichte. WIR SEHEN SIE.“ Prominentes Gesicht der Kampagne ist die vor Jahr und Tag irgendwie virtueller Gewalt anheimgefallene Collien Fernandes alias Collien Erfandes.

    Allein die realen Opfer ausländischer Gewalttäter seit 2015, deren letzten Samstag, medial geflissentlich übersehen, auf der „Trauerwache Deutschland“ gedacht wurde, geraten, alltäglicher wie sie werden, nur noch sporadisch in den öffentlichen Blick.

    Stattdessen müssen sich die trauernden Hinterbliebenen, von zwei gleich mehrfach linken Antifa-Fotografen vor Ort abgelichtet und mit 259 Fotos ins Netz gestellt, jetzt auch noch den einer Verhöhnung der Opfer gleichkommenden Vorwurf des Rassismus gefallen lassen.

    1. Eine leider nur all zu stimmige Momentaufnahme der für viele, Tendenz steigend, unerträglich gewordenen Zustände in unserem einstmals sicheren Land, in dem heute jeder gleich wo das nächste Opfer einer völlig übergeschnappten Migrationspolitik sein kann.

  2. … und Abgeordnete der SED fragten bei den Polizeibehörden „nach Orten und Uhrzeiten von Einsätzen, beteiligten Behörden und Polizeieinheiten, und nach der Bewaffnung der eingesetzten Polizisten“.

    Das war einmal und erübrigt sich, wenn man alsbald selbst, bis hin nach ganz oben, an den Schalthebeln der Macht sitzt und jederzeit allüberall nicht nur Einsicht, sondern auch, so denn nötig oder erwünscht, Einfluss nehmen kann.

    Im Übrigen gilt: Es geht alles nach Clan.

  3. Schon SEHR bemerkenswert, daß angesichts der nun bekannt gewordenen linken clan–verquickungen/verstrickungen keiner von den „anständigen unseredemokratie“-pharisäern auch nur ganz leise flüsternd nach einer brandmauer ruft…

  4. Ich liebe Ihre wunderbaren Zusammenfassungen des täglichen Irrsinns.
    Aber der chinesische Präsident heißt nunmal Xi mit Familiennamen. Jinping ist sein persönlicher Name, der bei uns vor-, in China (und vielen anderen Ländern) hinter den Familiennamen gestellt wird.
    Fun fact: Jinping heißt auf Deutsch „den Frieden erstreben“.

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