Gestern empfing Friedrich Merz die Kreisvorsitzenden der CDU. Von 330 waren gerade mal 164 gekommen, „um Allgemeinplätze zu hören“, wie eine erboste Teilnehmerin berichtete. Was das Unionistenfußvolk nicht begreifen will: Fritz hat nur Augen für Wolodymyr Selenskyj.
Sollte das sein Plan gewesen sein, hätte er wenigstens ein Ziel seiner Kanzlerschaft erreicht: Seitdem sich Donald zurückgezogen hat, England und Frankreich schwächeln, ist Friedrich Merz das Gesicht des Krieges. Aber nicht einmal auf diesem Felde findet er breite Unterstützung. Obwohl die Nato sich auf 70 Milliarden für die Ukraine noch in diesem Jahr „verständigt habe“, „müssen wir (also Fritz) dafür sorgen, dass alle Partner dieser Verpflichtung nachkommen“. Es scheint mit der „Verständigung“ also nicht allzu weit her zu sein.
Damit Selenskyj nicht umsonst nach Berlin gekommen ist – Fritz empfing mit großem Tschingderassabum – gabs, laut Springer-Medien, 200 Millionen Euro Winterhilfe. In der Ukraine dürften diese Peanuts kaum reichen, um von den angeblichen Folterkellern für Wehrdienstverweigerer abzulenken. Aber Fritz wäre nicht Fritz, wenn er nicht bereits den nächsten Gipfel angekündigt hätte. Diesmal der Gipfel der „Koalition der Willigen“, mit Emmanuel und Andy, dem Neuen aus Manchester. Außerdem hat Fritz Unterstützung bei der Raketenabwehr und der Energieversorgung zugesagt. (Wir hätten auch Hubschrauber; siehe SN gestern)
Bärbel Bas gab mitten in ihrer Trauerzeit dem Spiegel ein Interview und Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Warum, so fragte sich die Frau, die Bezüge von um die 35.000 Euro im Monat, plus Kostenpauschalen, geldwerten Vorteilen und Pensionsansprüche erhält, warum morgens aufstehen? „Wofür?“
Irgendjemand hackt Kühlanlagen in Supermärkten, das lässt auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) keine Ruhe, und er ruft zu mehr Anstrengungen beim Schutz von digitaler Gebäude- und Betriebstechnik auf.
Die SPD nominiert Michel Friedman für die Bundesversammlung, die den künftigen Bundespräsidenten wählt. Hihihi. Da sind die Genossen den Grünen zuvorgekommen.
5 Kommentare zu „Bis zum bitteren Ende…“
Recht lustig, wie zu lesen war, dass die CDU-Funktionäre zwar Merz kritisierten und rätselten, wie man endlich wieder an der vermaledeiten AfD vorbeiziehen könnte-am Ende aber mehrheitlich Merz zustimmten, dass es keinesfalls eine Zusammenarbeit-und damit endlich vernünftige Politik für Deutschland-mit der Schwefelpartei geben dürfe. Kognitive Dissonanz vom Feinsten, leider aber auch das Problem der Wählermehrheit in Deutschland.. Vielleicht sind wenigstens durch die Vorkommnisse am Wochenende ein paar mehr aufgewacht; sonst wird das prognostizierte Kalifat noch schneller Wirklichkeit als gedacht.
Frau Bas:
Warum, so fragte sich die Frau, die Bezüge von um die 35.000 Euro im Monat, plus Kostenpauschalen, geldwerten Vorteilen und Pensionsansprüche erhält, warum morgens aufstehen? „Wofür?“
Die Antwort ist einfach. Man muss früh aufstehen, um so viel Geld zu zählen, und wehe, Sie machen in der Mitte einen Fehler. Noch einmal von vorne dauert, es dauert und dauert.
Und dann wohin mit dem vielen Geld! Selenski nimmt es gerne, wenn Sie noch 3 Nullen dranhängen. Oder für einen vollen Benzintank, um den Planeten zu retten (denn wir haben nur diesen einen – noch), für das Klima, oder Sie retten vielleicht Frankreich.
Ich hoffe, Paolo Pinkel wird der neue Grüßaugust. Ich würde mich einnässen vor Lachen.
Getreu der weisheit „(Noch) schlimmer geht immer“…
Wenn Kühlanlagen plötzlich kochen,
haben Hacker das verbrochen …
… und wenn es für die ein Leichtes ist, so etwas zu veranstalten, kann man sich in etwa ausmalen, was alles noch im Bereich des Möglichen liegt. Sichere Kommunikationsgeräte etc. dürften damit Geschichte sein, was allerdings kaum noch jemanden um den Schlaf bringt.
Sorgen sollte es jedoch bereiten, wenn all die von offizieller Seite als unüberwindbar gepriesenen Schutzwälle, die strategische Systeme absichern sollen, praktisch von jedem halbwegs begabten Nerd an einem beliebigen Vormittag ausgehebelt werden können …
… Gute Nacht!
Mehr vom Kater Moritz –
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