Brandbrief von Berufsjugendlichen

Gerade erst hatte der Sprecher von „Gen Z regelt“ – die „Bewegung“ steht hinter den für Übermorgen angekündigten Protestaktionen in Schland – seinen Posten niedergelegt, weil er einen „gemeinsamen friedlichen Rahmen nicht mehr ausreichend abgesichert“ sah, da erreichte ein Forderungsschreiben ebenjener „Gen Z regelt“ den Kanzler in Asien. Unterschrieben von den Berufsjugendlichen SED-Heidi Reichinek und Ricarda Lang.

So viel zum Thema „Jugendproteste“. Längst haben linke und islamistische Gruppen, Kirchen, Gewerkschaften und Omas gegen rechts die Schülerdemos („Wir sind Schüler*innen, Azubis, Studierende und junge Berufstätige, wir sind die Zukunft dieses Landes“) gekapert und für ihre Interessen instrumentalisiert.

Berlins Wahlsiegerin SED-Elif Eralp kommt aus einer Welt, in der die Koordinaten recht übersichtlich sind: Rechts ist böse (Erdogan, Merz, Weidel), links ist gut (Bärbel, Gysi, DGB). Und natürlich gehört auch der Spiegel zu den Guten, mit denen man gefahrlos plaudern kann über Klimawandel, Regierungskoalitionen oder allerlei sozialistischen Unsinn. Und da ließ sie den Satz fallen, sie und ihr Ehemann hätten „Angst vor diesen Leuten“, die sich da im Berliner Umfeld ihrer Partei so tummeln, wie Clanbrüder und radikale Islamisten. Man kann nur erahnen, wie sie mit sich gerungen haben, die Journos vom längst verrosteten Sturmgeschütz der Demokratie: Schweigen, um der sozialistischen Sache willen, oder diesen Satz drucken, den auch der letzte journalistische Instinkt als Knaller erkennen konnte. Der Spiegel druckte. Wie in der guten alten Zeit. Und wir wissen nun, dass es Eralp nicht besser geht als Friedrich Merz. Der hat auch Angst. Vor „diesen Leuten“ in der SPD.

Jesus.de meldet, in Leipzig seien innerhalb weniger Tage fünf Kirchen beschädigt worden. Damit wurden in den vorangegangenen zwölf Monaten 67 Kirchen in Sachsen attackiert: 55 von der evangelischen Landeskirche und zwölf vom katholischen Bistum Dresden-Meißen. Irgendwo hatte ein Lümmel, der wenigstens Englisch konnte, in eine Eichentür „Fuck a fake God“ geritzt.

Hm. Brauchen Göring-Eckardt vom Präsidium des Evangelischen Kirchentags und woke Katholenbischöfe zum Ausleben ihres Glaubens überhaupt noch eine Kirche?

So schnell lernt die Künstliche Intelligenz: „Das ist bitter. Da generiert die KI eine Mädchenband aus Avataren, und dann schmeißt eine hin, weil sie schwanger ist. Vermutlich hat die KI das so aus der Realität gelernt. (gefunden bei Danisch.de)

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1 Kommentar zu „Brandbrief von Berufsjugendlichen“

  1. Was interessiert schon den in Asien weilenden Kanzler ein Brandbrief der „Gen Z regelt“? Der beste Bundeskanzler, den die Ukraine je hatte, ist schließlich als unermüdlicher Kriegstreiber allerorten im Einsatz und war jetzt auch in Japan vollauf damit beschäftigt in Vertretung seines habituellen, indes wohl unpässlichen Bettelbruders um weitere materielle Unterstützung für die Ukraine, sprich: die Aufrechterhaltung eines sinnlosen Krieges zu barmen.

    Etwas anderes kommt ihm gar nicht mehr in den Sinn. Der Gedanke an eine friedliche Konfliktlösung und ein möglichst baldiges Ende des Blutvergießens ist ihm ebenso völlig fremd wie die scheint`s völlig verblasste Erinnerung an seinen Amtseid und die ihm danach zuvörderst obliegende Pflicht, das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und nicht blindlings, wo immer es geht, ohne Rücksicht auf Verluste zu mindern. Was und wen interessieren da noch irgendwelche Zukunftsprobleme von Schein- und Berufsjugendlichen?

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