„Sisisa longterm-investment, because we believe in se American market“, sagte Audi-Chef Gernot Döllner, als er ankündigte, ein neues Werk „forse biggest SUVs“ in Georgia, USA, zu bauen. Was soll er auch machen? Zusehen, wie Audi unter seiner Führung den niedersächsischen VW-Bach runtergeht? Auch Söder (Audi-Zentrale in Ingolstadt) ist keine Hilfe für die Autoindustrie.
Ob wenigstens die Gewerkschaften, denen angeblich das Schicksal und die Zukunft ihrer mitgliedenden Arbeitnehmer am Herz liegt, langsam aufwachen? Nie und nimmer! Die haben nur folgende Themen, wie wir den Kommentaren zur Döllner-Ankündigung entnehmen: „Etliche Minuten voller Rassismus, Sexismus, Fremdenhass, Transphobie, Verächtlichmachung der Demokratie – und dann tritt einer unserer obersten Konzern-Repräsentanten auf die Bühne und betreibt aktive Wahlkampfhilfe“, sagte Kommunistenführer Luigi Pantisano. Oder wars VW-Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo? Im Grunde das gleiche.
Apropos. Faktencheck mit Google-Gemini:
„Gemini, was hat Daniela Cavallo gelernt, welche Kompetenzen bringt sie für ihren Job mit?“
„Ausbildung zur Bürokaufmännerin, berufsbegleitendes Studium der Betriebswirtschaftslehre“
„Nimmst du Drogen, Gemini? Was bitte ist eine Bürokaufmännerin?“
„Sorry. Danke für den Hinweis. Da habe ich mich vertippt. Es muss Kauffrau heißen…“
Selbst die KI verzweifelt offenbar mitunter an rotgrünen Sprachschöpfern.
„Das war ein Schwindel“, sagte Bolsonaro, nachdem für Lula bei der Stichwahl in Brasilien mehr Stimmen ausgezählt wurden. Am Wahlabend traf „die Justiz“ mit der Verlängerung der Öffnungszeiten eine Entscheidung, die eher dem Lula-Lager entgegenkam, schreibt die Welt. Dieselbe Justiz übrigens, die Bolsonaros Vater, Ex-Präsident Jair Bolsonaro wegen „eines mutmaßlichen Putschversuchs“ zu 27 Jahren Haft verurteilte. Der dafür zuständige Richter und der Oberste Gerichtshof stehen inzwischen unter massivem Korruptionsverdacht. Und die Welt nennt Lula einen „gewieften Taktiker“. Solche gewieften Taktiker dürften sich auch in Schland schnell finden, wenn es mit den AfD-Erfolgen so weitergeht. Und passende Richter gibts unter den 1.000 Juristen, die ein AfD-gefordert haben, genug.
Von Bild bis Spiegel leben die Journos ungehemmt ihren Nazi-Fetisch aus. Ein jeder Bürger möge nach Abschluss eines Abos auf ihren Webseiten recherchieren, ob der Opa womöglich in der NSDAP gewesen ist. Offenbar hält sich das Interesse in Grenzen, so dass Bild nun ein bisschen Werbeöl ins Feuer gießt mit „Die Nazi-Akte Gottschalk“. Spannender wäre vielleicht die Nazi-Akte „Göring“ (-Eckardt) oder ZDF-„Himmler“…
Bulgarien, Ungarn, Tschechien und die Slowakei wollen sich nicht an der finanziellen Absicherung des neuen 70 Milliarden-EU-Kredits an Selenskyj & Friends beteiligen. Das, so glaubt Springers Welt, „sorgt in Deutschland für Empörung“. Zumindest bei Springer in Berlin. Und das liegt ja in Deutschland.
Sollten Sie unseren Fritz vermissen, der ist irgendwo in Singapur, Japan und Südkorea. Und seine Wirtschaftsministerin Katherina Reiche liegt danieder. Corona! Ja ist die denn nicht geboostert? Was sagt Corona-Chef-Experte Kalauterbach dazu?
4 Kommentare zu „Make Audi great again“
Die Frau Reiche hatte vielleicht keine Lust auf die Reise?
Volle Zustimmung! Nur zu dem „neuen 70 Milliarden-EU-Kredits an Selenskyj & Friends“: Von einem Kredit spricht man i. a. nur, wenn der Kreditnehmer willens und vor allen Dingen in der Lage ist, den Kredit zu tilgen. Ohne das ist es nur eine grosszügige Spende (auf Kosten der Steuerzahler).
Der Muttersprachler seufzt: „Immerhin
ist die Dame Bürokaufmännerin …“
… sollte die KI nicht klüger sein …
… Gute Nacht!
Mehr vom Kater Moritz –
SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
https://www.katermoritzspricht.de
Nach dem ersten Wahlgang lag der 80-jährige Sozialist Lula noch mit über zwei Millionen Stimmen hinter seinem Herausforderer Flávio Bolsonaro zurück und auch gestern im zweiten Wahlgang wollte es nicht so recht klappen. Denn nach regulärem landesweitem Ladenschluss der Wahllokale um Punkt 17.00 Uhr lag er immer noch zurück. Da war guter Rat teuer, aber offensichtlich nicht zu teuer.
Denn mit dem Geniestreich eines Blitzantrages bei dem zuständigen, ihm nicht unvertrauten Verfassungsrichter, der schon in früheren Zeiten für ihn als Anwalt tätig geworden war, aber selbstredend in neuer Position völlig unbefangen zu Werke ging, gelang es Lula doch noch , aus zwingenden, wenngleich unerfindlichen Gründen die Wahl spontan um um satte zwei Stunden verlängern zu lassen, und schaffte es so, da die dem Konkurrenten günstigen Wahllokale, so denn überhaupt von der Verlängerung informiert, jedenfalls nicht so urplötzlich zu reaktivieren waren, doch noch auf wundersame Weise, dank seiner unermüdlichen, vorsorglich in Alarmbereitschaft gehaltenen Getreuen, wider alles Erwarten einen triumphalen Sieg davonzutragen.
Da legen selbst unsere mit allen Wassern gewaschenen und allen Hunden gehetzten Spezialisten des wohl-, notfalls brachial organisierten Wahlbetrugs im goldenen Wertewesten die Ohren an und bekunden dem wohlverdienten Triumphator der beispiellos ingeniös absolvierten Wiederholungswahl die notwendige ehrfurchtsvolle Reverenz.