Irgendjemand muss Friedrich Merz gesagt haben, mach es mal wie Donald Trump. Der prahlt bei jeder Gelegenheit damit, wie viele Milliarden Dollars Staaten und Firmen in den USA investieren wollen. Und schon melden des Kanzlers Hausherolde von Bild einen „Wirtschaftshammer für Deutschland“.
Merz habe auf seinem Investitionsgipfel 800 Milliarden für die nächsten 12 Monate eingesammelt. Bei Merzens Wirtschaftsministerin Reiche sind’s dann noch 220 Milliarden Euro, zugesagt hat Amazon immerhin 16 Milliarden Deutschland-Investitionen für 2027.
Nun spielt Geld eigentlich keine Rolle, davon haben wir selber mehr als genug. Aber wann hat ein Friedrich Merz schon mal die Gelegenheit mit einem Jensen Huang von Nvidia bei Räucher-Aal und Brandenburger Kürbis-Lasagne beisammenzusitzen? Nvidias Börsenwert ist höher als das deutsche Bruttosozialprodukt! Und vor laufenden Staatsfunkkameras durfte der Fritz dem Gast dann erklären, dass zuerst Regulierungen für KI hermüssten, bevor es an den Ausbau gehen kann. Schließlich hat Karl Friedrich Benz das Automobil auch erst erfunden, nachdem es den TÜV gab, nicht andersrum, oder?
Auch bei uns sind die Schulen marode, fehlen Lehrer für das tägliche Aushandeln des Zusammenlebens, deshalb rufen Antifa, Migrantifa und staatsfinanzierte NGOs dazu auf, am 31. Oktober auch Deutschland in Schutt und Asche zu legen. Die Innenminister schieben ihre Polizeitruppen schon mal auf dem Reißbrett hin und her, um dann zu zeigen, dass die mindestens so effizient wie die in Frankreich und Italien sind.
Apropos. Kommt sich unsere Polizei und Justiz nicht langsam ein bisschen blöd vor, angesichts des Aufrisses (3.000 Polizisten gegen Prinz Reuß und eine Hand voll Rentner), den sie auf Befehl der roten Nancy, SPD, veranstaltet haben? Guckt doch mal auf Mailand und Paris, Genossen. Von euren wegen Umsturz Angeklagten hat nicht einer auch nur eine einzige Blumenvase umgestoßen.
Immerhin haben die Bürger dazugelernt. Inzwischen traut eine Mehrheit von im RTL-„Trendbarometer“ Befragten nur noch der AfD zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden.
Platz ist in der kleinsten Hütte, das weiß auch der studierte Kita-Erzieher Cem Özdemir (derzeit Ministerpräsident von Ze Länd). Aber schöner ist es zweifellos im Jagd- und Lustschloss Solitude, also ist er dahin umgezogen. Der Aufwand für Sicherheitsaufrüstungen (gegen Angriffe der Rechten) wäre in Cems alter Wohnung einfach zu groß.
Der Wirtschafts-, Klima-, Energie- und Corona-Experte der SPD, Hawatt-Professor Karl Lauterbach lobt Frankreichs Autoindustrie und gibt Entwarnung für die heimische Produktion: „Die Elektro-Ente ist nützlich und erschwinglich. Das groteske Raketenauto von Elon Musk wird im Verkehr keine Rolle spielen. Wenn es überhaupt die Zulassung bekommt, können es sich nur Millionäre leisten. Die deutsche Autoindustrie hat von Tesla nichts mehr zu befürchten.“
Vielleicht sollte Karl mal seine Journalisten-Freundin fragen. Die könnte ihm sagen, dass das Tesla Model Y das meistverkaufte Elektroauto der Welt ist…
2 Kommentare zu „Der Prinz auf der Erbse“
„Merz habe auf seinem Investitionsgipfel 800 Milliarden für die nächsten 12 Monate eingesammelt.“ Hmm…. trotz meiner „Demenz“ (da war doch was) habe ich mal gegoogelt und habe folgendes Ergebnis erhalten: Bei der Summe von
800 Milliarden Euro handelt es sich um das gesamte geplante Investitionsvolumen der Unternehmensinitiative „Made for Germany“ bis zum Jahr 2028. Bundeskanzler Friedrich Merz hob diesen Betrag auf dem aktuellen Investitionsgipfel (Invest in Germany Summit) in Berlin hervor. Entgegen ersten Eindrücken handelt es sich dabei jedoch nicht um neu beschlossene Zusagen des Gipfels, da diese Gesamtsumme von der Initiative bereits Ende September 2026 vermeldet worden war.
Und sonst so??
Die Innenpolitik ist doch „langweilig“. Interessant ist vielmehr, was in der Ukraine und im Nahen Osten passiert. Da wird es es in den nächsten Wochen sehr spannend, was auch erhebliche Auswirkungen auf Deutschland hat.
Wieviele von diesen genannten Milliarden
dürfen wir denn nun wirklich erwarten …
… und wieviel Milliarden an Subventionen müssen hingeblättert werden, bevor überhaupt jemand zum Investitieren bereit ist?
In Magdeburg haben 10 Milliarden Euro Fördergelder nicht ausgereicht, um einen Chiphersteller über den Großen Teich zu locken.
So richtig attraktiv scheint der hiesige Standort für internationale Investoren also nicht zu sein.
Woran das wohl liegen mag …
… Gute Nacht!
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