Natürlich wusste Donald Trump nicht, dass man ab einem bestimmten Benzinpreis an der Zapfsäule Wahlen verliert, er musste ja schließlich nie selbst tanken. Dass ihn der Israelkrieg den Hals kosten würde, hätte er wissen können, sein Vize J.D. Vance hats ihm oft genug gesagt.
Hier hilft auch nicht die große Politiker-Lösung des Besser-Erklärens erratischer Entscheidungen zum Krieg, das können sich Merz und Klingbeil hinter die Ohren schreiben. Welches Bundesland im Einzelnen in die Hände der „Democrats“ gefallen ist, soll hier keine Rolle spielen, unter dem Strich haben die Republikaner ihre Mehrheiten im Senat und Repräsentantenhaus verloren. Dass die Präsidentenpartei bei den Midterms verliert, ist eher die Regel, von daher hätten viele Präsidenten vor ihm sagen können „Ich stand nicht auf dem Wahlzettel“. Typisch, dass Donald sich den Satz nicht verkneifen konnte. Das Weiße Haus setzte den Netzspruch ab: „Trump ist immer noch Präsident.“
Als solcher hat er noch zwei Jahre Zeit, einem Republikaner wenigstens das Präsidentenamt zu sichern, bevor die Demokraten mit erneuter Massenmigration ihre Herrschaft auf Jahrzehnte zementieren und die USA für immer verändern. Mit gravierenden Folgen auch für Europa, wo die Linken dieselben Absichten haben.
Elon Musk hatte das Vorgehen an einem anschaulichen Beispiel deutlich gemacht. Stellen Sie sich vor, so der kluge Kopf, die USA würden 100.000 amerikanische Bürger nach Grönland einwandern lassen. Aufgrund der geringen Bevölkerungszahl Grönlands könnten diese Zuwanderer dort problemlos einen der ihren zum Premierminister wählen und anschließend per Abstimmung beschließen, dass Grönland den USA beitritt. Liberale und Linke würden in diesem Fall sofort aufschreien und von „Imperialismus“, „stiller Besetzung“ und der „Zerstörung nationaler Souveränität“ sprechen. Dabei sei das exakt dasselbe, was derzeit durch unkontrollierte Migration in Europa und den USA geschieht, wo ein solcher demografischer und politischer Wandel toleriert oder verharmlost wird. (Netzfund)
Apropos. Nach einer Nacht voller Gewalt entdeckt Friedrich Merz vor allem eine erfreulich politisierte Jugend. Frankfurts Polizeipräsident Stefan Müller spricht von „erlebnisorientierten Jugendlichen und Heranwachsenden ohne politische Motivation“. (Tichys Einblick)
Wir hatten ja angedeutet, dass es Sven Schulze nicht gelingen dürfte, seinen Fraktionsstall bis zur Wahl des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt zusammenzuhalten. Vielleicht ist es ja hilfreich, dass die Chefin der Orts-SED von Angern selbst als Kandidatin antreten will, um den Unionisten die richtige Wahl etwas leichter zu machen.
3 Kommentare zu „It’s the war, stupid!“
„Elon Musk hatte das Vorgehen…“
Genau das passiert gerade. Aber auch wenn jetzt nicht ein einziger neuer Migrant nach Deutschland käme, wären in ca. 20 Jahren die bis jetzt in Deutschland geborenen Kinder im wahlfähigen Alter und bis dahin gibt es bestimmt eine islamistische Partei, die sie dann wählen könnten. Sie werden in der Überzahl sein, es ist nur eine Frage der Zeit.
Bei den Midterms hat es gewaltig gekracht.
Nun muss man abwarten, wer als letzter lacht …
… besser wäre es wohl, wenn das die Republikaner täten. Da sie noch die Präsidentenpartei sind und ihnen weitere zwei Jahre Zeit bleiben, das Ruder herumzureißen, könnte der nächste Präsident wieder einer aus ihren Reihen sein.
Dass der Wahlausgang in den hiesigen Mainstreammedien gefeiert wird, als hätten die Demokraten das Weiße Haus damit wieder in ihren Händen, war zu erwarten gewesen.
Aber noch ist nicht aller Tage Abend …
… Gute Nacht!
Mehr vom Kater Moritz –
SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
https://www.katermoritzspricht.de
Mit Trump geht es bergab, mit dem Dow Jones und DAX bergauf (aktuell ca. 3 Prozent). Wer hätte das gedacht… naja… vermutlich wohl jeder. 😊
Ich hatte mich seinerzeit so gefreut über Trumps Unterstützung der hiesigen hinter die Brandmauer verbannten Opposition, über den angekündigten Kampf gegen die Antifa, illegale Migration, Islamismus, Political Correctness, Wokeness und linksextreme Universitäten, gegen Zensur, Cancel Culture und Meinungsterror, gegen den „Tiefen Staat“ und gegen undurchsichtige NGOs und deren Finanzierung (also Kampf gegen fast alles, was vielen Menschen in Deutschland das Leben mittlerweile fast unerträglich macht).
Und dann kamen die Zölle, die Grönland-Posse (die oben zitierte Einlassung von Musk finde ich übrigens cool), der „Golf von Amerika“ und allerlei sonstige Merkwürdigkeiten. Und last not least die Entführung des venezolanischen Präsidenten, die Militäraktionen gegen den Iran, die unklare Haltung zu Putins Angriffskrieg und noch einiges mehr, was mir Kopfzerbrechen bvereitet hat. In zwei Jahren kann Trump das Blatt vielleicht noch zu seinen Gunsten (bzw. zu Gunsten der Republikaner) wenden, aber garantiert nicht mit einem „weiter so“.