Natürlich war der Bundestag heute wieder zu drei Vierteln leer. Es ist schließlich Freitag, oder wie es bei den demokratischen Parteien heißt: Wahlkreisbesuchszeit. Wie? Ja, der Jens Spahn ist wieder in Berlin. Sein Familienurlaub auf Sardinien ist vorbei. Oder war er „krankgeschrieben“? Egal, er ist jedenfalls wieder da.
In dieser Woche wurde im Bundestag an die kleinen Leute gedacht, auch wenn die zuletzt vermehrt AfD wählten. Aber die Abgeordneten wollten mal nicht so sein und beschlossen, bis Ende Dezember die Energiesteuer auf Sprit um 14 Cent zu senken, so dass der Preis von 2,40 auf 2,20 sinken könnte. Deshalb sollte es auch keinen großen Aufschrei geben, wenn die AfD endlich verboten wird, was SPD-Klingbeil mal wieder forderte.
Philipp Amthor zeigt, wie wenig es braucht, in die Schlagzeilen zu kommen und Sympathien für die CDU auch in schweren Zeiten zu wecken. Einfach mal den Staatsfunk ins Büro einladen, da wo die Entscheidungen getroffen werden, bis nachts der Kanzleramtsfuchs „gute Nacht“ sagt. Natürlich weckt der stets bis zum Einstecktüchlein tadellos gekleidete Philipp auch Neid in der Linkspresse, die ihm vorwirft sein Arbeitsplatz sei ein wenig zu „luxuriös eingerichtet“, zu „weitläufig“, gar „feudal“, aber Treue zum Kanzler muss sich schließlich lohnen! Außerdem zeigt der eigens aus MeckPomm angelieferte Strandkorb, dass Amthor niemals seine Herkunft und Heimat vergessen hat.
Die Zukunft beginnt in Berlin, wo der Grünen-Chef gerade meinte, die SED verdiene erneut eine Chance, die Regierung zu bilden, und auch bei der SPD heißt es, es sei ihr „demokratischer Auftrag, in Koalitionsverhandlungen zu gehen“. Und was die geplanten Verstaatlichungen der Immobilienkonzerne angeht, machen die „Forscher“ der roten Hans-Böckler-Stiftung schon mal den Weg frei. Der Schritt sei zwar grundsätzlich wenig hilfreich bei der Lösung der Wohnungsprobleme in Berlin, aber „sozialpolitisch sinnvoll und wirtschaftlich tragbar“.
7 Kommentare zu „Schönes Wochenende!“
IMHO sind die verstaatlichungspläne der clan-freund-linkisten ja ein fall für die schlapphüte. Ist das nicht gesichert verfassungsfeindlich?
Fun, fun, fun till daddy comes and take the teeder away. Berliner wonna have fun…
Wenn die Großen sich die Hände reichen,
ist das für die Kleinen ein Achtungszeichen …
… vor alle Dingen für diejenigen Kleinen, die dem Wahn verfallen sind, sie spielten in derselben Liga wie die Großen. Dabei schaffen sie es geradeso, in deren Vorprogramm eine traurige Lachnummer auf die Bühne zu bringen, was die aktuelle Polit-Vorstellung wieder einmal unter Beweis stellt.
Die Amerikaner und Chinesen entscheiden fast im Alleingang, wie es in der Welt weitergehen wird. Da wäre es unter Umständen angebracht, ihnen nicht ständig irgendwelche Belehrungen um die Ohren zu hauen, sondern sich gut mit ihnen zu stellen, ohne ihnen dabei gleich in den … zu kriechen …
… Gute Nacht und ein schönes Wochenende!
Mehr von Kater Moritz –
SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
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Die SPD wähnt sich offenbar immer noch, aktuell berauscht von der jüngst dank Briefwahl nur knapp heldenhaft errungenen Niederlage in MeckPomm, in der aberwitzigen Position allerorten ihre unverbrüchlich staatstragende Funktion unter Beweis stellen zu müssen. So hat sie jetzt mit einem Wahlergebnis von 9,3 % der abgegebenen Stimmen in Sachsen-Anhalt sich tatsächlich wahr- und wahnhaft auch bemüßigt gesehen, alle anderen, also fast alle anderen im Landtag versammelten Parteien zu Gesprächen über die Wahl des künftigen Ministerpräsidenten einzuladen, natürlich mit Ausnahme des mit einem Wahlergebnis von rd. 44 % allen Konkurrenten weit enteilten und wie eh und je unversöhnlich der Brandmauer unterfallenden Wahlsiegers von der Schwefelpartei.
Hochmut kommt offenbar nicht nur vor, sondern auch nach dem Fall. Und wieder einmal wedelt, für die notwendige Unterhaltung ist also gesorgt, der Schwanz tatkräftig mit dem Hund.
Das traurige und bedrohliche zugleich ist, daß wir bis zu den (planmäßigen) BT-wahlen nur in den ABL landtagswahlen haben werden. Sprich: hinreißende (oder die brandmauer-einheitspartei zu ernsthaftem nach- und umdenken bewegende) blau-ergebnisse werden wir vermurlich bis dahin nicht sehen, weil der großteil der wessis albert einstein’s definition des wahnsinns halt immer noch nicht kapiert hat (bzw. nicht kapieren WILL).
Ich habe bei Facebook einen Beitrag der Bild gelesen , der mich einigermaßen in Erstaunen versetzt hat und der mir gerade wieder einfiel , als hier der Sardinenaufenthalt von Spahn erwähnt wurde. Bild entschuldigte sie bei Jens Spahn vollmundig für ihr Eindringen in sein Privatleben und ( ACHTUNG , jetzt kommt’s ) DAS , so schreibt man , sei ja nun gar nicht die Art , wie die Bild Journalismus betreibt . Ich musste mal tief Luft holen und mein Erstaunen runterschlucken . Wenn EIN Presseerzeugni so gar keine Hemmungen hat seine Nase in Privatangelegenheiten anderer , vornehmlich unbequemer , Leute zu stecken , dann ist es ja wohl BILD ! Aber vermutlich und das ist natürlich meine Vermutung ) hat man einen kleinen Wink bekommen ,der diese Reaktion ausgelöst hat. Herr Spahn ist ja nicht irgendwer und wer weiß was in der nahen oder ferneren Zukunft so alles passiert, da baut man doch lieber vor. Von einem “ Lerneffekt “ würde ich da also nicht ausgehen 😀 Ein schönes Wochenende allerseits .
Wäre es nicht klug mal wieder eine Mauer in Berlin zu errichten und zwar eine richtige, keine Brandmauer, um ganz Berlin, nicht nur um den Osten und diese scharf zu bewachen. Die Passierstelle Grunewald ließe sich gewiss wieder reaktivieren und raus dürfen, ganz wie früher, nur die Reaktionäre und Nazis, nicht aber die Parteimitglieder, auch nicht die der Blockparteien.
Habe kurz geschwankt, ob wir wohl eine Regierung brauchen und die deshalb nach Bonn zurückverlagern sollten, aber diese Regierung brauchen wir ganz sicher nicht und Bonn ist eine sehr schöne Stadt, die das nicht verdient hätte (obwohl sie grün gewählt haben).
Also Mauer bauen und abwarten, was passieren wird.