Na, Berlin, wie gehts?

Wichtigste News des Tages: Merkel geht Brötchen kaufen. Vier Straßen von ihrer Wohnung entfernt. Mit vier Personenschützern in zwei Audi-A8-Limousinen. Man kann auch in Berlin stilvoll leben, egal, wer regiert.

Bayern will Berlin nicht länger durchfüttern. „Es kann doch nicht sein, dass extremistische Politik, antidemokratische Politik ⁠noch belohnt wird, und vor allen Dingen antisemitische“, sagte Markus Söder. Doch, Markus, das kann sein.

Verlassen jetzt die Reichen Berlin? Natürlich nicht. Im Gegenteil, es gibt viele, die nicht meckern, sondern anpacken und dankbar sind: „Ich fühle mich erstmals in Deutschland von einer Partei unterstützt.“ (Unternehmer Issa Remmo nach dem Wahlsieg der SED)

Gestern Nachmittag haben wir halbstündlich bei Bild vorbeigeschaut, ob Fritz nun doch zurücktritt (naiv, wie wir manchmal sind), stattdessen fanden wir nur zwei Messermorde, einen im Homeland NRW (im April Wahlen) und einen in Hessen.

Auch Zwerge werfen große Schatten voraus. Philipp Amthor, Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit im Bundeskanzleramt, übernimmt den CDU-Vorsitz in MeckPomm. Als nächstes wird er Ministerpräsident, dann Bundeskanzler. Wenn das nicht klappt, und er weiterhin fleißig auf X zwitschert, kriegt er in jedem Fall als Rentner das Bundesverdienstkreuz „für seinen aktiven demokratischen Diskurs und seine Präsenz auf X“ wie Parteifreund Ruprecht Polenz. Leistung muss sich lohnen!

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