Am Flughafen Halle-Leipzig, da, wo die Ukraine Waffen und Ersatzteile für den Krieg lädt, wurde eine Drohne von unseren wachsamen Einsatzkräften unschädlich gemacht. Die Drohne war mit Semtex-Sprengstoff bewaffnet, was nicht nur unseren Dobrindt und Verfassungsschutzchef Silan Selen aus dem Urlaub zurückkommen ließ, sondern auch die Nato alarmierte.
Für die Herrschaften ist der Fall, scheint‘s, klar. Und für Sie? Mancher mag sich wundern, dass die Russen, trotz intensiver Drohnenkriegserfahrung, einen Flieger mit defektem Zünder einsetzen. Andere mögen anmerken, sie hätten immer schon gesagt, wer als Kombattant – die ukrainische Antonov Airlines hatte ihren Flugbetrieb mit Großfrachtern von Kiew nach Leipzig verlegt – eingestuft würde, müsse sich über die Folgen (siehe Golfstaaten) nicht wundern. Wir sorgen uns eher um den Vertrauensverlust in unsere Politik und demzufolge auch unsere Behörden nicht erst seit NordStream. Wem kann man heute noch ein Wörtchen glauben?
Da passen die Aktionen zur Abschaffung der Demokratie in Niedersachsen bestens ins Bild. Das SPD-Innenministerium hatte „empfohlen“, mehrere AfD-Kandidaten von Kommunalwahlen auszuschließen, weil die nicht ganz koscher seien. Zunächst hieß es von der SPD-Truppe, man habe 18 „Prüfverfahren“ (17 gegen AfDler) eingeleitet, dann wollte man keine Butter bei die Fische mehr geben. Auf Anfrage von Apollo-News heißt es nun: Die Daten seien gelöscht.
AfD-Kandidat Martin Sichert will per einstweiliger Anordnung beim Verwaltungsgericht Oldenburg erreichen, doch noch zur Landratswahl in Friesland am 13. September zugelassen zu werden. Bleibt zu hoffen, dass dort nicht Richter richten, die mit ihrer Unterschrift unter eine AfD-Verbotsforderung gezeigt haben, welch demokratischen Geistes Kind sie sind.
Arm im solchem ist vor allem die Gesinnungspresse. Weil „unklare Angaben über einen Hochschulabschluss oder Plagiatsvorwürfe zu den Abschlussarbeiten“ zahlreiche Politikerkarrieren in den „demokratischen Parteien“ gestoppt hatten (außer der von Thüringens „Dr.“ Voigt), hoffte t-online nun mit einem „brisanten Dokument“ auch Sachsen-Anhalts Sonnyboy Ulrich Siegmund aus der Kurve fliegen lassen zu können. Wobei es kein brisantes Dokument gab. Auch Bild sprang gerne auf: Hamse studiert? Wo hamse studiert? Hamse einen Abschluss? Weil Siegmund nicht sofort antwortete Jawoll, Hamburg, Jawoll, glaubten die Pressbengels einem „Rätsel um Studium von AfD-Kandidat“ auf die Spur gekommen zu sein. Inzwischen hat Bild einen „Transparenzhinweis“ hinzugefügt, der sie ziemlich blöde dastehen lässt. Die Junge Freiheit veröffentlichte Siegmunds Zeugnis. Die linke Zeit meint inzwischen, nachdem der Siegmund -Schuss in den Ofen gegangen war, „in der Politik kommt es nicht auf die Abschlussnote an. Hören wir auf damit (mit Spott und Häme auf). Alle.“
2 Kommentare zu „Huch!“
„Wem kann man heute noch ein Wörtchen glauben?“ Das ist eine wirklich gute Frage. Ich hätte schon eine Antwort, aber keinen Bademantel.
Dobrindt ist wegen der Drohne aus dem Urlaub zurückkommen. Um 19 Uhr war eine Pressekonferenz mit ihm angekündigt. Bis kurz vor 20:30 Uhr ist er noch nicht erschienen. Hmm..ist er noch in der „Maske“, um sein „Gesicht so zu gestalten“, dass er den Spannungsfall ausrufen kann, weil der Russe hinter dem Anschlag mit der Drohne steht??? Nur so eine Spekulation von mir.
Die Daten des SPD-Innenministerium sind mit Sicherheit bei CIA, FBI und NSA zu finden. Vielleicht sollte man da mal nachfragen.
Vielleicht sollte t-online mal bei Ulrich Siegmund nachfragen, welche Schuhgröße er hat, welche Noten er in der Grundschule hatte und weshalb er in die Politik eingestiegen ist. Ich glaube, bei den Antworten kann man sich nicht blamieren, zumal das wahrscheinlich auch niemanden interessiert!