Heute mal nichts über Friedrich Merz, sondern über die Zeit danach. In Umfragen liegt Alice Weidel vor Merz, nur Söder schneidet noch besser ab. Die Berliner Zeitung kommt bereits mit Söder daher, aber er ist chancenlos, weil er zu viel grob zum sensiblen Lars ist. Es kann nur eine geben…
Don Alphonso, der Seher vom Tegernsee, orakelt treffsicher: „Wir Bayern kennen den Söder nur zu gut: So, wie er sich jetzt warmläuft, die Brandmauer abräumt und Forderungen stellt, will er keinen 2. Rang. Er will als Kanzler ganz nach vorne.“ Er will vielleicht schon, und ja, unter seiner Bayern-Herrschaft ist das Land längst genauso kunterbunt wie die Villa Berlin geworden. Selbst die berühmteste Bayern-Transe (hat es sogar in die dailymail geschafft), die ein kleines Mädchen vergewaltigt hat, ist ein Symbol für dieses Bundesland. Aber, leider, leider, der Markus ist zu grob. Zu Lars, Daniel, Hendrik und den anderen Sensibelchen…
Übrigens. Das Opfer der Bayern-Transe sagte soeben vor Gericht, sie „möchte nicht aussagen, wenn er anwesend ist“. Mit „er“ ist das gemeint, was in der Presse unter „Polizistin“ läuft. Diese „Er“-Etikettierung ist auch in Bayern strafbar.
Lange Rede, kurzer Sinn: Alexander Heiden beschreibt in Tichys Einblick exakt, was und wer in den nächsten Tagen auf uns zukommen wird. Als sei er ein Zeitreisender…
Wenn ein Land keine Probleme hat, die ein Politiker lösen kann, dann erfindet die SPD ebensolche Probleme. Neuester Gag aus dem Homeland NRW: Ein Führerschein für Hundehalter.
Wenn Spitzenposten nicht mehr in altbekannter Manier ausgekungelt werden können, dann ist das nicht mehr „unsere Demokratie“, sagt die SPD. Schauen Sie nach Erfurt…
Mutig, Münchner Staatsanwaltschaft, sehr mutig. Die ließ Rakan Al Thani, Sohn von Scheich Abdullah bin Hamad Al Thani, am Münchner Flughafen festnehmen, weil ein Haftbefehl aus Spanien wegen krummer Fußballgeschäfte vorliegt. Der katarische Staatsfond hält wesentliche Beteiligungen an Volkswagen, Deutsche Bank, Siemens, RWE und Hapag Lloyd. Hm. Bei den Arabern ist Blut dicker als Wasser (akzeptierter Rassismus).
Die armen Amis kennen echtes Brot mehr, sondern werden abgespeist mit Backwaren aus „angereichertem“ Mehl und 29 Zutaten. Da dachte sich ein schlauer Österreicher, verkaufen wir doch in New York mal ein anständiges Roggenbrot für 60 Euro. Der Laden brummt, die Linken schreien.
3 Kommentare zu „Augenzeugenbericht eines Zeitreisenden“
Danke für den Link zum Merkel-Artikel bei „ Tichys“- gruselig, aber irgendwie realistisch.
Und warum? Weil seit Jahren immer noch siebzig Prozent der Deutschen an kognitiver Dissonanz leiden, sonst hätten Wahlen längst überall andere Mehrheitsverhältnisse schaffen müssen.
„Finis Germania“, ein geflügeltes, heute fast schon prophetisch anmutendes Wort, zurückgehend auf das gleichnamige, erstmals im Februar 2017 erschienene Buch des Universalgelehrten Rolf Peter Sieferle, der auch schon zuvor mit Werken wie „Das Migrationsproblem“ und „Epochenwechsel“ seine beispiellos hellsichtige Virtuosität hatte erkennen lassen.
Der Autor selbst hat wohl nicht mehr recht daran glauben wollen, dass wir jenem düsteren Befund noch rechtzeitig würden entgehen können. Jedenfalls hat er vorzeitig exakt heute vor 10 Jahren aus freien Stücken das ihm unerträglich gewordene Diesseits verlassen und zwecks Meidung weiteren Ungemachs erst post mortem das wie erahnt allezeit hoch umstrittene, inzwischen aktueller denn je anmutende Buch veröffentlichen lassen.
Der seit Jahren alltäglich und mit immer höherer Schlagzahl uns umjubelnde Wahnsinn der Politik Schaffenden lässt in der Tat nicht mehr nur daran zweifeln, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben, sondern es stellt sich die grundlegende Frage, ob wir überhaupt noch hinreichend genug Tassen zur Verfügung haben, um binnen demographisch überschaubarer Zeit die Auslöschung als Nation nicht Wirklichkeit werden zu lassen.
„In der allergrößten Not,
schmeckt die Wurst auch ohne Brot …“,
… pflegte meine Oma immer zu sagen. Und ich habe ihre Weisheit nie infrage gestellt, schließlich hatte sie die zwei verheerenden Kriege des vergangenen Jahrhunderts miterlebt. Den ersten als Kind. Den zweiten als erwachsene Frau, der sie zudem zur Witwe gemacht hat.
Die New Yorker scheinen nicht viel von Omas Weisheit zu halten. Möglicherweise kennen sie die gar nicht. Es könnte natürlich auch sein, dass die Ostküsten-Gourmets, ihrem amerikanischen Pragmatismus folgend, einen aktualisierten Reim gedichtet haben:
„Wir essen lieber teures Brot
und verzichten auf die Wurst zur Not …“
… Gute Nacht!
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