MeckPomm wählt blond. Wenn man nicht nach Argumenten entscheiden kann, weil es keine gibt, dann eben nach Aussehen. Deswegen schicken die Grünen und die Knallroten TikTok-Mädels in die Wahlkampfbütt. Die Union sollte Sydney Sweeney engagieren.
In Berlin geht es rauer zu (no offence, Elif Eralp). Es gab 39 Angriffe auf Parteirepräsentanten – 18 auf AfDler, je 8 auch Grüne und SEDler und 3 auf Spezialdemokraten. Aber jetzt kommts: Die Zahlen beziehen sich sowohl auf physische als auch verbale Angriffe. Wollen wir wetten, dass die tätlichen Angriffe zu 100% die AfDler betrafen?
Fritze Merz schmeißt sich noch mal richtig ran ans Wahlvolk. Er verspricht „keine Rentenreform mehr in diesem Jahr“ (man muss dankbar sein!), und er sei sowieso einer von uns. So fahre er gerne mal mit S-Bahn.
Vor der MeckPomm-Wahl (Berlin ist längst ein Lost Township) fordern alle eine Spritpreisbremse. Weil sie es aber nach der Wahl eh nicht gescheit auf die Reihe kriegen, fordert die SPD-Bundestagsfraktion „die in Deutschland tätigen Mineralölkonzerne auf, (…) in den kommenden Tagen einen befristeten Spritpreisdeckel einzuführen, welcher ihre Raffineriemarge auf das Vorkrisenniveau zurückführt“. Übergewinnsteuer folgt gesondert.
Ursels kleine Nato. EUrsel fordert „einen Mechanismus analog zum Artikel 4 des Nato-Vertrags“, soll heißen, wenn eine unbekannte Drohne in Leipzig gefunden wird, sollen die EU-Länder mit „Partnern wie Kanada, der Ukraine, dem Vereinigten Königreich, Norwegen und anderen“ den Russen mal ordentlich auf die Nase hauen. Außerdem könnte sie sich vorstellen, dass Kanada ein assoziiertes Mitglied in der Europäischen Union wird. Schließlich darf Australien ja auch beim ESC mitsingen.
Unterdessen in Niedersachsen: Auch Wolfsburg kaputt.
1 Kommentar zu „Blondinen bevorzugt“
An diesem Wochende führt das Wahlspektakel
für eine Partei wahrscheinlich zum Debakel …
… und jeder, der sich ein bisschen in der hiesigen Parteienlandschaft auskennt, weiß, wem dieser Part zugedacht ist. Es sollte auch bekannt sein, dass das zu erwartende desaströse Landtagswahlergebnis ein Beben in der Berliner Parteizentrale auslösen dürfte, dessen Auswirkungen das ganze Land zu spüren bekommen wird.
Man sollte deshalb die Zeit, die bis zu dem Tsunami noch bleibt, genießen. In diesem Sinne …
… Gute Nacht und ein schönes Wochenende!
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