Endlich wieder eine Reise ganz nach Fritzens Geschmack. Die Weltpolitik ruft, und alle seine Freunde sind da. Der Emmanuel, Englands Keir, und natürlich der Wolodymyr. Gemeinsam mit seinen Spezis will Merz bei der Nato-Tagung so etwas wie den „Geist von Ankara“ wecken. Ommm…ommm…
Wer mag der Geist von Ankara sein? Selenskyj wohl nicht, den muss man nicht wecken, der ist überall da, wo es was zu holen gibt. Tayyip, der Hausherr im Erdogan-Palast, der seit einiger Zeit als „aggressiver regionaler Gegenspieler“ durch die israelische Presse geistert? Wir wollen nicht raten, sondern legen uns auf Amerikas Donald fest, der mit seiner nagelneuen Air Force One (Geschenk aus Katar) eingeschwebt kam.
Inhaltlich ist von der Tagung nur Altbekanntes zu erwarten. Selenskyj soll 140 Milliarden bekommen, die Habenichtse und armen Schlucker werden alle auf unseren Fritz zeigen, der dann großzügig und mit stolz geschwellter Brust den Großteil der Kohle rüberschiebt. Von Donald gibt’s dafür einen freundlichen Klapps auf den Rücken und Klingbeil darf weitere Steuern im Sinne unseres Weltgeltungskanzlers erheben (wir wetten neben vielen anderen auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer).
Seine Leute würde 30.000 Russen pro Monat „ausschalten“, posaunt Selenskjy, allein deswegen müsse die Ukraine schon Nato-Mitglied werden. Auch sonst sind seine Ukrainer recht rege. Die Verdächtige vom Monaco-Anschlag, eine Ukrainerin, die in Deutschland lebte, wurde nun tot in Kiew aufgefunden.
Obwohl sich Deutschland bis zur Halskrause und darüber hinaus verschuldet, und auch die anderen zusammenkratzen, was sie finden können, denkt US-Donald schon weiter. Weil es schon bald „kein Europa mehr geben“ dürfte wegen der idiotischen Einwanderungs- und Energiepolitik möchte er wenigstens Grönland aus der Konkursmasse loseisen und macht das Thema zur Wiedervorlage.
Dass wir mal einen Satz wie „Dr. Habeck bringt unschätzbare Erfahrungen und eine beeindruckende Erfolgsbilanz im öffentlichen Dienst mit“ lesen würden, hätten wir uns nicht in den kühnsten Gedanken vorstellen können. Aber so steht es geschrieben bei der Wohnungsbaugesellschaft Urban Partners, die Herrn Dr. Habeck als „Senior Advisor“ eine Anschlussverwendung gibt. An Urban Partners ist die Familie Viessmann beteiligt, die ihre Wärmepumpen-Firma an einen US-Konzern verkaufte, nachdem Dr. Habeck den Deutschen Wärmepumpen verordnete und für entsprechenden geschäftlichen Rückenwind sorgte.
1 Kommentar zu „Der Geist von Ankara“
Ex-Minister, die ihrer Karriere nachtraben,
machen Odysseus oft zum Waisenknaben …
… und das will was heißen, denn schließlich waren die Stationen, die der Erfinder des Trojanischen Pferdes während seiner zehnjährigen Heimreise nach der Eroberung von Troja, ansteuerte, nicht ganz ohne.
Allerdings war dem antiken Helden eine glückliche Heimkehr vergönnt. So viel Fortune besitzt nicht jeder der Polit-Prominenten. Ihnen bleibt jedoch der Trost, in der Regel weich zu fallen …
… Gute Nacht!
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