Aus sozialen und asozialen Medien

Krise? Welche Krise? Sagt man sich wohl bei der SED, die, geprägt durch selbstverursachte Mangelwirtschaft in ihrer DDR, angesichts derzeitiger voller Supermärkte keine Probleme in der BRD erkennen kann. Deshalb macht sie auch den fröhlichsten Wahlkampf. „Hallo, ich bin Line, ich bin bei der Linken im Westerwald…“. Guckstu, sonst glaubstu nicht.

Nicht weniger, sagen wir mal außergewöhnlich, unser Außenminister Johann Wadephul auf Instagram, mit einem „Hola aus Mexico City“ für alle, „die wissen wollen, wie ich auf die schärfsten Salsa-Saucen reagiere“. Röchel. Hust.

Aus der Endlos-Serie „Spezialdemokraten bei der Arbeit“: Hallo, ich bin Franziska Giffey. Ich bin gerade mit einer 27-köpfigen Wirtschaftsdelegation in Brasilien und habe da das Echtzeit-Bezahlsystem Pix vorgestellt bekommen, das von allen Brasilianerinnen und Brasilianern genutzt wird. Das wäre auch was für die Berlinerinnen und Berliner. Morgen fahre ich vielleicht mit 27 Mann (m/w/d) nach Afrika und Asien, wo alle Afrikanerinnen und Afrikaner und Asiatinnen und Asiaten so was ähnliches nutzen.

Und dann ist da der Bremer Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken, der mal erzählt, wie das im Jobcenter so abläuft. Die zentrale Aufgabe der Behörde: „Geldausgeben“. Die Betrugsquote (Bürgergeld-Empfänger machen keine wahrheitsgemäßen Angaben): 30 bis 40 Prozent. Schon ruft eine SPDlerin: Diese Zahlen „entbehren jeder belastbaren Grundlage“. Aber Göcken kennt alle Tricks der SPD-Nahles-Behörde: „Wenn man Zahlen nicht erfassen will, aus welchen Gründen auch immer, dann gibt es diese Zahlen natürlich auch nicht.“

Kleiner Tipp des wegen Hochverrat entlassenen Göcken: Arbeitslose können sich einen Führerschein und ein Fahrzeug finanzieren lassen, „um eine Stelle anzutreten“, und sich kurze Zeit später wieder kündigen lassen. „Führerschein und Auto behalten sie natürlich“.

Nicht zu vergessenRechte, die versuchen, einen tragischen Vorfall in Belfast auszuschlachten“. Abgeschlachtet hatte in Belfast der Sudanese Hadi Alodid den Schotten Stephen Ogilvie, und schließlich noch versucht, diesen zu köpfen. Nordirlands Regierungschefin Michelle O’Neill verurteilte die Gewalt. Die der den „tragischen Vorfall“ ausschlachtenden Rechten natürlich. Tragisch ist die „Migrationspolitik inzwischen in ganz Europa

Natürlich sind die jungen Leute nicht mehr so dumm, den linken Schafscherern zu folgen wie viele ihrer Eltern. Deshalb muss jetzt in Sachsen der Geheimdienst ran. Der soll laut Innenminister Schuster, CDU, auch „10-, 11-Jährige mit potenziellen Gewalttätigkeiten“ beobachten und durch TikTok, Instagram und Co., sowie durch Schulen schleichen, um den Anfängen zu wehren. Die Linken haben bestimmt nix dagegen, solange nur Rechte verfolgt werden. Vielleicht sollte man den Kameraden Schuster mal darauf hinweisen, dass tatsächlich immer mehr unter 14-Jährige durch extreme Gewalttaten auffallen. Allerdings sind die kleinen Monster nicht dem politischen Milieu zuzuordnen, sondern dem kulturellen. Steht sogar in der sächsischen Zeitung.

„In der westlichen Republik gibt es deutsch sprechende Amerikaner oder wohnen deutsch sprechende Amerikaner und im Osten der Republik wohnen deutsch sprechende Deutsche.“ (Björn Höcke, der seinen Asterix offensichtlich gelesen hat)

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