Bayerns Markus Söder wurde am Chiemsee von einer Tomate getroffen, Merzens Fritze in Berlin vom Blitz. Während der Maggus den roten Matsch nonchalant vom Anzug wischte, leidet Merz wohl noch länger unter den Folgen des Mediengewitters, das im Gefolge von Jens Spahns „Babykauf“ (eine Grüne) über ihm niederging.
Er habe seit ein paar Tagen von Spahns Familienglück gewusst und auch ordentlich gratuliert, aber dass durch die Leihmutterschaft – in Deutschland dank der CDU unter tatkräftiger Mithilfe von Spahn verboten – „Schaden für die Glaubwürdigkeit“ seiner Partei drohen könnte, war Merz am Sonntag im ZDF erst „gestern klargeworden“, da aber „überdeutlich“. Und dann, so Merz, „haben wir ja auch gehandelt“.
Und nun muss sich Merz auf die Nachfolgersuche ins Kabarett der Namenlosen seiner Partei begeben, um einen neuen Fraktionsvorsitzenden zu finden. Hat Spahn mit seiner Gesetzesumgehung bewusst seinen Job aufs Spiel gesetzt? Weil er wusste, dass das Ende der Regierung Merz absehbar ist? Fühlt sich Merz „hintergangen“ (Diana Z. vom ZDF)? Das mochte der Fritz „nicht öffentlich bewerten“, also: Ja.
Vielleicht denkt der Jens aber auch in größeren Zeiträumen, wie die berühmte grüne Aktivistin Renate Künast befürchtet, und er und seine Kumpane (wie Elon Musk) „wollen mit ihren Genen eine eigene Elite schaffen“. Renate, rette uns!
Die verfolgte Unschuld
„Sie zeigen immer nur diejenigen, die Kritik an mir äußern“, schimpfte Merz im Sommerinterview des ZDF. „Was ist mit denen, die sagen, der Merz hat recht? Ich bekomme sehr viel Zustimmung in der Bevölkerung…“, sagte der unbeliebtester Kanzler aller Zeiten vor laufender Kamera. Kennt der die Umfragen nicht?
Friedrich Merz (CDU) hat die Familie des von einem Afghanen in Trier erstochenen Studenten angerufen. Was mag er den Menschen gesagt haben? Sorry, dass sich das Land so drastisch geändert hat? Das Zusammenleben muss halt täglich neu ausgehandelt werden? Wir schaffen das?
Die Justiz plädiert längst auf Unzurechnungsfähigkeit des Mörder und brachte den Afghanen in der Psychiatrie unter, wo er inzwischen auf mehr seit 2015 ins Land Geholte treffen dürfte als im Asylheim. Statistiken werden nicht geführt (oder nicht veröffentlicht).
Apropos Justiz. Während der sich als Frau bezeichnende „rechtsextreme“ Liebich unter dem Gejohle des linken Lagers im Männerknast schmoren muss (wegen „Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung“), wurde ein als Mann verurteilter Straftäter, der sich während seiner Haftzeit als Frau neu erfand (Buschmann-Gesetz), in ein Frauengefängnis verlegt. Auf Anordnung der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Erfurt. Wie kommt da je wieder Ordnung rein?
3 Kommentare zu „Fritz vom Blitz getroffen“
Dass in diesem Land Mörder und Vergewaltiger in der Psychiatrie (oder ähnlichen Institutionen) eine liebevolle Kurzzeitpflege erhalten, wenn sie nur die „richtige“ Religion haben, belegt doch: Hier kommt so schnell keine Ordnung mehr rein. Unser Zenith liegt hinter uns, leider.
Ausserdem halte ich es für absolut abwegig, wenn Künast zwischen Spahn und Musk einen Zusammenhang konstruiert. Ist die Frage, ob man diesen Stuss noch aufwertet, indem man ihn zitiert. Kann man machen, muss man aber nicht.
Früher war „Nessie“ oft Sommerloch-Star.
Völlig anders ist es in diesem Jahr …
… da drängt sich eine andere „Sensation“ in den Vordergrund, die es durchaus mit dem schottischen Fabelwesen aufnehmen kann. Zumal sie nicht plötzlich aus dem Hut gezaubert werden konnte, sondern einer neunmonatigen Vorlaufzeit bedurfte. Was wiederum Raum für Spekulationen bietet, warum das Ereignis für die Sommerloch-Zeit terminiert wurde …
… Gute Nacht!
Mehr von Kater Moritz –
SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
https://www.katermoritzspricht.de
Ich finde es empörend, dass die arme Svenja Liebich jetzt mitten unter groben Männern einsitzen muss – und nur, weil sich die Schergen des Staates über geltendes Recht hinwegsetzen. Das gute-Personenstands-Gesetz sieht ja eben genau nicht vor, dass Jene, die plötzlich ein bisher fremdes Geschlecht in sich entdecken, dies vor den Behörden glaubhaft machen, diese überzeugen müssen. Nein, wer entdeckt, dass er im falschen Körper gefangen ist, der erklärt sich und jeder muss es glauben, auch die Büttel des Strafvollzugs.
Die arme Svenja hat endlich zu sich selbst gefunden und möchte nichts anderes, als Frau sein. Frauen sind sanftmütig, wie wir wissen (es sei denn, sie ticken rotgrün). Wie soll die arme empfindsame Svenja die Zeit im Männerknast unter all den groben Vergewaltigern überstehen? Wo bleiben die Grün:innen und die Feminist:innen und die Gleichstellungsbeauftragt:innen?
Mehr noch, hätte man Svenja schon früher die Gelegenheit gegeben, sich zu ihrem wahren Ich zu bekennen, sie hätte all die unschönen Dinge überhaupt nicht gesagt, die der Sven da geäußert hat. Richtig wäre daher Haftverschonung wegen sehr guter Sozialprognose.
Und was macht der Staat? Bricht seine eigenen Gesetze. Es ist ein Skandal.