Merz repariert, Merz tauscht aus

Hatte Dr. Angela Merkel über Merzens Kanzlerschaft wirklich gesagt, er kann es nicht?  Sinngemäß vielleicht, aber die Quellen finden keinen Beleg für das griffige Zitat. Weitere Nachforschungen erübrigen sich, denn Friedrich Merz hat in den letzten Tagen den endgültigen Beweis der These erbracht.

Nachdem Jens Spahn über seine Hybris stolperte, wollte Merz sein Kabinett umbauen und den ein oder anderen Minister austauschen. Thorsten Frei wird der neue Spahn, Warken die neue Frei. Das Gesundheitsministerium war damit vakant, außerdem entließ Fritz seinen Verkehrsminister. So wie Merz überzeugt ist, dem Land ginge es nie besser als unter ihm, nur dass die Leute das noch nicht erfasst haben, so glaubt er wohl auch, seine CDU verfüge über ein endloses Reservoir talentierter Politiker, aus denen er nur auswählen müsse. Seine erste Wahl, ein gewisser Güntzler, sollte Verkehrsminister werden, erteilte dem Kanzler aber „vom Campingplatz aus“ eine Absage: So wie ein Torwart, so Güntzler, Kapitän des FC-Bundestag, „nicht Linksaußen spielen“ sollte, sah er sich fachlich außerstande, das Amt anzutreten.

So kamen zur allgemeinen Erheiterung schnell die altbekannten Nasen Amthor und Linnemann aufs Tapet. Partei-Generalsekretär Linnemann galt bis dato als letzte ehrliche Haut der CDU. Ein Ministeramt lehnte er ab: „Wenn Sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat der damit zu tun?“ Nun aber wurde er doch noch in den Strudel der Inkompetenz gezogen und soll neuer Gesundheitsminister werden. Der fröhliche Jungspund Amthor, berühmt als leicht überdrehter Klatschhase der Partei-Mächtigen, wird Staatsminister im Bundeskanzleramt. Der geschasste Verkehrsminister bleibt mangels Ersatzes im Amt.

Der aus unerfindlichen Gründen beliebteste Politiker Deutschlands, SPD-Pistorius, zeigt mal wieder, dass er eine weitere Fehlbesetzung im Kabinett Merz ist. Weil alle Welt Raketen ins Weltall schießt, soll seine Bundeswehr nicht länger abseitsstehen, und so plant er eine eigene Raketen-Startbasis für Deutschland. Einen Standort konnte und wollte er nicht nennen (Gugel mal Peenemünde, Boris). Übrigens hat Boris auch keine Raketen für seine Rampe. Die Bundeswehr nutzt hauptsächlich Elon Musks SpaceX, und wenn sie denn mal fliegen auch was Europäisches. Und das, obwohl wir so viele Raketenwissenschaftler aus Afghanistan und Syrien ins Land geholt haben.

Wieder eine Statistik, die wenig sagt: Der Anteil ausländischer Gefängnisinsassen liegt bei mittlerweile 44,8 Prozent. Da Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft als Deutsche gezählt werden, liegt die Aussagefähigkeit bei null. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten klagt, die Schließer könnten kaum noch „resozialisieren“, außerdem nehme das Aggressionspotenzial infolge der Verständigungsprobleme weiter zu. Gibt’s auch einen Verband der Psychiatriebediensteten? Und hat der ähnliche Erkenntnisse?

Apropos Verständigungsprobleme. Vorgestern war er noch in Polizeigewahrsam, tags drauf spazierte er schon mit Messer in eine Bank in Regensburg. Der „Deutsche“ mit dem Zettel, „auf dem sinngemäß ‚Bankraub‘ und ‚Überfall‘ gestanden habe“. Ein Bankmitarbeiter ist tot.

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