Kein englischer Krimi ohne Dauerregen, den Römern hatte es im verregneten Germania Magna auch nicht wirklich gefallen, aber das war lange vor dem Klimawandel. Heute droht in Germania Idiota schon nach zwei Sonnentagen „Wassermangel“, und Britannien steckt „in einer historischen Hitzewelle“.
Da will Frankreich nicht abseitsstehen und meldet sieben Tote, die „wegen der Hitze ums Leben gekommen“ sind. Zwei haben in der prallen Sonne Sport getrieben, fünf weitere sind ertrunken.
Hoffentlich rennt die grüne Lauffanatikerin Ricarda bei dem Wetter nicht draußen rum. Der Presse reicht der Sonnenschein jedenfalls für ihre Volkserziehung. Der sensible Leser mag verzeihen, dass auch für ihn der vorzeitige Sommerbeginn Konsequenzen hat. Denn wir nutzen dann ein paar Extra-Stündchen das gute Wetter auf der Terrasse, anstatt am Schreibtisch zu sitzen, so dass die Texte kürzer werden und mitunter später erscheinen.
Seien wir ehrlich, was soll man heute auch groß berichten? Dass Hegseth keinen Bock auf ein Meeting mit Pistorius hat? Dass CSU-Mampfred* eine dicke Lippe gegen Söders Markus riskiert, als habe er auch nur den Hauch einer Chance, als großer Maxe in Bayerns Hauptstadt einzuziehen? Will man sich ernsthaft mit Schwaben-Cems Techtelmechtel mit CDU-Wüst beschäftigen, die eine grün-schwarze Koalition planten könnten? Findet es (außer Renate) jemand überraschend, dass auch bei Künasts dereinst das Hakenkreuz wehte und ein Führerbild auf der Kommode stand?
Erstaunlich vielleicht, dass Friedrich Merz noch nie gehört hat, dass seine SMS an Klingbeil von diesem sorgfältig archiviert werden, um dem vergesslichen Fritz gelegentlich auf die Sprünge zu helfen.
1 Kommentar zu „Endlich Sonne!“
Endlich hatte ich Erfolg mit dem Voranteiben des Klimawandels. Ich habe aber auch geraucht…